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Offene Klotür

Eine ältere Bekannte kam hier ins Lager und fragte, ob sie kurz unsere Toilette benutzen dürfte. Ich zögerte kurz, bejahte dann aber. Sie ging nach hinten und bog dann im Gang nach rechts in mein Büro ab, dessen Tür gerade noch offen stand. Sie stutzte und ich rief ihr aus der Entfernung zu, dass die Toilette (gemeint war die Damentoilette) genau hinter ihr ist. Sie drehte sich um, ging 1,5 Meter wieder nach vorne und bog dann in die Herrentoilette ab. Auch gut, wie das Porzellan mit Vornamen heißt, ist dem Strahl wohl ganz egal.

Etwa fünfzehn Sekunden später ging ich nach hinten in mein Büro und guckte in die offenstehende Eingangstür zum WC-Raum. Zu meinem Erstaunen stand die Tür zur Toilettenkabine auch halb offen, wo die Bekannte mit halb heruntergelassener Hose über der Schüssel hockte.

"Du darfst die Tür auch zumachen!, rief ich ihr aus dem Off laut zu. "Ach, ich bin ja schon fast fertig", hallte es aus der Keramikabteilung zurück.

Ungefragt aufs Klo

Ohne jemanden zu fragen ging eine Kundin mittleren Alters einfach so bei uns ins Lager und dann auch noch die gut 15 Meter bis ganz hinten zu den Toiletten. Dort hielt sie sich wohl nicht für betriebsfremd und benutzte die Damentoilette. Unsere Raumpflegerin hatte sie aus dem Augenwinkel wahrgenommen, aber aufgrund ähnlicher äußerlicher Merkmale für eine Kollegin gehalten und zunächst nichts gesagt.

Als sie wieder aus der Toilette kam, wurde sie von einem Kollegen angesprochen und zur Rede gestellt. Dass wir unsere Mitarbeiter-Toiletten nicht mehr generell für Kunden zur Verfügung stellen, hat nun wirklich seine Gründe – und spätestens seit Corona sind wir da alle noch etwas empfindlicher.

Die Frau nahm das nur schulterzuckend zur Kenntnis und setze ihren Einkauf fort …

Wir haben ja eine verschließbare Tür zum Lager, aber gerade vormittags steht die dauerhaft offen, da wir mit einem halben Dutzend Mitarbeitern ständig hin und her laufen.

Wasser ohne Ende aus dem Hahn

Der berührungslose Wasserhahn bei uns auf der Herrentoilette hat häufiger mal Probleme, zu einem Ende zu finden. Das macht er schon seit langer Zeit immer wieder mal. Zunächst dachte ich, dass er durch das plätschernde, warme Wasser ausgelöst wird, aber neuerdings läuft er auch weiter, wenn aus dem kleinen Speicher längst nur noch kaltes Wasser kommt. Dann hilft nur noch, den Stecker zu ziehen.

Installateur ist informiert, die sollen da mal einen neuen anbauen.


Seifenspender auf den Toiletten

Mit dem Seifenspender bei uns in der Backstube haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht und so haben wir nun auch die beiden Toilettenräume mit diesen Dingern ausgestattet. Den Inhalt können wir in 1-Liter-Gebinden über die Großhandlung bestellen und müssen uns nicht mehr mit den kleinen Fläschchen bei uns aus dem Laden behelfen, was immer wunderbar funktioniert hat, aber auch irgendwie immer irgendwie improvisiert aussah.


Rauschen im 20-Sekunden-Takt

Der erst rund 1,5 Jahre alte Spülkasten auf unserer Herrentoilette hat 'ne Macke. Irgendwie klemmt die Glocke, mit welcher normalerweise der Ablauf geschlossen wird, und erledigt darum Ihren Job nicht mehr ganz so optimal.

Das Wasser läuft langsam aus dem Kasten und alle paar Sekunden strömt frisches Wasser nach. Mal gucken, was die Firma dazu sagt, die das Ding damals angebaut hat.

Spülkasten auf der Damentoilette

Es bleibt dabei: Der alte Hochspülkasten auf unserer Damentoilette ist undicht. Ständig läuft gutes Trinkwasser ungenutzt in die Kanalisation. Dummerweise gibt es bei dem alten Ding nach Aussage des Fachmanns keine Möglichkeit, irgendwelche Teile zu tauschen. Erst letztes Jahr haben wir einen dieser Spülkästen auf dem Herrenklo gegen einen neuen tauschen lassen. Ganz glücklich bin ich mit dem Modell aber nicht. Wenn man nämlich zu kräftig an der Kette zieht, und manche Kollegen halten das System offenbar für eine Art Glockenturm, hakt oben die Mechanik aus und das in den Kasten einströmende Wasser läuft direkt wieder in die Toilette…

Unser Installateur will mal versuchen, einen flachen Spülkasten zu installieren, der dann direkt hinter dem Rücken der Verrichtenden an der Wand hängt.


Abortstellen

Auszug aus unserer (Gastfeldstraße) Bauakte von 1966:
"Für die Beschäftigten sind Toiletten und Waschgelegenheiten einzurichten. Für je 20 männliche und 15 weibliche gleichzeitig Beschäftigte muß mindestens eine von innen verriegelbare Abortstelle vorhanden sein."
Es heißt ja nicht grundlos "Mädchenblase". :-)

Wasserhahn und Trichtersiphon

Die Handwerker im Damenklo sind fertig, der neue Wasserhahn und der Trichtersiphon haben ihre Plätze gefunden. Nun müssen wir nur noch die Löcher wieder verschließen und dann ist die Baustelle endgültig erledigt. Bleibt zu hoffen, dass der Trichter sich auch tatsächlich als praxistauglich herausstellt.


Zwei Löcher und ein Wasserhahn

Neben dem Loch der 60mm-Kernbohrung haben die Sanitärleute noch ein kleines Loch gebohrt, durch das…



…nun eine Wasserleitung aus dem Keller nach oben geführt wird. Nun haben wir im Damenklo immerhin schon mal eine neue Zapfstelle. Gleich wird daneben noch der neue Trichtersiphon (liegt da rechts im Foto auf dem Fußboden) installiert und dann ist hier wieder ein kleiner Schritt geschafft. :-)


Pipi mit Bremsspuren

Eine Frau, die wir allesamt nicht als Stamm- oder auch nur Gelegenheitskundin identifizierten, kam an die Lagertür, rief kurz "Hallo", wartete kaum eine Antwort ab und ging dann ins Lager und direkt in den Bereich des Leergutautomaten, wo eine weniger routinierte Aushilfe gerade Flaschen vom Tisch abräumte.

"Ich muss mal auf Toilette", sagte die Frau meiner Mitarbeiterin, die das aber gar nicht entscheiden konnte und zu mir ins Büro ging, um mich zu fragen. Den Moment nutzte die Frau (woher kannte die unsere Räumlichkeiten eigentlich so gut?!), tiefer ins Lager zu gehen. Dort passierte sie noch einen erfahrenen Mitarbeiter, dem sie aber sagte, dass seine Kollegin sie zur Toilette gelassen hätte. Noch bevor er nennenswert reagieren konnte, war die Frau schon auf der Herrentoilette und hatte die Tür hinter sich abgeschlossen.

Mittlerweile wusste ich von der Sache und lief nach hinten zur Toilette und rief einmal laut "Hallo?!" durch die Tür.

Dumpf erwiderte die Frau: "Wollen Sie die Polizei rufen?"

Ich erklärte ihr, versuchte es zumindest, dass wir keine Kundentoiletten haben und wir sowohl aus organisatorischen als auch aus versicherungstechnischen Gründen keine fremden Leute hier auf die Toilette lassen können. Sie grantelte hinter der Tür vor sich hin und rief noch, dass sie ja sonst hier einfach in den Laden gepinkelt hätte. Außerdem habe sie vier Leute gefragt und alle hätten gesagt, dass sie auf die Toilette dürfe, zumal sie nur Pipi müsse.

Stellen wir fest:

1. Sie hat höchstens eine Kollegin gefragt, sofern man das nun unbedingt so bezeichnen möchte, nämlich die am Leergutautomaten.

2. Pipi hinterlässt keine braunen Bremsspuren.

3. Genau für solche wollen wir unsere Mitarbeitertoiletten, die eben ausdrücklich keine Kundentoiletten sind, auch nicht ausnahmsweise mal freigeben.

Brr…

Vorbereitungen Putzecke

Blick in den Damenwaschraum. Der olle (Küchen-)Schrank hinten in der Ecke beinhaltet nur unnützes Zeugs. Handtücher (die wir ohnehin nicht mehr benutzen), Putzlappen und einige Körperpflege- und Hygieneprodukte, die dort schon seit Jahren verstauben und von niemandem mehr verwendet werden (möchten).

Das werde ich in den nächsten Tagen mal alles auflösen, der Schrank (noch aus dem Tengelmann-Bestand) fliegt auf den Schrott und dann kann nächste Woche der Installateur kommen und den Ablauftrichter und einen neuen Wasserhahn installieren. Dann fehlt eigentlich nur noch ein anständiges Regal in der Ecke und schon ist wieder ein Schritt geschafft:


Trichter statt Bodenablauf

Nachdem ich mit dem Fachmann nun die Situation hier begutachtet und erklärt habe, was ich möchte, kam von ihm der Vorschlag, nicht einen Bodenablauf, sondern wie auf diesem Bild zu sehen einen Trichtersiphon oder auch Ablauftrichter zu installieren. Da braucht es nur eine kleine Kernbohrung zum Kanalrohr im Keller und der Rest wird einfach an der Wand befestigt.

Das ist platzsparend, macht am wenigsten Arbeit, ist von allen Lösungen am günstigsten und dabei aber vollkommen ausreichend.

Kommt nächste Woche.