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Da kommt noch was auf uns zu…

Ein in Vergessenheit geratenes Detail von meinem aktuellen Büro: Da es mal ein Kühlraum war, wurden die Wände mit Teer oder Bitumen oder irgendeiner anderen schwarzen Pampe versiegelt. Das wird natürlich wieder alles zutage befördert, wenn wir die Wände und Gipskartonplatten abbauen. Aber gut, entweder wird das noch mal neu verkleidet oder im schlimmsten Fall einfach runtergestemmt…

Fast leeres Kabuff

Hinter unserem Aufenthaltsraum hatten wir vor rund 15 Jahren mal eine Abstellfläche für allen möglichen und unmöglichen Kram geschaffen. Dort soll demnächst mein neues Büro entstehen, da wir ja den alten Standort in Ladenfläche verwandeln wollen.
Der Raum leert sich zwar, aber der Inhalt muss natürlich auch irgendwo verstaut werden. Zukünftig würde ich gerne den Kellerraum, in dem jetzt noch die Kältemaschinen stehen, als Lagerplatz für Dekomaterial und ähnliche Sachen verwenden, aber momentan geht auch das noch nicht, da dort im Rahmen der gesamten Modernisierung auch noch viel Dreck gemacht werden wird.

Das alte Stahlregal steht inzwischen sogar schon bei mir in der Halle. Sobald die letzten Sachen ausgeräumt sind, werden wir die Trennwand entfernen und dann kommt die neue Tür rein und dann die neue (massive) Wand. Alles schon fest geplant.


Fröstelnd im Büro

Brr… Ich glaube, das war der erste Sommer, in dem ich bei mir im Büro die Klimaanlage im Grunde keinen Tag laufen hatte. Zumindest nicht als Klimaanlage. In ihrer Funktion als Wärmepumpe dagegen schon. Auch heute wieder, trotz der sich anbahnenden sommerlichen Temperaturen.

Ist doch nicht normal, ist das nicht…

Knick im Außengerät

Auf dem Foto seht ihr das Außengerät der Klimaanlage meines (großen) Büros. Schon seit der Zeit vor Weihnachten 2016 läuft das Gerät nicht mehr, vor allem wird es (im Wärmepumpenmodus) im Büro nicht mehr warm. Nun hat sich ein Fachmann das Ding angeguckt und ist zu der Meinung gekommen, dass irgendjemand auf das Dach geklettert und von dort auf das Gehäuse der Klimaanlage getreten ist. Dabei ist das Blech erheblich eingeknickt und dadurch wurde im Inneren etwas beschädigt.

Reparatur folgt…


Klimaanlage

Aufgrund der sparsamen originellen Bauweise meines Ladens verändert sich die Raumtemperatur im Innenraum fast gleichzeitig mit der Außentemperatur. Vor allem, wenn die Sonne auf das Flachdach scheint, steigt die Temperatur enorm an. Gerade in den beiden Büros stellt sich dieser Effekt besonders leicht ein, da sie die meiste Zeit geschlossen sind.
Letztes Jahr habe ich meinem alten Büro eine lange fällige Klimaanlage gegönnt. Meinen neuen Arbeitsplatz werde ich von vornherein mit einer Klimaanlage ausrüsten.

Das Außengerät (Kondensator), gerade ausgepackt:



Hier sieht erahnt man Viktor und mich, wie wir gerade das Innengerät RIchtung Wandhalterung balancieren:



Überraschung: Dieses Gerät ist defekt und wird wieder abgebaut, eingepackt und umgetauscht. Was nützt einem das tollste Klimagerät, wenn weder der Kompressor noch der Lüfter funktionieren. Die Magnetventile schalten zwar, aber das war's... :-(

Selfmade Mixer

Andreas brauchte irgendetwas um den Tapetenkleister anzurühren. Plötzlich fiel sein Blick auf eine Haltestange für einen Plakatrahmen - ein Kunststoffrohr, an dessen oberen Ende ein Querstück sitzt, an dem der Rahmen befestigt wird.

Eingespannt in einen Akkuschrauber ergab das Teil jedenfalls einen absolut perfekten Kleisterquirl... :biggrin:




Noch mehr Bauarbeiten

Gestern Nachmittag hat Andreas noch fleißig im alten Kühlhaus gearbeitet. Löcher für Steck- und Verteilerdosen bohren und Schlitze für die Kabel fräsen.

Auf dem oberen Bild ist die Ecke zu sehen, in der sich demnächst die Klimaanlage befinden soll. Gut erkennt man auch den Rahmen der alten Kühlhaustür, die so lange wie möglich erhalten bleibt, da sie umliegende Räume vor Staub und Lärm schützt.



Die gleiche Wand, aber die hintere Ecke. Sozusagen gegenüber von der Tür. Hier soll mein Schreibtisch stehen. Unten haben wir sechs Steckdosen vorgesehen, über der Arbeitsplatte zwei. Rechts daneben wird das Netzwerkkabel liegen. Hoffentlich spätestens in den nächsten Tagen.

Langsam wird der Druck meiner Wette nämlich spürbar. In drei Wochen soll das hier ein vernünftiger Arbeitsplatz werden...


Teerkork-Entsorgung

Mitte Januar habe ich in den Wänden und dem Fußboden meines zukünftigen Büros probeweise ein paar Löcher geklopft um zu sehen, was mich hinter den Kacheln erwartet. Die Wände sind mit Styropor gedämmt gewesen, doch unter den Bodenfliesen tauchte eine dicke Schicht eines schwarzen, krümeligen Zeugs auf, das sich in der Folge als Teerkork entpuppte.
Teerkork wurde bis zur Mitte des letzten Jahrhunderts viel als Dämmstoff eingesetzt. Über die möglichen Konsequenzen des häufig stark mit PAK belasteten Materials wurde nicht nachgedacht.

In den letzten Wochen war ich immer in großer Sorge darüber, dass ich das Material nur mit sehr hohen Kosten entsorgen könnte. Heute habe ich zum Glück eine Firma gefunden, die die Entsorgung von Teerkork übernimmt. Ich brauche das Material dort nur in Säcke verpackt hinzufahren. Und das ist für mich das kleinste Problem.

Man kann sich gar nicht vorstellen, dass das da in ein paar Wochen ein schönes Büro sein soll...


Probebohrungen

Das geplante neue Büro soll im ehemaligen Kühlhaus entstehen. Ein Kühlraum ist von allen Seiten mit einer nicht unerheblichen Wärmedämmung ausgestattet. Wenn man durch die Tür tritt hat man mitunter das Gefühl, als würde einem die Wahrnehmung einen Streich spielen: Erst ist der Raum noch breit, dann wird er deutlich kleiner - und das, obwohl die alles umfassenden Außenwände sich nicht verändert haben.
Tatsächlich ist es so, daß der nachträglich eingezogene Fußboden über 20cm dick ist und die Außenwände auch auf jeder Seite jeweils 15cm Platz benötigen. Insgesamt sind auf diese Weise rund 6 Kubikmeter Rauminhalt mit Dämmmaterial vergeudet - ein guter Grund für umfangreichere Bauarbeiten.

Natürlich wollten wir wissen, was uns überhaupt erwartet. Die Wände sind einfach mit dicken Styropor-Platten verkleidet, welche mit einer Putzschicht versehen wurden, auf der die Fliesen kleben. Ein gezielter Angriff mit dem Bohrhammer brachte folgendes an den Tag:



Der Fußboden besteht dagegen aus völlig anderem Material. Nach den Anti-Rutsch-Fliesen stößt man auf eine ziemlich mürbe Estrich-Schicht, die auf einem sehr seltsamen Dämm-Material lagert: Das schwarze, krümelige Zeugs halten wir für geteerte Korkkrümel. Merkwürdig, was so alles vor Jahren verbaut wurde...


Wette

Gerade mit meiner Auszubildenden eine Wette eingegangen:

Ich behaupte, daß mein neues Büro spätestens Anfang Mai 2006 mit ihrer Prüfung fertig wird. Sie sagt, ich schaffe es nicht. Wer verliert, muß den anderen zum Essen einladen.

Ich denke, ich hätte mal wieder Lust auf Sushi. ;-)