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Notizzettel mit Produktfotokopie

In den letzten Tagen soll es wohl häufiger Probleme mit aufgeblähten Packungen eines Fertiggerichts im Kühlregal gegeben haben. Zumindest war das die Aussage eines Kollegen aus der Spätschicht. Damit die Frühschicht davon erfährt und ihr Augenmerk darauf lenkt, sollte er einen Notizzettel schreiben. Darauf sollte kein Roman stehen, die Info "aufgeblähte Nudelgerichte besprechen" hätte mir schon gereicht.

Die gewählte Lösung war dann noch pragmatischer … :-D


Selbstgemachte Bolognese

Klar kann man seine Nudeln auch mit den diversen Fixprodukten zubereiten. Tüte auf, fertig, lecker. Geht auf jeden Fall schnell und ist für zwischendurch mal eine akzeptable Alternative. Nicht ganz so schnell aber bedeutend leckerer ist eine selbstgemachte Bolognese aus frischen Tomaten. Hier möchte ich euch mal meine ganz spezielle Variation davon vorstellen.

1. Zuerst braucht man viele Tomaten. Wir nehmen dafür immer etwa 3 kg frische Tomaten, aber die Menge muss auch für fünf Leute reichen. Erst mal waschen und abtrocknen:



2. Anschließend die Tomaten in mittelgroße Stücke schneiden, dabei das Grün und die Strunke entfernen. Die Stückchen müssen gar nicht allzu klein sein, die fallen später von alleine noch auseinander:



3. Hackfleisch scharf anbraten:



4. Kleingeschnittene Zwiebeln dazugeben und mit andünsten:



5. Anschließend die Tomaten dazugeben und alles so lange einkochen lassen, bis die gewünschte Sämigkeit erreicht ist. Am Anfang staunt man, wie viel Wasser in so einer Tomate steckt, aber die Stücke zerfallen durch die Hitze, das Wasser verdampft (was durchaus 1-2 Stunden dauern kann) und nach einer Weile …



6. … hat man eine unglaublich leckere und intensive Bolognese-Sauce, von der man vor allem weiß, was da drin ist. Gewürze nicht vergessen. :-)