Thursday, March 11. 2010
Maccabee – Ein Bier aus Israel.
Ich verstehe zwar kein Wort von dem, was auf der Flasche steht, aber zumindest die englische Wikipedia hält ein paar Informationen dazu bereit.
Wednesday, March 10. 2010
Eine ältere Kundin beklagte sich darüber, dass der Leergutautomat ihr für ihre Einwegflasche nur 15 und nicht 25 Cent ausgezahlt hat. " Der ist wohl irgendwie kaputt, da müssen Sie mal jemanden kommen lassen." belehrte sie mich.
Nein, der Automat ist nicht kaputt. Auch, wenn ich einige mechanische Dinge an diesem Gerät immer wieder kritisiere – an die reine Erkennung lasse ich nichts herankommen. Die ist sehr gut.
" Jaaa, ach, müssen wir wohl mal. Man kennt das ja, immer ist was mit der Technik." war meine Reaktion darauf.
War wohl die bessere Antwort. Es hat zugegebenermaßen schon in den Fingern gekitzelt, ihr die Wahrheit zu erklären. Aber ich fürchte, das hätte sie nicht weiter interessiert. So sie es denn überhaupt verstanden hätte.
Für die Neugierigen: Die Erkennung in meinem Automaten ist sozusagen "mehrschichtig". Zuerst wird das DPG-Einwegpfandlogo gesucht. Ist es vorhanden, ist die Sache eindeutig: 25 Cent gutschreiben.
Ist das Einwegpfandlogo nicht vorhanden (oder wie im oben beschriebenen Fall so weit beschdigt, dass es für die Maschine nicht mehr lesbar ist), versucht der Automat, die Form der Flasche anhand der Kontur zu erkennen. Passt die erkannte Kontur zu einem der gespeicherten Muster, wird der entsprechend hinterlegte Pfandbetrag gutgeschrieben. Ist kein Pfandlogo vorhanden und passt die Form auch nicht, wird die Flasche als "unbekannt" abgelehnt.
In diesem Fall hatte die Einwegflasche die Kontur einer mit 15 Cent bepfandeten Flasche und wurde aufgrund des Beschädigten DPF-Logos nunmal als eine solche erkannt und angenommen.
Aber erklär das mal einer Kundin... 
(...der ich natürlich hinterher die fehlenden 10 Cent manuell ausgezahlt habe.)
Tuesday, March 9. 2010
Im Gespräch mit einer guten Kollegin. Wir unterhielten uns über die Vor- und Nachteile des Leergutautomaten und im Allgemeinen darüber, dass Leergut mitunter ganz schön ekelig sein kann.
Sie meinte plötzlich, dass sie die "Lippenreste" an den Flaschen am ekeligsten finden würde.
" Lippenreste? Du meinst Lippenstiftreste, wie manchmal noch an Gläsern in Kneipen hängen, wenn die schlecht abgespült werden?"
" Nein, Lippenreste."
" Hmm..?"
" Na." sagte sie. " Wenn Leute spröde Lippen haben und die Hautfetzen dann am Flaschenhals kleben bleiben."
Ist sogar mir noch nie aufgefallen. Aber, ehrlich gesagt, ich reiße mich auch nicht darum, da näher nachzuforschen.
Thursday, February 18. 2010
Diese (leider leere) Flasche "Moosehead" hat mir einer meiner ehemaligen Mitarbeiter bei seinem Einkauf mitgebracht. Sehr cool. Ich kannte das Bier (also eher das Etikett) schon von irgendwelchen Bildern – aber selber hatte ich noch keine Elchkopfflasche in der Hand.
Und sowas schenkt der einem bekennenden Elchfan.
Wednesday, February 17. 2010
Fundstück vor dem Leergutautomaten: Eine winzig wirkende Warsteiner-Glasflasche mit gerade mal einem Viertelliter Inhalt. Gibt es die offziell oder sind das nur "Proben" zu Werbezwecken? Aber wäre es da nicht billiger, einfach die Standardflaschen aus der Abfüllung zu nehmen und zu verschenken?
Thursday, February 11. 2010
Eigentlich eher "Vollgut": Diese Flasche "Brunnenbier" hat mir ein Blogleser vor Weihnachten bei seinem Besuch hier im Laden geschenkt. Vielen Dank nochmal dafür, ich werde das Bierchen in den nächsten Tagen mal probieren.
Thursday, February 4. 2010
Ich beobachtete zufällig, wie eine ältere Kundin ein leeres Jogurt-Pfandglas falsch herum in den Leergutautomaten steckte und es schließlich in den Müll war, nachdem die Maschine die Annahme verweigerte.
"Oh, das würde ich jetzt aber nicht wegwerfen." sagte ich zur ihr. "Da sind immerhin 15 Cent Pfand drauf. Sie müssen das Glas nur mit dem Boden voran in den Automaten legen."
Die Frau fiel aus allen Wolken: "Da ist Pfand drauf? Ich habe die immer weggeworfen. Das hier hatte ich nur versehentlich mit in die Tasche zu meinen Seltersflaschen gestellt."
Wednesday, February 3. 2010
Immer und immer wieder können wir hier beobachten, wie Kunden versuchen, den Inhalt kompletter Taschen voller leerer Verpackungen im Leergutautomaten zu versenken. Außer bepfandeten Getränkeverpackungen befinden sich regelmäßig auch Einweg-Saftflaschen, importierte Flaschen und Dosen und auch Konservengläser darunter.
Wenn ich sowas sehe, flammt in mir immer wieder ein und die selbe Überlegung auf: Hoffen die Leute einfach nur, dass der Leergutautomat die wertlosen Sachen irgendwie versilbert – oder sind tatsächlich so viele Leute mit den Pfandregelungen und der Unterscheidung zwischen bepfandeten und unbepfandeten Verpackungen überfordert?
Tuesday, February 2. 2010
Diese Bierdose stammt aus England und ist vorhin auf der Fensterbank vor dem Leergutautomaten aufgetaucht. Besonders aufgefallen ist mir das Design der Dose. Ich find's cool.
Auch bemerkenswert finde ich die für unsere Verhältnisse "normale" Füllmenge von 500ml. Ich dachte, sonst gibt es nur Achtelgallonen und ähnlich krumme Maße...
Friday, January 29. 2010
Die vielen Coca-Cola-Einweg-Glasflaschen aus der Zeit vor dem Einwegpfand hat der Kunde wiedergefunden, als er seinen Keller ausgemistet hat. Die Flaschen gibt es mittlerweile schon seit einigen Jahren nicht mehr auf dem Markt, die aufgedruckten Haltbarkeitsdaten hatten allesamt gemeinsam, dass sie auf 2002 endeten.
Er trug es aber zum Glück mit Fassung, das ich ihm dafür kein Pfand auszahlen konnte.
Thursday, January 28. 2010
Ich habe hier im Blog ja nun schon häufiger erwähnt, dass Kunden im Inneren des Leergutautomaten mit einer versteckten Guillotine oder anderen Mord- und Folterinstrumenten rechnen.
Eigentlich nicht weiter erwähnenswert, aber ich muss immer wieder darüber schmunzeln, welche Panik vor allem Frauen haben, wenn sie auch nur ein paar Zentimeter in den Annahmeschacht fassen sollen.
Saturday, January 23. 2010
Nein, liebe Kunden, für eine pfandfreie Flasche wird ein Leergutautomat auch dann kein Pfand auszahlen, wenn man die Flasche nach mehreren Versuchen schließlich mit Gewalt in das Gerät feuert.
Aber wem erzählt man das...
Tuesday, January 19. 2010
"Euer Leergutautomat hakt irgendwie."
Nachdem ich mir angeguckt hatte, warum:
"Wenn mir einer halbvolle Oe**inger-Flaschen in den Hals stecken würde, würde ich vermutlich auch haken."
Saturday, January 16. 2010
Mittellange, zähe, zeitweise recht laute und darum und allgemein insgesamt verflucht anstrengende Diskussion mit einem Mann, der ziemlich viel Mehrweg-Leergut abgeben wollte, das ich hier nicht im Sortiment habe und dessen Annahme ich verweigerte, da ich die Flaschen und Kisten nicht wieder loswerden würde.
Zwischenzeitlich erklärte er mir mehrmals, dass ich verpflichtet wäre, alles anzunehmen, da der Laden hier ja schließlich auf jeden Fall größer als 200 Quadratmeter ist.
Meine Erklärungsversuche, dass das zwar in Grundzügen richtig ist, allerdings nur für Einwegpfand gilt, ignorierte er vollständig und gab sich renitenter als ein taubes Nashorn.
Gleich mehrmals sagte er mir, dass ich mal die Gesetze lesen sollte, bevor ich Kunden hier " so" behandeln würde und mich dabei noch strafbar mache.
Irgendwann musste ich einfach fragen: " Wo haben Sie das denn gelesen? Gibt es dazu auch eine Quelle?"
" Ja, das war alles in der BILD-Zeitung erklärt."
Ich gebe zu: Ich musste laut loslachen.
(Wenngleich die Info in der BILD durchaus richtig gestanden haben kann. Texte lesen und verstehen ist ja nun schließlich auch nicht jedermanns Sache.  )
Wednesday, January 6. 2010
Eine Kundin stand vor dem Leergutautomaten und verzweifelte allmählich, da das Gerät nicht so wollte, wie sie es sich erhofft hatte. Nun: Sie warf die Flaschen regelrecht in den Annahmeschacht hinein, so dass sie bis über den Stopper rutschten, Dies löste jedes Mal eine Fehlermeldung aus, da die Flaschen dort nicht nur nicht gelesen, sondern auch nicht weitertransportiert werden können.
Ich erklärte und zeigte ihr, wie sie die Flaschen in den Automaten geben sollte: Einfach hineinlegen.
Rumms! Möööp!
Ich erklärte ihr erneut, dass sie die Flaschen einfach nur langsam, bzw. mit normaler Geschwindigkeit, in die Öffnung hineinzulegen und nicht so schwungvoll zu werfen braucht.
Rumms! Möööp!
Legen. Einfach reinlegen!
Rumms! Möööp!
Offenbar war jede Diskussion zwecklos und so ließ ich sie einfach weitermachen und hoffte, dass der Automat ihr Gefluche nicht allzu persönlich nimmt.
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