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"Kauf 0 mehr!"

Nach Lidl läuft die "Kauf 1 mehr"-Aktion der Tafeln nun auch bei der EDEKA.

Nur nicht bei uns. Meine Meinung über diese Organisation ist euch ja bekannt. Das ursprüngliche Ziel, Lebensmittel vor der Vernichtung zu retten und Bedürftigen zu helfen, ist durchaus löblich; ebenfalls ausdrücklich nicht abstreiten möchte ich, dass es bestimmt Leute gibt, die einfach nicht klarkommen, egal womit, und denen mit dieser Hilfe ernsthaft geholfen ist.

Nur sind die Tafeln meiner Meinung nach über dieses ursprüngliche Ziel inzwischen deutlich hinausgeschossen. Wie man hier sieht, werden inzwischen auch schon neue, frische Artikel erbeten, dazu noch Drogerie- und Hygieneartikel. Bestimmte Dinge werden abgelehnt, selbst wenn sie verwertbar wären. Es wirkt auf mich so, als wenn diese ganze Organisation mit ihrer gigantischen Verwaltung, die nach außen eine ganz, ganz schlimme Armut in diesem Land suggeriert, vor allem einen ganz großen Selbstzweck hat. Man schafft einen scheinbaren Notstand, durch dessen Beseitigung man sich zum Held der Nation feiern lässt.

Leergut-Spende auf dem Postweg

Vor ein paar Tagen kam ein Paket in die Firma. Absender war Blogleser "Erbse" (ich interpretiere in die Unterschrift auf dem Zettel mal den Wunsch auf Anonymität) und der Inhalt bestand aus leeren Einwegflaschen und Dosen, deren Gegenwert ich in die Pfandbonspendensammlung aufgenommen habe. Immerhin 13,75 Euro! Ich sage ganz herzlichen Dank, auch im Namen der betroffenen Familie. (Zitat: "Sehr geil!")

(Das erwähnte exotische Leergut war übrigens nicht so spannend, die Dosengröße fiel mit einem Liter schon aus dem Rahmen, war aber nicht in den beeindruckenden Ausmaßen hier fotografisch festzuhalten.)

Falls sich jemand inspiriert fühlt, die Aktion nachzumachen – die Adresse vom Laden könnt ihr dem Impressum entnehmen. Wer Porto sparen will, kann das Geld auch via Paypal schicken, ich leite es dann ebenfalls weiter. (Paypal-Konto: shopblogger - at - gmail.com, Betreff: "SPENDE DACH")






Gesammelte Pfandbons in den Schredder

Seit Anfang des Jahres sammeln wir in der Spendenbox Pfandbons für den Wiederaufbau des Hauses einer Familie mit mehreren Kindern. Bislang habe ich die Bons immer pro Leerung bündelweise gesammelt, aber der Haufen wurde dicker und dicker – und letztendlich stellte sich die Frage, warum ich die Papierschnipsel überhaupt aufbewahren sollte.

Im Rahmen meines Vorhabens, das Büro immer papierärmer zu gestalten, habe ich nun die Werte der einzelnen Bündel in eine frische Excel-Tabelle gehackt und die vielen Pfandbons durch den Schredder geschoben. Inzwischen sind wir übrigens schon bei über 900 Euro (!) angekommen.


Aktueller Spendenstand (11.04.2018)

Unsere Pfandspendenbox arbeitet leise für die Familie mit dem Brandschaden. Inzwischen ist der Gesamtbetrag auf über 700 Euro angewachsen.

Ich freue mich sehr, zumal ich die Leute mittlerweile auch persönlich kenne. (Möge sich die aktuelle Situation, nämlich nur im rudimentär sanierten Erdgeschoss einer Brandruine zu wohnen, möglichst bald ändern. Ich wünsche diese Erfahrung jedenfalls niemandem.)


Aktueller Spendenstand

Inzwischen haben wir die Pfandbonspendenbox übrigens mit einem Hinweis auf den aktuellen Spendenstand versehen. Mit einem Aufkleber können wir so die Zahl nach jeder Leerung aktualisieren und die spendenden Kunden sehen, dass auch tatsächlich was passiert.

Knapp 600 Euro bislang, das ist schon echt 'ne Ansage! :-)


435,30€

Mit der Pfandbonspendenbox sind bis gestern 435,30€ zusammengekommen, die ich vorhin auf das "Feuerhilfe"-Konto überwiesen habe.

Von mir persönlich (und natürlich vor allem auch im Namen der betroffenen Familie) einen riesigen Dank an alle, die sich im Laufe der Zeit daran beteiligt haben. Die Box bleibt natürlich auch weiterhin dort hängen!




48,27€

In den ersten drei Tagen der neuen Pfandspendenbox sind hier im Laden immerhin schon Pfandbons im Wert von 48,27€ zusammengekommen.

Hey, das reicht immerhin schon für drei Rollen aggressiv klebendes Klebeband für die Dampfsperre im neuen Dach. :-D

An dieser Stelle vielen Dank und weiter so!


"Spende dein Pfand"-Box (2. Versuch)

Habe bei diesem Projekt zum ersten Mal Gipskartondübel benutzt. Erstaunlich einfach anzuwenden und halten dabei aber richtig gut. Wer an der neuen Spendenbox herumreißt, bricht das Ding eher auseinander, als dass sich die Dübel lösen.

Inzwischen liegen schon drei Bons drin. :-)


"Spende dein Pfand"-Box

An meinem Leergutautomaten hängt nun meine erste Spendenbox für Pfandbons. Ich kenne die Leute nicht persönlich, aber zumindest einen der Initiatoren der Spendenaktion und so habe ich mich ebenfalls anstecken lassen, meinen Beitrag zu liefern.

Mehr Infos dazu gibt es hier im Bericht vom NDR.


Hinweis auf Spenden an die DGzRS

Vielleicht ist dem einen oder anderen von euch schon aufgefallen: Unten in der Seitenleiste ist der Hinweis auf Sea Shepherd verschwunden, stattdessen habe ich dort ein virtuelles Sammelschiffchen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) aufgestellt, das mit einem Link versehen ist, der direkt auf die Spendenseite der DGzRS führt, wo ihr direkt eure Daten eingeben und dann per Lastschrift, Kreditkarte, Paypal oder auch Sofortüberweisung eure Spende loswerden könnt.

Durch meine beiden Aktionen (Tombola im Markt in Findorff und Die Ebay-Hasen-Auktion) sind im Laufe der vergangenen Jahre ja schon mehrere hundert Euro an Spenden (Genauer gesagt: 620 Euro) für die DGzRS zusammengekommen, aber ich würde diesen Kurs gerne fortsetzen, um die Arbeit der Seenotretter weiterhin zu unterstützen.

(Dies alles zugegebenermaßen natürlich auch nicht ganz uneigennützig – aber dennoch stets in der großen Hoffnung, da draußen auf der Nordsee oder in sonstigen Gewässern niemals selber auf fremde Hilfe angewiesen zu sein…)

Hat Krebs. Eventuell.

Eine Frau, die wir nicht als Kundin kannten, betrat den Laden. Sie ging direkt zu einer Mitarbeiterin und sagte ihr, dass sie den Chef sprechen wolle. Da unbekannte Anliegen nicht einfach zu mir durchgestellt werden, erkundigte sich meine Angestellte zunächst nach dem Grund für ihren Besuch hier.

Die Frau erzählte, dass sie Krebs hätte und zu irgendwelchen heilenden Quellen in Frankreich reisen wolle und dafür auf Spenden angewiesen sei.