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3 Cent Pfand (Mehrweg)

Im Mülleimer vor dem Leergutautomaten lagen mehrere Flaschen "Tymbark". Es war genau die gleiche Sorte, wie in diesem Beitrag, sogar die EAN-Nummer war die selbe (5900334005625).

Erstaunlich war jedoch, dass diese mit "Pfand 3 ct" beschriftet waren. Entweder gibt es mehrere Serien davon oder eine der beiden Flaschen (meine oder die aus dem verlinkten Beitrag) ist älter und inzwischen wurde der Pfandwert von 1 auf 3 oder von 3 auf 1 Cent verändert.

Weiß da draußen jemand mehr darüber?


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Comments

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Enferax on :

War da nicht mal was mit Pfand auf Wein mit 3 Cent? Eventuell gilt das auch für gegärte Limonaden?

Nicht der Andere on :

Mehrwegpfand ist nicht gesetzlich geregelt. Die gängigen 8/15 Cent sind ausschließlich eine Übereinkunft der Hersteller. So nimmt ja zum Beispiel Schweppes für seine Glasmehrwegflaschen 10 Cent.

Ist ja durchaus vorstellbar, daß das beim schwäbischen Trollinger und so angesichts der Regionalverbundenheit durchaus funktioniert. Bei Tymbark aber wohl kaum.

naja on :

Wenn das Zeug n Haltbarkeitsdatum hat, kannst du ja schauen welche älter ist.

naja on :

Also, MHD-Vergleich, wenn FlameSHADOW "sein" MHD verrät, das Foto ist da ja eher ungeeignet :-D

Nicht der Andere on :

Wohl einmalige Chance! Macht(e) denn zumindest eine der Flaschen den Eindruck, daß ihre letzte Befüllung nicht gleichzeitig ihre erste war?

Der wahnsinnig niedrige Pfandwert lässt ja unmittelbar an Pfandumgehung denken. Die einfach so wechselne Höhe lässt auch nichts guten vermuten. Ob die 1 oder 3 Cent beim den Käufern überhaupt separat in Rechnung gestellt werden? Ob es überhaupt eine organisierte Rücknahme, Zusammenführung und Rücktransport ins Mutterland gibt?

Raoul on :

Was man zunächst mal anführen kann: Tymbark kommt ja aus Polen. Eine polnische Fabrik stellte bis zuletzt auch die echten Anjolaflaschen her (das Original im Ananaslook, nicht diesen bitteren Fritz-Schwachsinn, von dem die Firma schreibet „Der Geschmack von damals ist nicht bis heute überliefert“. Ja nee, is klar. Eine über drei Jahrzehnte produzierte Limo hatte einfach keine genaue Rezeptur.).

Zu diesen doch sehr speziellen Flaschen heißt es hier: „Hans-Georg Hatscher hatte zuletzt einen Hersteller in Polen. „Bei dem war die Flasche billiger als das Pfand““. Und Tymbark nutzt ja Standardflaschen. Allem Anschein nach kann dort immerhin ausreichend kostengünstig produziert werden (so schätze ich zumindest), daß bereits drei Cent die Produktionskosten inklusive Rückführung des Pfandes decken.

Bei Weinflaschen aus Deutschland funktioniert das ja anscheinend auch, von daher würde ich da zumindest nicht pauschal Pfandumgehung unterstellen. Vor Ort scheint Tymbark als Premiummarke zu gelten; ich schätze schon, daß die über geeignete Rücknahmesysteme verfügen.

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