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Exotisches Leergut (202)

Fundstück (wie so oft) vor dem Leergutautomaten: Eine Flasche Harboe "Apollinaris" aus Dänemark. Ich habe keinen Zusammenhang zum uns hier in Deutschland bekannten und auch in anderen Ländern vertriebenen Apollinaris mit dem roten Dreieck finden können, zumal dieses Symbol beim Harboe-Wasser auch gar nicht auftaucht.

Wenn ihr mehr wisst, könnt ihr das gerne in die Kommentare schreiben.


Hinweis statt Strichcode

Im Mülleimer vor dem Leergutautomaten fiel mir im Vorbeigehen eine leere Flasche Coca-Cola auf. An der Stelle, an der wohl normalerweise der Strichchode zu finden ist, war jedenfalls nur ein weißes Rechteck mit für mich zunächst unverständlichem Text vorhanden. Ich wäre ja nicht ich, wenn ich meine Neugierde da hätte zügeln können:



Über das Foto habe ich eine OCR drübergejagt und das Ergebnis schließlich dem Google Translator vorgeworfen. Ergebnis: Das ist Bulgarisch und auch wenn die Übersetzung wohl nicht ganz einwandfrei ist, sollte sie inhaltlich doch zu verstehen sein:


2in1: Strichcode (184) und Leergut (202)

Nicht nur der Blogeintrag enthält ein Doppelpack, auch wie ich zu dieser Flasche gekommen bin, ist etwas kurios. Einerseits hatte mir nämlich mein (Ex-)Azubi eine vorbeigebracht, sogar mit der Frage, ob ich das Produkt bekommen könne, andererseits stand nur wenige Tage vorher schon eine "Mogu Mogu"-Flasche auch auf der Fensterbank vor dem Leergutautomaten.

Eine der Hauptzutaten ist Nata de Coco,. Je nach Sorte ist "Mogu Mogu" dann noch mit unterschiedlichen Aromen versetzt, in diesem Fall Ananas. Klingt schon fast wie eine Basis für Pina Colada. Nur noch mit Malibu auffüllen und einen Schuss Sahne dazu. :-D

Übrigens kann ich das Produkt über unseren Asien-Importeur bekommen, da werde ich doch mal bei der nächsten Bestellung ein paar Flaschen mitbestellen. Apropos Flaschen: Die Flaschenform in dem Strichcode entspricht übrigens ziemlich genau auch der Kontur der echten Mogu-Flaschen:


Exotisches Leergut (201)

Fundstück auf dem Flaschentisch des Leergutautomaten: Eine leere Mineralwasserflasche der Marke "Acqua Panna" aus Italien.

Offenbar ist das Produkt jedoch weniger exotisch, als ich zunächst annahm: Die Flasche ist einerseits auch auf Deutsch beschriftet, andererseits ist der Artikel sogar bei uns im Warenwirtschaftssystem hinterlegt. Herausgefunden durch "anpiepen" mit unserem Bestellgerät. Diesmal habe ich den Artikel jedoch wieder aus dem Gerät gelöscht, zwei der Hacker-Pschorr-Flaschen, zu denen ich auch auf diese Weise gekommen war, stehen ja immer noch hier im Laden herum.

(Für diesen Beitrag hatte ich mir mal was Neues ausgedacht: Die Flasche in voller Länge quer mit einem klickbaren Link zur hochauflösenden Version des Bildes. Ist das besser oder schlechter als meine ansonsten beschnittenen Bilder?)

Für die große Ansicht auf das Bild klicken!

Exotisches Leergut (200)

Fundstück auf dem Fußboden vor dem Leergutautomaten: Eine Flasche "Vilkmerg?s Šviesusis", ein helles Bier aus Litauen, das von einer Firma in Willstätt importiert und vertrieben wird. Auf dem deutschen Etikett des Importeurs wird das Produkt (in der Zutatenliste finden sich dennoch ausschließlich Wasser, Gerstenmalz und Hopfen) als "Bierähnliches Malzgetränk" ausgewiesen. Das bierähnliche … (Muss da außer mir noch jemand an den Bananen-Milchshake vom Sumpfling denken?)


2 Liter Inhalt, aber wie viel Pfand?

Bei diesen 2-Liter-Hacker-Pschorr-Flaschen, die ich im Sommer mal versehentlich bestellt hatte, fiel mir schon recht früh auf, dass sie bei uns im System ohne einen Pfandwert hinterlegt sind. Nach meinem Verständnis müssten diese Flaschen bepfandet sein, aber genauere Informationen waren darüber nicht zu finden, vor allem auch nicht, wie ich die Dinger über die Großhändler zurückgeben sollte.

Diese Frage war ohnehin nur eine Nebensache und ist im ganzen Umbauprojekt völlig untergegangen, aber inzwischen habe ich mal mit einem Paulaner-Vertreter (Hacker-Pschorr gehört inzwischen zu Paulaner) reden können und der hat sich für mich schlau gemacht.

Kurz und knapp: Das ist ausdrücklich eine Geschenkflasche, bei der es ausdrücklich um die Pulle und weniger um den Inhalt (oder war's andersherum?) geht – und genau darum sind diese großen Bügelflaschen aus der Pfandnummer raus.


Cola-Kiste: Defekt!

Fundstück bei uns im Lager auf einer Leegutpalette: Eine leere Cola-Kiste, deren Griff auf einer Seite gebrochen ist und auf die jemand mit schwarzer Schrift einen kleinen Warnhinweis geschrieben hat.

Ich weiß aber nicht, ob wir die schon so bekommen haben (mit dem Vollgut oder als Leergut) oder ob ein für Notizen und Zettel berühmter Mitarbeiter meines Unternehmens sich dort wieder graphologisch ausgetobt hat. :-D


Exotisches Leergut (199)

Fundstück auf dem Flaschentisch des Leergutautomaten. Das Leergut selber ist ganz und gar nicht exotisch, Klüvers sitzt in Neustadt (ach, wir ja auch) in Holstein (wir nicht), also gerade mal gute zwei Autostunden entfernt.

Aber dennoch konnte ich euch dieses doch recht auffällige Fundstück nicht vorenthalten: Bier mit Alge. Ja, ihr habt richtig gelesen. Ob das wohl schmeckt? Oder hat das von euch sogar schon einer gekostet? Ist auf jeden Fall mal eine sehr außergewöhnliche Biervariation:


Fabelsaft. Fabelsaft? Fabelsaft!

Vor dem Leergutautomaten stand eine leere Saftflasche, die von der Maschine nicht angenommen wurde. Ich staunte etwas über den Namen: Fabelsaft. Die Mosterei befinde sich in Worpswede, kommt hier also aus dem Großraum, und produziert in Handarbeit Saft aus Streuobst. Ach?!

Im ersten Moment freute ich mich: Ist Rolf wieder da, der vor über zehn Jahren offiziell seine Geschäftstätigkeit eingestellt hatte? Aber, nein, er hat damit nichts zu tun. Die Marke "Fabelsaft" wurde im Jahr nach Rolfs Geschäftsaufgabe eingetragen.

[… kurze Gedankenpause …]

Der letzte Kommentar im verlinkten Beitrag erklärt eigentlich alles:

Seit 2008 gibt es die Mosterei fabelsaft wieder!
Wir sind nach Worpswede umgezogen und haben die Anlage von Rolf Grau übernommen.
Wir produzieren weiter die Qualität, die Rolf auch angeboten hat.
Schaut docjh einfach mal vorbei :-)

www.mosterei-fabelsaft.de
War entweder an mir vorbeigegangen oder ich habe es vergessen. Aber ich glaube, ich werde mal versuchen, den Saft ins Sortiment zu bekommen. Ich werde die Alke Zimmermann mal anschreiben (und natürlich berichten).


Annahmewerk mit Beleuchtung

So futuristisch leuchtet es übrigens im Annahmewerk unseres B500, unserer lieben Traudl, wenn man ein Gebinde (Dose oder Flasche) einlegt. Das spezielle UV-Licht hilft der entsprechenden Kamera dabei, das DPG-Logo zu erkennen:


Umstellung der DPG-Sicherheitskennzeichenerkennung

Unsere beiden Leergutautomaten (sowohl unser großer in der Neustadt als auch die kleine Einwegmaschine in Findorff) müssen in den nächsten Wochen eine Umrüstung in der Software bekommen, da die DPG eine neue Sicherheitskennzeichenerkennung verlangt.

Der Auftrag ist für beide Geräte erteilt, umgestellt werden sie wohl frühestens Anfang Dezember. Ein eher unspektakulärer Vorgang, wenn ich das richtig verstanden habe.

Klebe-Band

Ich wollte mich erst mal wieder aufregen! Was hat der Automat denn jetzt schon wieder? Ein Großteil der Mehrwegflaschen auf dem Tisch lag dort herum. Aber "Traudl" war diesmal unschuldig. Das Förderband war durch irgendeine (oder eine Summe mehrer) ausgelaufene Flüssigkeit in einem großen Bereich so klebrig geworden, dass es nicht mehr problemlos unter den auf dem Tisch stehenden Flaschen durchfahren konnte. Den Glasflaschen war das egal, aber die leichten Kunststoffdinger wurden einfach umgerissen.

Das ließ sich zum Glück mit Wasser, Putzmittel und einem Schwamm beheben.

Memo an uns selber: Nicht nur die weißen Flächen des Flaschentisches regelmäßig reinigen, sondern auch das Transportband nicht vergessen.