Skip to content

Leerer Schreibtisch zum Feierabend

Selbstgemachte Auflage, an die ich mich schon (wider Erwarten) seit ein paar Wochen erstaunlicherweise mit eiserner Disziplin halte: Zu meinem Feierabend muss mein Schreibtisch so weit aufgeräumt sein, dass kein Geraffel mehr auf der Arbeitsplatte liegt. Sonst hat man morgens schon gleich da wieder Zeugs liegen, das ein hervorragender Einstig für das Broken-Window-Syndrom ist und einem das Vollstellen noch leichter macht.

Bin stolz auf mich und das mit der Fensterbank bekomme ich auch noch hin. :-)


Schreibtischplatte mit Sichtfenster

Nein, keine Panik, in eine der Glasplatten meins schönen Schreibtischs ist auch nach 14 Jahren kein Loch gebrochen. Aber etwas erstaunt war ich schon, als ich an einer Stelle durch die satinierte Scheibe gucken konnte.

Da hatte mir wohl von mir unbemerkt das SPAR-Kind beim letzten Besuch hier in der Firma einen Tesafilmstreifen dort von unten drangepappt. :-)


Prittstift

Da sucht man über eine Minute auf dem Schreibtisch zwischen den Sachen und Papieren verzweifelt den Klebestift, de ich in den letzten Tagen dauernd benutzt habe … und dann liegt er tatsächlich ordentlich in der Schublade.

Damit kann man natürlich nicht rechnen. :-P

Wichtige Bürotätigkeit

Ein gutes Jahr später, inzwischen ist die Haltung auf meinem Schreibtischstuhl besser geworden. Reicht aber, wenn sie meinen Posten hier in der Firma frühestens in 15 Jahren mal übernimmt – so sie das Projekt hier überhaupt fortsetzen möchte. :-)

(Aktuell finde ich es schon beeindruckend genug, dass sie selber MS-Paint hier an meinem Rechner startet und die buntesten Bilder malt.)


Vorher-Nacher auf der neuen Fläche

Hier noch zwei Vorher-Nachher-Fotos aus unserer neu gewonnenen Ladenfläche. Wer sich orientieren möchte: Dort in der Ecke stand bis Ende 2017 noch mein Schreibtisch.

Schwermütig? Umhimmelswillen, nein. :-)


Mein alter Arbeitsplatz

Das ist seit über elf Jahren mein (persönlicher) Büro-Arbeitsplatz hier in der Firma. Vieles hat sich nicht verändert. An den Wänden hängen ein paar Bilder mit Bezug zum SPAR-Kind und die Ausstattung auf dem Schreibtisch hat sich immer wieder mal verändert.

Mal gucken, ob ich mich an die neuen Räumlichkeiten gewöhnen werde. Tageslicht durch das eigene Fenster aber keine Geräusche mehr aus dem Laden (wird hart!). Ach, wird schon klappen… Alles wird hübsch und neu und da geht man dann doch gleich mit einer ganz neuen Motivation an die Arbeit heran.

Bald! :-)


Alter "Netzwerkschrank"

Ein oben offener Bananenkarton – so sah seit rund 17 Jahren unser bisheriger "Netzwerkschrank" unter dem Schreibtisch im Kassenbüro aus. In dieser Kiste war so ziemlich alles verknotet untergebracht, was irgendwie mit der Telefonie- oder Netzwerktechnik zu tun hatte: Anschlussdosen, Steckdosenleisten, Netzteile (z.B. für Kleingeräte und Telefon-Ladestationen), ein kleiner Hub und auch ein kleiner Switch lagen da drin – und gefühlt unendlich viele Kabel, die sich im Laufe der Zeit in einen immer größeren Knoten verwandelten.

Das ist jetzt vorbei!

Sämtliche Netzwerkkabel liegen im neuen Schrank unter der Decke fest aufgelegt. Damit hat sich auch der Rest der Netzwerktechnik erledigt. Die paar Geräte, die noch Strom benötigen, hängen an den Steckdosen in diesem Brüstungskanal – und das war's. Ach, ja, der Karton: Der liegt jetzt in der Papppresse. :-)


Einrichtung des neuen Büros

Auch wenn das neue Büro (vermutlich durch die hohe Decke) größer wirkt als mein altes – es ist leider kleiner. Sowohl in der Länge als auch in der Breite fehlen rund 70cm, dazu kommt dieser kleine Versatz neben dem Fenster.
Ich weigere mich, neue Möbel zu kaufen. Meinen großen "Z-Line"-Schreibtisch möchte ich genau so, wie er seit über zehn Jahren hier im Büro stand, behalten. Das Expedit-Regal mit den 25 Feldern brauche ich auch und dann ist da natürlich noch mein Aktenschrank mit dem Hängeregister.

Es ist übrigens nicht ganz unwichtig, das jetzt schon zu planen, denn schließlich müssen die Steck- und Netzwerkdosen und auch die Beleuchtung entsprechend gebaut werden. Natürlich vor dem Umzug.

So wie auf diesem Foto ist es etwa die Anordnung wie im alten Büro auch. Ein von einer Kollegin in den Raum geworfener Lösungsvorschlag lautete, den Schreibtisch in die Ecke vor dem Fenster zu stellen, so dass eine Arbeitsplatte genau unter dem Fenster wäre. Für den Platz super, aber ganz subjektiv keine Alternative. Ich hasse es, mit dem Rücken zur Tür zu sitzen.



Hier eine theoretisch ebenfalls mögliche Anordnung, aber da müsste ich den Schreibtisch umbauen, so dass ich die zweite Arbeitsplatte links von mir habe. Ich bin Rechtshänder und möchte weiterhin so arbeiten wie bisher, ohne die Wand vor der Nase zu haben.


Vollgemüllt

Ich hasse es ja, meinen Schreibtisch so zu hinterlassen und hier morgens ein Schlachtfeld vorzufinden, aber da das alles sortierte Personalunterlagen sind und ich am Abend dringend los musste, blieb mir diesmal leider gar keine andere Wahl.

Aber ich gelobe, dass heute Abend wieder alles hübsch ordentlich ist.


Die sichtbare Leergutklingel

Eine Sache, die sich für mich mit dem Verschwinden des alten TK_Schranks noch verändert hat: Ich konnte noch nie von meinem Schreibtisch im großen Büro aus die Lagertür sehen. Der Pfeil im Bild zeigt auf den Klingelknopf und die helle Fläche daneben ist die Zarge unserer Lagertür. Auf dem Foto etwas schlecht zu erkennen, in Wirklichkeit sieht man die Tür aber eigentlich ganz gut. :-)

Lange wird das aber nicht so bleiben. Da kommt noch eine weiße Platte davor, damit die Kunden nicht so in die olle Ecke zwischen den Kühltruhen und unserem kleinen Bio-Kühlregal gucken können.