Skip to content

Der Jahresanfangs-Warenkorb (2025)

Nach der Milka-Preiserhöhung kam uns am Wochenende die Idee, dass wir einfach mal einen eigenen Warenkorb zusammenstellen könnten, mit dem man die Preisentwicklung langfristig mal festhalten kann. 20 Artikel einmal quer durch das Sortiment haben wir rausgesucht. Außer dem Faktor "von allem etwas" war auch wichtig, dass die Produkte in der Form mutmaßlich auch noch in mehreren Jahren zu bekommen sein werden.

Aktuell sieht es bei uns so aus:

1 kg Äpfel (Braeburn / Elstar / Jonagold / Kanzi)
2,99 €

1 Eisbergsalat
1,49 €

1 l günstige Frischmilch (3,5 %)
1,09 €

250 g Butter (günstig)
2,39 €

500 g gemischtes Hackfleisch SB verpackt
3,99 €

10 Bio Eier
4,89 €

10 krosse Brötchen
1,90 €

1 Packung Cornflakes günstig
1,69 €

500 g Jacobs Kaffee
7,99 €

500 g Fusilli Nudeln (günstig)
0,79 €

1 kg Zucker günstig
0,89 €

1 kg Weizenmehl günstig
0,59 €

1 Glas Apfelrotkohl Kühne
2,09 €

1 Frosta-Fertiggericht TK
4,69 €

1 Tafel Milka Schokolade
1,99 €

1 Packung Leibniz Butterkekse
1,99 €

1 Rolle Pringles Chips
2,49 €

1l Coca-Cola (Mehrweg)
1,74 (1,59 € + 0,15 € Pfand)

1 Flasche Wodka günstig
5,49 €

1 Kiste Mineralwasser Marke / Regional 12x 1l
10,29 € (6,99 € + 3,30 € Pfand)
Macht zusammen 61,46 €.

In einem Jahr sehen wir uns mit der selben Liste an dieser Stelle wieder und dann wird verglichen, wie sich die Preise entwickelt haben.

Begriff: "Unkaputtbar"

In letzter Zeit erst wieder ist mir vermehrt die Verwendung des Begriffs "unkaputtbar" aufgefallen. In irgendeinem Werbespot im Fernsehen hatte ich es gehört, zwischendurch auch immer wieder mal und sogar in dem letzten von mir genossenen Hörbuch hatte der Autor dieses Wort verwendet. Unkaputtbar.

Das Wort gibt es aus grammatikalischer Sicht eigentlich gar nicht. Aber ich erinnere mich noch daran, dass Coca-Cola Anfang der 90er bei der Einführung der neuen PET-Mehrwegflaschen (Damals noch mit 70 Pfennig Pfand) diesen Begriff verwendet hatte. Ich Schlauleuchte hatte einer Kollegin das beweisen wollen und eine Flasche durch unsere Getränkeabteilung geworfen.
Aushilfe Björn durfte hinterher wischen gehen. Die Flaschen waren zwar "unkaputtbar", die Deckel jedoch nicht. Mein geworfenes Exemplar war damals genau auf die Kante vom Deckel gefallen und hatte diesen zertrümmert. Ganz großes Kino und irgendwas mit Schaden und Spott und so.

Zur Einführung der damals neuen PET-Flaschen hatten wir eine etwa 1,50 m große Papp-Colaflasche bekommen, die ich, als sie entsorgt werden sollte, für mich privat gerettet hatte. Die hat es dann sogar in meinen eigenen Laden geschafft und lag ewig lange auf dem Dach unseres alten Coca-Cola-Blocks herum, da ich nie eine Gelegenheit fand, sie hier im Laden sinnvoll unterzubringen. Wenn ich mich richtig erinnere, hatte ich das völlig verstaubte Ding dann doch irgendwann entsorgt. Kurioserweise kann ich dazu hier im Blog absolut gar nichts finden. Dafür bin ich über die oben erzählte Geschichte mit der geworfenen Colaflasche gestolpert, die ich hier vor rund neun Jahren schon einmal niedergeschrieben hatte.

Zurück zu "unkaputtbar": Der Begriff hat es in den allgemeinen Sprachgebrauch geschafft. Chapeau, Coca-Cola. Denn die hatten sich dieses Wort zur Einführung der Flaschen ausgedacht, wie auch im Wiktionary-Beitrag zu diesem Wort nachzulesen ist.

Neu bei uns: Vielanker Fassbrause

Am Dienstag schon hatten wir die Ware von Vielanker bekommen. Sollte eigentlich ein eigenständiger Blogeintrag hier werden, aber man kommt ja zu nichts. Nicht zuletzt, weil wir uns wirklich ständig mit Ladendieben herumärgern müssen – alleine heute schon wieder, aber das ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden.



Seit gestern sind die Flaschen nun auch endlich hier im Regal in der Getränkeabteilung zu finden. Mein absoluter Favorit ist die Sorte Blaubeere, aber Waldmeister, die ich bis vorletzte Woche noch nicht kannte, ist schwer beeindruckend. Ich bin seit meiner Kindheit ein Waldmeister-Fan und gerade bei dem Aroma kann man viel falsch machen. Die Vielanker ist quasi auf den Punkt gebracht. Nicht zu süß (!) und schön intensiv. Eine Kollegin, die eben beide Sorten probieren musste, war jedenfalls schwer begeistert. Ich wünsche mir, dass die Fassbrause so gut laufen wird, dass wir sie dauerhaft im Sortiment belassen können. Würde mich jedenfalls persönlich sehr freuen. Mit 1,59 € pro Flasche (+ 15 Cent Pfand) sind sie nicht ganz günstig, aber die Qualität überzeugt definitiv!


Links 656

"Frechheit sowas": Edeka-Kunde tobt wegen neuer Pfand-Regelung

Verbraucher geben mehr für faire Produkte aus

Wohin mit dem unsichtbaren Elektroschrott?

Dreiste Selbstbedienung am Feld: Preise steigen, Anstand sinkt

"Aquakulturen | Der Lachs, wie wir ihn kennen, ist ein Industrieprodukt"

Gedankenexperiment: Was wäre, wenn alle Menschen vegan leben?

"Die Weinbergschnecke schmeckt nach Wald"

Mikroplastik: Die große Welle kommt erst noch

Folgen des Klimawandels: Was wäre, wenn alle Gletscher abschmelzen?

Immer mehr Ladendiebstähle: Justizministerin besucht Mannheimer Supermarkt

Links 654

Frau lebt ein Jahr heimlich in Reklametafel

Der Mann, der als Ziege unter Ziegen lebte - Gras fressend, mit Hufen

Die Nordreportage | Schrottsammler und Recycler: Schätze im Elektroschrott

Ich bin eine Außerirdische von einem anderen Planeten …

Flaschen umetikettiert, Pfand eingesteckt

Fünf Pflanzen, die Zecken im Garten vertreiben können

Optimierungspodcast: Wie (und ob) man möglichst viel Müll recyceln kann

Studie: Krebsrisiko steigt wohl mit bestimmter Mundspülung

Fahrrad-Diebstahl in Deutschlands Städten – und seine unterschätzten Folgen

Schweiz lässt mehr als jeden zehnten ICE wegen Verspätung nicht ins Land

Links 628

Verpackungsmüll: Ein Gesetz für die Tonne

Warum Pennys Experiment mit "wahren Preisen" Kunden abschreckte

Tierwohlabgabe: Will die Ampel wirklich das Nackensteak teurer machen?

Das Problem mit den Papier-Trinkhalmen

Verschwindet das Bargeld? Bundesbank zeigt drei Szenarien für das Jahr 2037

200.000 Partikel pro Liter: Unmengen an Nanoplastik verunreinigen Flaschenwasser

EU verbietet Barzahlungen über 10.000 Euro

EU verbietet Werbung für "klimaneutrale Produkte"

Recycling von Verpackungsmüll: Wurst mit Wasserzeichen

Preisschilder, Pfand und Co.: Das ändert sich im Supermarkt

Links 626

Luxuskaufhäuser der KaDeWe-Gruppe melden Insolvenz an

16-Bit-CPU in Excel gebaut: Youtuber zeigt die vielleicht erste "downloadbare CPU"

Boom des Billigshops Temu: Die Schattenseiten der Schnäppchen aus China

Warum Behördensprache oft so unverständlich ist

Verbraucherzentrale warnt vor falschen Warentests im Internet

Warum In einigen Regionen Straßenlaternen mit roten Lichtern versehen werden

Warum Bärtierchen praktisch unzerstörbar sind

Growing up – die Geschichte des SPAR-Logos

Recht auf Pfand: "Es ist wurscht, ob die Dose zerdrückt ist"

Marktcheck Fertiggläschen: Welche Zutaten den Brei verderben

Exotisches Leergut (226)

Fundstück auf dem Fußboden vor dem Leergutautomaten: Eine Flasche "Chang Lager Beer aus Thailand. Mir waren natürlich zuerst die beiden Rüsselviecher aufgefallen, ist ja klar. :-)

Die Flasche ist übrigens für den Vertrieb in Deutschland gedacht gewesen. Sie 25 Cent Pfand (Einweg Glas) und ist mit einer deutschsprachigen Zutatenliste versehen.


Leerer Rahmen von Flaschenpost

Ich kann einzig aufgrund der unfähigen und rücksichtlosen Fahrer den Lieferdienst Flaschenpost nicht ausstehen. Daher wurmt es mich umso mehr, dass entweder unser Leergutautomat oder irgendeiner meiner Mitarbeiter diesen leere Getränkekiste von denen angenommen hat.

Ob Flaschenpost darin eigene Produkte ausliefert oder diese Rahmen für den sicheren Transport von Einzelflaschen verwendet, kann ich nicht sagen – und wie wir sie wieder loswerden sollen, leider genauso wenig. Berechnen die dafür auch 1,50 € Pfand?


Bierflaschen: 8 Cent Pfand

Eine langjährige Stammkundin in etwa meinem Alter gab Leergut ab und war sehr verwundert darüber, dass sie für Bierflaschen (Glas, Mehrweg) 8 Cent bekommen würde.

Da ich gerade vorbeiging, sprach ich sie einfach mal an: "Wussten Sie nicht, dass die acht Cent Pfand haben?"

"Nein, ich dachte immer, alles hat 25 Cent."

Jetzt bin ich sehr verwundert. Es ist ja nicht so, dass die Mehrweg-Pfandwerte nicht seit über 20 Jahren festliegen und man doch in diesem Land in all den Jahren doch irgendwie zumindest mal am Rande damit in Kontakt gekommen sein müsste. Selbst wenn man damit nicht täglich oder sogar beruflich zu tun hat. :-D

CO2-Zylinder haben KEIN Pfand

Wer einen CO2-Zylinder komplett kauft, also nicht nur gegen der Preis der Füllung einen leeren gegen einen vollen Zylinder tauscht, bezahlt bei uns 28,99 €, die sich aus zwei Summen zusammensetzem, nämlich 20 € Gebühr und 8,99 € für die Füllung. Dazu unten mehr.

Immer wieder haben wir Diskussionen mit Kunden, die ihren Zylinder zurückgeben wollen. Also nicht gegen eine volle, neue Gasflasche, sondern sie wollen sie loswerden. Vielleicht haben sie keinen Spaß mehr an so einem System oder ihr Gerät ist kaputtgegangen, es gibt viele Gründe. "Ich habe dafür 20 Euro Pfand bezahlt, die will ich wiederhaben!", hören wir öfter mal. Aber nein, die 20 Euro sind kein Pfand. Diese Flaschen, zumindest bei Sodastream steht es auch ausdrücklich drauf, sind pfandfrei. Man kann sie nicht wie eine Bierflasche im Tausch gegen 8 Cent beliebig kaufen und wieder abgeben. "Woanders geht das auch", ist das beliebteste Argument, rechtliche Schritte wurden uns zum Glück noch nicht angedroht.

Aber wir nehmen diese Zylinder nicht zurück und zahlen auch die 20 Euro nicht wieder aus. Diese 20 Euro sind nämlich wie gesagt kein "Pfand" sondern man könnte sie als eine Art Servicegebühr bezeichnen. Für dieses Geld bekommt man das Recht, dieses System lebenslang so viel zu nutzen, wie man möchte. Man kann die leeren Zylinder immer wieder gegen volle Zylinder tauschen. Man bekommt im Tausch grundsätzlich gewartete, sichere Zylinder – immerhin reden wir hier von Gasflaschen!

Und wenn man sie wirklich loswerden möchte, kann man es bei Ebay oder über Kleinanzeigen probieren. Ein paar Euro bekommt man eigentlich immer dafür.


Links 602

Haltung kennzeichnen: Wie hat das Schwein vor dem Schnitzel gelebt?

Warum kann man in vielen Restaurants nur bar bezahlen?

Kommt jetzt die Plastikobergrenze?

Warum TikTok immer öfter verboten wird

Bierflaschen: Sind acht Cent Pfand zu wenig?

Lemke: "Wir erleben eine regelrechte Flut an Greenwashing"

Verbraucherzentrale: Bargeld sollte bleiben

re:publica: Bargeld als Gegenpol zur Digitalisierung

Vereinbarung gegen Lebensmittelabfälle im Handel geplant

Ghosting: Wenn sich Bewerber nicht mehr bei Unternehmen melden

Links 598

Steigende Veggieproduktion: Seitan jagt die Wurst

Honig wird massenhaft gefälscht

Teure Lebensmittel: Umsatz des Einzelhandels schrumpft weiter

EU ist auf dem Weg zu weltweit ersten KI-Gesetzen

Teure Lebensmittel - und kein Ende in Sicht?

Brauerei-Boss will Pfand-Revolution

Barcode auf Produkt-Verpackungen bekommt jetzt einen Nachfolger

Von Aldi bis MediaMarkt: Alle müssen sich beim Einkaufen umstellen

Für diese Lebensmittel sinken jetzt die Preise

WHO: Süßstoffe zur Gewichtskontrolle ungeeignet

Blick und Griff in den Mülleimer

Auf einem zusätzlichen Monitor hier bei mir auf dem Schreibtisch werden die für mich vier wichtigsten Kameras unserer Überwachungsanlage dauerhaft dargestellt. Spirituosen, Kaffee, Wertebereich vor der Kasse und den Raum vor dem Leergutautomaten mit der Lagertür.

Natürlich gucke ich nicht ununterbrochen zu, aber wie man beim Autofahren immer mal in den Rückspiegel schaut, um über das Verkehrsgeschehen hinter einem informiert zu bleiben, so gucke ich während der Arbeit im Büro auch immer wieder für einen Augenblick auf den Bildschirm ganz rechts auf meinem Schreibtisch.

Dabei ist mir vor dem Leergutautomaten ein Phänomen aufgefallen, dass es bestimmt nicht erst neuerdings gibt, aber über das ich mir bislang noch nie Gedanken gemacht hatte. Es ist erstaunlich, wie viele Leute im Vorbeigehen den Inhalt des dort aufgestellten Müllbehälters sondieren, teilweise herumwühlen und von anderen weggeworfene Flaschen und Dosen (vor allem auch ohne Pfand) herausnehmen und ebenfalls in den Automaten stecken. Nicht, dass das verwerflich ist. Es fiel mir nur auf.

Mein Berichtsheft in Echtzeit (Teil 91)

Als ich Anfang der 90er in unserem Markt als Aushilfe angefangen hatte, waren die Einkaufswagen noch nicht mit einem Münzpfandsystem ausgestattet und standen im Gebäude neben der Schranke. Im Grunde so, wie jetzt auch bei uns in meinem Geschäft in der Gastfeldstraße. Viele Kunden haben die Wagen natürlich nicht wieder reingefahren, nachdem sie ihr Auto beladen hatten. Der Mensch ist eben faul und je weiter weg sie vom Eingang parkten, desto größer wurde die Quote der einfach an Ort und Stelle stehengelassenen Wagen.

Noch während meiner Zeit als Aushilfe wurden die Wagen mit dem Münzpfandsystem ausgestattet und in zwei kleine Häuschen auf dem Parkplatz verbannt. Meine Vorfreude auf einen kleinen Zusatzverdienst verdampfte ganz schnell. Bei einer Mark, die man als Pfand in die Wagen stecken musste, hat die Wagen exakt niemand mehr stehengelassen.
Aber alle haben die Einkaufswagen in die eher zentral stehende Abstellmöglichkeit geschoben und nicht die am linken Ende des Gebäudes. Während letztere im Laufe es Tages immer leerer wurde, guckten die Wagen aus dem anderen Häuschen irgendwann in einer langen Reihe heraus und haben den Parkplatz blockiert. Sowas sieht man heute immer noch immer wieder auf den Parkplätzen der großen Märkte.



Am Morgen habe ich die Brotlieferung von Wendeln und Harry verglichen und angenommen. Anschließend habe ich die Pappe, welche im Lager auf einer Palette stand, vernichtet.
Leergut annehmen, Ausleeren der Ballenpresse, Gutschriften für Kunden ausstellen.
Annehmen mehrerer Telefongespräche.
Nach Feierabend habe ich noch vorne gefegt und die Einkaufswagen von der einen in die andere der Sammelboxen geschoben.
Dienstag Nachmittag habe ich erst die Getränkebestellung gemacht und anschließend Margarine und Kondensmilch gepackt.
Den Samstag habe ich überwiegend mit Preisänderungen verbracht. Zwischendurch Leergut annehmen und zur Kasse laufen.


Gewürze 1/10

Anis
Anis sind die reifen, etwa 3 bis 5 mm langen Samenkörner (Doppelfrüchte) der im Mittelmeerbereich heimischen Anispflanze. Die würzig-süß schmeckenden, hocharomatischen Anissamen werden in Gebäck, Süßspeisen und Saucen verwendet. Sie dienen aber auch zum Aromatisieren von Likören (Anisette), Branntwein (Ouzo, Raki) und Aperitifs (Pernod, Picard). Anis wird fein zerstoßen verwendet.

Basilikum (Basilienkraut, Josefikräutl, Hirnkraut, Königsbalsam) ist ursprünglich ein südasiatisches Küchenkraut zum Würzen von Suppen, Saucen und Salaten, Fleischgerichten (Geflügel, Schinken, Schweine- und Hammelfleisch) und Fischgerichten, Tomaten, eingelegten Gurken usw.
Basilikum wird bei uns meistens getrocknet verwendet. Es hat einen süßlichen und zugleich pfefferartigen Geschmack. Regt die Verdauung an.