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Spülkasten auf der Damentoilette

Es bleibt dabei: Der alte Hochspülkasten auf unserer Damentoilette ist undicht. Ständig läuft gutes Trinkwasser ungenutzt in die Kanalisation. Dummerweise gibt es bei dem alten Ding nach Aussage des Fachmanns keine Möglichkeit, irgendwelche Teile zu tauschen. Erst letztes Jahr haben wir einen dieser Spülkästen auf dem Herrenklo gegen einen neuen tauschen lassen. Ganz glücklich bin ich mit dem Modell aber nicht. Wenn man nämlich zu kräftig an der Kette zieht, und manche Kollegen halten das System offenbar für eine Art Glockenturm, hakt oben die Mechanik aus und das in den Kasten einströmende Wasser läuft direkt wieder in die Toilette…

Unser Installateur will mal versuchen, einen flachen Spülkasten zu installieren, der dann direkt hinter dem Rücken der Verrichtenden an der Wand hängt.


Abortstellen

Auszug aus unserer (Gastfeldstraße) Bauakte von 1966:
"Für die Beschäftigten sind Toiletten und Waschgelegenheiten einzurichten. Für je 20 männliche und 15 weibliche gleichzeitig Beschäftigte muß mindestens eine von innen verriegelbare Abortstelle vorhanden sein."
Es heißt ja nicht grundlos "Mädchenblase". :-)

Wasserhahn und Trichtersiphon

Die Handwerker im Damenklo sind fertig, der neue Wasserhahn und der Trichtersiphon haben ihre Plätze gefunden. Nun müssen wir nur noch die Löcher wieder verschließen und dann ist die Baustelle endgültig erledigt. Bleibt zu hoffen, dass der Trichter sich auch tatsächlich als praxistauglich herausstellt.


Zwei Löcher und ein Wasserhahn

Neben dem Loch der 60mm-Kernbohrung haben die Sanitärleute noch ein kleines Loch gebohrt, durch das…



…nun eine Wasserleitung aus dem Keller nach oben geführt wird. Nun haben wir im Damenklo immerhin schon mal eine neue Zapfstelle. Gleich wird daneben noch der neue Trichtersiphon (liegt da rechts im Foto auf dem Fußboden) installiert und dann ist hier wieder ein kleiner Schritt geschafft. :-)


Pipi mit Bremsspuren

Eine Frau, die wir allesamt nicht als Stamm- oder auch nur Gelegenheitskundin identifizierten, kam an die Lagertür, rief kurz "Hallo", wartete kaum eine Antwort ab und ging dann ins Lager und direkt in den Bereich des Leergutautomaten, wo eine weniger routinierte Aushilfe gerade Flaschen vom Tisch abräumte.

"Ich muss mal auf Toilette", sagte die Frau meiner Mitarbeiterin, die das aber gar nicht entscheiden konnte und zu mir ins Büro ging, um mich zu fragen. Den Moment nutzte die Frau (woher kannte die unsere Räumlichkeiten eigentlich so gut?!), tiefer ins Lager zu gehen. Dort passierte sie noch einen erfahrenen Mitarbeiter, dem sie aber sagte, dass seine Kollegin sie zur Toilette gelassen hätte. Noch bevor er nennenswert reagieren konnte, war die Frau schon auf der Herrentoilette und hatte die Tür hinter sich abgeschlossen.

Mittlerweile wusste ich von der Sache und lief nach hinten zur Toilette und rief einmal laut "Hallo?!" durch die Tür.

Dumpf erwiderte die Frau: "Wollen Sie die Polizei rufen?"

Ich erklärte ihr, versuchte es zumindest, dass wir keine Kundentoiletten haben und wir sowohl aus organisatorischen als auch aus versicherungstechnischen Gründen keine fremden Leute hier auf die Toilette lassen können. Sie grantelte hinter der Tür vor sich hin und rief noch, dass sie ja sonst hier einfach in den Laden gepinkelt hätte. Außerdem habe sie vier Leute gefragt und alle hätten gesagt, dass sie auf die Toilette dürfe, zumal sie nur Pipi müsse.

Stellen wir fest:

1. Sie hat höchstens eine Kollegin gefragt, sofern man das nun unbedingt so bezeichnen möchte, nämlich die am Leergutautomaten.

2. Pipi hinterlässt keine braunen Bremsspuren.

3. Genau für solche wollen wir unsere Mitarbeitertoiletten, die eben ausdrücklich keine Kundentoiletten sind, auch nicht ausnahmsweise mal freigeben.

Brr…

Vorbereitungen Putzecke

Blick in den Damenwaschraum. Der olle (Küchen-)Schrank hinten in der Ecke beinhaltet nur unnützes Zeugs. Handtücher (die wir ohnehin nicht mehr benutzen), Putzlappen und einige Körperpflege- und Hygieneprodukte, die dort schon seit Jahren verstauben und von niemandem mehr verwendet werden (möchten).

Das werde ich in den nächsten Tagen mal alles auflösen, der Schrank (noch aus dem Tengelmann-Bestand) fliegt auf den Schrott und dann kann nächste Woche der Installateur kommen und den Ablauftrichter und einen neuen Wasserhahn installieren. Dann fehlt eigentlich nur noch ein anständiges Regal in der Ecke und schon ist wieder ein Schritt geschafft:


Trichter statt Bodenablauf

Nachdem ich mit dem Fachmann nun die Situation hier begutachtet und erklärt habe, was ich möchte, kam von ihm der Vorschlag, nicht einen Bodenablauf, sondern wie auf diesem Bild zu sehen einen Trichtersiphon oder auch Ablauftrichter zu installieren. Da braucht es nur eine kleine Kernbohrung zum Kanalrohr im Keller und der Rest wird einfach an der Wand befestigt.

Das ist platzsparend, macht am wenigsten Arbeit, ist von allen Lösungen am günstigsten und dabei aber vollkommen ausreichend.

Kommt nächste Woche.