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Stress an Heiligabend

Ein Typ, der hier mal Alkohol mitgehen ließ und deswegen Hausverbot hat, kam mit (vermutlich) seiner Partnerin in den Laden

Er wurde von zwei Kollegen nach draußen komplementiert, was nicht ohne noch mit der Androhungen von körperlicher Gewalt um sich zu werfen vonstatten ging.

Sie wollte sich dann auch noch aufregen, wurde aber freundlich darauf hingewiesen, dass sie (noch) kein Hausverbot hätte und wenn sie friedlich bliebe, würde sich daran auch nichts ändern.

Blieb sie aber nicht. Die Olle zeterte lautstark herum und fing auf dem Weg zum Ausgang an, demonstrativ Ware aus den Regalen zu werfen.

Nun dürfen sie beide nicht mehr rein.

Klappern einer leeren Kiste

Konzentriert saß ich in meinem Büro, als ich aus Richtung der Leergutannahme das Klappern einer komplett leeren (also flaschenlosen) Getränkekiste hörte. Die wenigsten Kunden bringen Kisten ohne jeglichen Inhalt mit, also war ich sofort aufmerksam und ging nach vorne. Der leere Rahmen stand vor dem Rücknahmegerät auf dem Boden, die Maschine hat wohl planmäßig die Annahme verweigert.

Ebenfalls vor dem Automaten stand ein etwas verwahrlost wirkender Mann, der gerade versuchte, Traudl zur Annahme mehrerer Einwegflaschen zu bewegen. Die Zeit nutzte ich, um auf der Videoaufzeichnung nachzusehen, ob er die leere Kiste tatsächlich und wider meiner Erwartungen mitgebracht oder einfach nur im Vorbeigehen aus der Getränkeabteilung mitgenommen hatte.

Keine Minute später stand der Typ fluchend vor dem Laden auf dem Gehweg und darf nun aufgrund des ausgesprochenen Hausverbots hier auch erst mal nicht mehr rein. :-P

Pöbeln vor dem Laden

Ein Kollege sprach mich an: "Vor dem Laden steht eine Gruppe von Typen, von denen mehrere hier Hausverbot haben. Willst mal hinterhergucken, dass die hier nicht reinkommen?"

Ich ging nach vorne und blieb nicht nur im Laden, sondern sogar rund acht Meter von der Tür entfernt stehen. Dennoch schienen die Typen das nicht nur bemerkt, sondern sich mit ihren schlechten Gewissen sogar angesprochen gefühlt zu haben.
Einer löste sich aus der Gruppe, lief die zehn Meter bis vor die Ladentür und gröhlte lallend in meine Richtung: "Keine Angst, ich komm schon nicht rein in euren schönen Scheißladen. Kannst auch rauskommen, wenn du was von mir willst."

Ihn scheinbar missachtend, drehte ich mich um und ging wieder nach hinten.

Etwas später entfernte sich die Gruppe.

Hätte mal vorher nachdenken sollen …

Vor einer Weile hat uns eine langjährige Stammkundin berichtet, dass sie so gerne zu uns kommt, weil wir so eine große Auswahl haben. Vor allem gibt es bei uns ein Produkt, auf das ihr Kind total steht und das es NUR HIER (zumindest die Läden hier in der Umgebung betreffend) geben soll.

Tzja – Erst denken, dann klauen.

Soll sie das mit dem Hausverbot mal ihrem Sohn erklären. :-P

Die mit dem Käse in den Brötchentüten

Die Frau, die im Sommer letzten Jahres Käse geklaut hatte, war wieder bei uns im Laden.

Ein Hausverbot zu missachten oder vielleicht zu vergessen – okay …

Den Hinweis eines Kollegen, dass man hier nicht mehr rein darf, nicht nur zu ignorieren, sondern auch noch so lange siegessicher mit großer Klappe im Laden zu bleiben, bis die angerufene Polizei kommt und einen hinaus begleitet – dämlich, dämlich, dämlich! :-)

Zwei Feuerzeuge

Ines stürmte in mein Büro: "VP am Leergutautomaten!

Ich ging langsam und scheinbar unaufmerksam in Richtung Kassenbüro und dabei auch an dem Typen vorbei, den ich aber maximal aus dem Augenwinkel im Blick hatte. Im Büro angekommen sah ich gerade noch auf dem Monitor, wie der Mann seinen Leergutbon zog und direkt nach vorne in Richtung Kasse ging. Alles klar, der tut nichts. Dachte ich. Aber einen halben Meter vor dem Förderband unserer Kasse 1 blieb er vor dem Regal mit Batterien, Lampen und Feuerzeugen blieb er stehen, nahm sich ein Teil aus dem Regal, ging ganz kurz zurück in den Laden, um in einem unbeobachteten Moment die Packung, es waren übrigens Feuerzeuge, in seine Hosentasche zu stopfen.

Dann bewegte er sich wieder zur Kasse, um seinen Leeergutbon einzulösen. Den Laden verlassen konnte er danach aber nicht mehr, da ich ihn direkt aufforderte, mir nach hinten ins Lager zu folgen.

Da er keinen Ausweis dabei hatte, rief ich notgedrungen die Polizei an. Während wir noch auf die Beamten warteten, kam Ines dazu. Sie sah den Typen jetzt erst genauer und hatte das Gefühl, das Gesicht zu kennen: "Der hat hier doch schon mal geklaut!"
Seinen Namen hatte ich gar nicht ins unserer (alphabetischen) Ladendieb-Liste gefunden, aber sie blätterte die Fälle der letzten Monate durch, die noch gar nicht in die Liste eingetragen waren. BINGO! Im April war er schon mal da. Hätte an dieser Stelle gerne einen Link geliefert, aber das Ereignis hatte es offenbar gar nicht hier ins Blog geschafft. Er hatte vor ein paar Monaten ein Glas Instantkaffee und ein Deo eingesteckt.

Da wir seine Daten schon hatten, konnten wir erst mal wieder die Polizei abbestellen. Die freut sich nämlich immer, wenn sie nicht für Kleinkram ausrücken muss.

Der Rest verlief gewohnt unspektakulär: Es folgt eine (weitere) Anzeige und diesmal auch eine wegen Hausfriedensbruchs. Das Hausverbot habe ich noch einmal ausdrücklich aufgefrischt. Bleibt die Hoffnung, dass er es diesmal kapiert hat …

Hausverbote und Umfirmierung

Markus hatte hier im Kommentar folgende Frage gestellt:

"Wenn auf Edeka umfirmiert wird, müssen dann die Hausverbote eigentlich neu ausgesprochen werden? Weil zumindest augenscheinlich anderer Laden?"
Nun, thoeretisch nicht, da wir schon seit Ewigkeiten den Leuten die Info mit auf den Weg geben, dass das Hausverbot für diesen Laden gilt, auch wenn da mal nicht mehr SPAR üeer der Tür stehen sollte.

Praktisch wissen wir doch alle, dass das anders laufen wird. Die Leute werden mit Sicherheit wiederkommen, viele Gesichter haben wir uns auch gar nicht merken können und entweder sind sie ehrlich geworden oder wir werden sie früher oder später erneut bei einem Diebstahl erwischen …

Kunden Anschnorren --> Hausverbot

Dieser Typ war wieder im Laden. Kam rein, hat eine Frau angesprochen, sie gab ihm Geld und er verließ das Geschäft wieder.

Ich hütete mich davor, diese Kundin anzusprechen. Aber ihn habe ich angesprochen und ihm erklärt, dass ich das nicht gut finde und dass das auch nicht das erste Mal war, dass er hier im Laden Kunden angeschnorrt hat.

Nun hat er Hausverbot.

Toastbrot-Oma

So wie in den Boulevardzeitungen bekommen auch bei uns manche Ladendiebe und Kunden einen Namen, wenngleich diese bei uns natürlich nur intern verwendet werden. Okay, manchmal gibt es davon auch anonym hier im Blog was zu lesen.

Seit ein paar Jahren gibt es bei uns die Toastbrot-Oma!

Das klingt so harmlos, bei "Oma" denkt jeder an eine nette, alte Dame. Aber weit gefehlt. Diese Frau hat im Laufe der Jahre für hunderte Euro Ware bei mir gestohlen und einen Kollegen (aber nicht mich, obwohl mich jeder einzelne Ladendiebstahl bei uns aufgrund der finanziellen Verantwortung am stärksten trifft) an den Rand der Verzweiflung getrieben.

Diese Frau, gerade 70 Jahre alt, "kennen" wir schon seit etlichen Jahren. Die erste Anzeige wegen Diebstahls hat sie bei uns im Jahre 2009 bekommen, eine weitere 2012. Danach hat sie, obwohl ausdrücklich Hausverbot auf Lebenszeit erteilt, meinen Laden immer wieder betreten. Dummerweise konnte sich keiner mit Sicherheit an ihr Gesicht oder ihren Namen erinnern. Nicht mal Ines, die sich Gesichter wie ein Elefant merken kann, war sich hundertprozentig sicher.
So konnten wir also nicht auf die Aufzeichnungen im "Ladendiebstahl"-Ordner zurückgreifen, sondern mussten leider warten, bis wir diese Frau auf frischer Tat ertappen. Aber das stellte sich aufgrund der doch eher ungewöhnlichen Zielgruppe als erstaunlich schwierig heraus, denn kein einziges Merkmal war bei ihr nach unserem Raster besonders auffällig. Sie sah eigentlich aus wie die liebe Omi von nebenan. Ein paar wenige Kollegen hätten sie am Gesicht erkannt, aber im Grunde sämtliche Aushilfen und auch alle Mitarbeiter/innen, die noch nicht so lange bei uns waren, hatten natürlich keine Ahnung, mit wem sie es zu tun hatten, wenn die Frau den Laden betrat oder verließ.

Dazu kommt, dass "Toastbrot-Oma" auch noch überaus geschickt bei ihren Diebstählen vor ging. Sie stopfte sich nämlich nicht plump eine Tasche voll und verließ mit der Ware den Laden. Nein, sie füllte ihre jeweils mitgeführte Tasche mit Ware und deponierte diese innerhalb der Ladenfläche in der Nähe einer durch den Eingang / Ausgang leicht zu erreichenden Stelle. Sie ging dann ohne Ware an der Kasse raus und selbst wenn sie in dem Moment jemand angesprochen hätte, wäre nichts dabei herausgekommen, was man ihr direkt hätte anlasten können. Vor oder zumindest in der Nähe des Ladens wartete sie dann eine Weile und wenn sie sich sicher fühlte, vor allem auch, wenn an der Kasse wieder mehr zu tun war und die Mitarbeiter dadurch beschäftigt waren, kam sie kurz rein, griff unauffällig ihre Tasche – und verschwand. Selbst dabei hatte sie einen unglaublich guten Riecher dafür, ob ihr jemand auf den Fersen war. Vor ein paar Monaten lauerte ich mit einem Kollegen hinter einem Regal, nachdem wir bemerkt hatten, dass "Omi" ihre Tasche in der Nähe der Schranke deponiert hatte, aber sie verschwand einfach und ließ ihren Beutel im Laden zurück. Was der Anlass war, misstrauisch zu werden, kann ich bis heute nicht sagen. Vielleicht war ihr nur aufgefallen, dass wir die gefüllte Tasche bemerkt hatten, so dass sie mit einer entsprechenden Reaktion durch uns rechnen musste.

So ging es viele Male. Vor ein paar Jahren hatte sie mal ein einzelnes Toastbrot neben die Schranke gestellt, seit diesem Tag heißt sie bei uns "Toastbrot-Oma".

Und dann passierte es plötzlich… Gregor stürmte in mein Büro und jappste: "TOASTBROTOMA IST IM LADEN!"

Blitzschnell reagierte ich und lief mit ihm nach vorne. Ich hatte überhaupt nicht den Anspruch, sie auf frischer Tat bei einem Ladendiebstahl zu erwischen. Ich wollte einfach nur ihre Daten haben und ihr dann für zumindest alle Diebstähle der Vergangenheit, an die wir uns erinnern konnten (resp. mit der Videoanlage dokumentiert wurden), ein ganzes Paket an Anzeigen verpassen. Nachdem ich sie angesprochen hatte, trottete sie brav mit uns ins Lager. Siegessicher, da sie ja keine Ware bei sich führte. Eine Tasche hatte sie dennoch schon gefüllt gehabt, diese stand allerdings noch im Laden in der Nähe der Kasse. Egal, völlig egal.
Nachdem sie mir ihren Ausweis ausgehändigt hatte, guckte ich, wie immer in solchen Fällen, schnell in meine Ladendieb-Liste, ob wir den Täter bereits in der Vergangenheit erwischt hatten. Ist ja für eine weitere Anzeige wegen Hausfriedensbruchs nicht ganz uninteressant. Dort sah ich, dass sie, wie oben schon geschrieben, in der Vergangenheit sogar schon zwei Mal angezeigt wurde.

Mal gucken, was wir an Anzeigen schreiben werden. Mindestens eine wegen des aktuell missachteten Hausverbots. Aber ein paar Diebstähle (unter anderem dieser Diebstahl einer tiefgefrorenen Hühnersuppe!) werden uns sicherlich gemeinsam wieder einfallen.

Was mir persönlich am wichtigsten ist: Ich habe endlich in meinem Kopf ihr Gesicht und ihren Namen gespeichert. Sollte sie auch nur ein einziges Mal wiederkommen, wird sie direkt die Folgen in Form von weiteren Anzeigen zu spüren bekommen – und zwar unabhängig davon, ob wir sie festhalten konnten oder ob sie erfolgreich flüchten konnte. Solange wir sie irgendwie identifizieren und mit einer Tat hier im Laden in Verbindung bringen können, werden wir das der Polizei melden.

Da wir akut nichts machen konnten, habe ich noch einmal ausdrücklich das Hausverbot aufgefrischt und die Toastbrot-Hühnersuppen-Oma achtkantig aus dem Laden geworden.

Ich verbuche dieses Erlebnis mit großer Freude als absolutes Erfolgserlebnis in unserem tagtäglichen Kampf gegen Ladendiebstahl.

Nett und nicht nett sein!

Der Typ war auch mal wieder bei uns. Hat es zumindest versucht, Gregor hinderte ihn daran, bzw. forderte ihn auf, zu den Laden zu verlassen. Da der Mann auf "Davai, davai!" und "Chop-chop!" nicht reagierte, wurde er kurz laut und unsanft.

Wortmeldung eines Unbeteiligten: "Das geht auch netter!"

Gregor Antwort würde ich ebenfalls unterschreiben: "Hej, zu allen, die meinen Arbeitsplatz NICHT gefährden, BIN ich voll nett!"

5,69€

Der "Ich hab noch nie was geklaut"-Typ war wieder im Laden. Einem Kollegen war er leider erst aufgefallen, als er seinen Leergutbon an der Kasse einlösen wollte, aber dennoch war er ihn kurzerhand raus.

Nachdem der Typ eine Weile vor dem Laden herumgreinte kam einer rein, der wie sein Bruder aussah, gab zwei Leergutbons ab und wollte die Summe in Kleingeld ausgezahlt bekommen.

Ein paar Minuten später stand genau dieser Mann wieder vor meinem Kollegen an der Kasse und behauptete, von ihm betrogen worden zu sein. Da wir hier aber nicht unter geistiger Umnachtung leiden und meistens recht genau wissen, was wir tun, konnte es darauf nur eine Antwort geben: "Du solltest 5,69 Euro bekommen und hast sie bekommen. Wer weiß, in welchen von deinen unzähligen Taschen das Geld gelandet ist. Und jetzt raus hier!"

Der Typ nölte noch etwas herum und murmelte irgendwas davon, dass er die Polizei hinzuziehen wolle. Das ließ meinen Mitarbeiter aber relativ kalt: "Dann mach das doch, los. Wir haben da oben eine Videokamera, die das mit dem Wechselgeld genau gesehen hat."

Er verschwand und wurde nie wieder gesehen.

Der Bruder des Räubers

Ein – tzja – Stammkunde kam rein, nahm mich beiseite und sprach mich an: Sein Bruder hat "seit dieser Sache" hier immer noch Hausverbot und so langsam könnte doch mal Gras darüber gewachsen sein.

Also: Wenn ein Typ, egal ob nüchtern, alkoholisiert oder unter sonstigem Drogeneinfluss stehend, einem meiner Mitarbeiter eine Schusswaffe vor die Nase hält und den Inhalt der Kasse fordert, ist da auch nach knapp acht Jahren mit Sicherheit noch nichts drüber gewachsen. Weder Gras noch sonstige Grünpflanzen. Die Antwort auf die Frage, ob er hier wieder einkaufen dürfe, lautete also nein. Und zwar so lange, bis er abnippelt und auf seinem Grab dann Gras oder sonstige Grünpflanzen wachsen.

Ich gab ihm den Hinweis mit auf den Weg, dass ich, falls sein Bruder sich entschließen sollte, die Beute zurückzugeben, vielleicht darüber nachdenken werde. Die Kohle, einen höheren dreistelligen Betrag, habe ich nämlich bis heute nicht wiedergesehen.

Käse in Brottütchen

Eine reichlich heruntergekommen wirkende Frau fiel mir vor dem Leergutautomaten auf. Ich musste einfach über die Videokameras ihren Weg durch den Laden beobachten und meine viele Erfahrung wurde wieder einmal bestätigt: Auf recht umständliche Art verteilte sie nach und nach mehrere Packungen Käse aus dem Kühlregal in ihren Hosentaschen. Aus irgendeinem Grund wickelte sie die Päckchen dabei vorher noch einzeln in mitgebrachte Kunststoff-Frühstücksbeutel. Vielleicht, um im Zweifel noch behaupten zu können, dass sie die Sachen mitgebracht hätte und dass sie nicht von uns wären. Keine Ahnung. War aber nicht ganz undankbar, dass sie die Verpackungen nicht einfach so in ihre spackigen Hosentaschen geschoben hat.

So weit war das noch gar nicht sonderlich erwähnenswert. Am Ausgang sprachen wir die Frau an und nahmen sie mit nach hinten ins Lager. Da sie keinen Ausweis, sondern nur eine alte Versichertenkarte ohne Foto dabei hatte, mussten wir die Polizei zur Überprüfung ihrer Identität rufen.
Während wir warteten, greinte und jammerte die Frau mit dicken Krokodilstränen, dass sie gar keine Zeit hätte, weil sie zu einer Veranstaltung müsse, für die sie nun extra über eine Stunde aus dem Norden der Stadt mit Bus und Bahn angereist sei. Diese Veranstaltung gibt es wirklich, bei uns um die Ecke befindet sich das "Jesushaus", ein Rückzugsort mit Bibelstunden und Teestube für Bedürftige. Und sowieso sei sie eine total ehrliche Frau, die an Gott glaubt und ihr ganzes Leben für und mit Gott lebt.

Ich sah ihr mit schief gehaltenem Kopf in die Augen und sagte: "Sie kennen das siebte Gebot? Du sollst nicht stehlen?"

Darauf bekam ich aber keine Antwort mehr.

Es geht aber noch weiter: Sie war auch die ganze Zeit am jammern, dass das doch auch ohne Polizei gehen müsse. Polizisten würden sie nämlich immer so grob behandeln. Konnte ich mir pauschal erst mal gar nicht vorstellen. Nachdem sie aber gegenüber den Polizisten recht renitent war, die Beamten sogar anschrie und schon gar nicht mitarbeiten wollte, stand sie nämlich plötzlich mit gespreizten Beinen und dem Gesicht an der Wand hier herum. Selbstgemachtes Leid, würde ich sagen.

(Anzeige, Hausverbot, Tralala…)

Lebenslang <> 1 Jahr

Diskussion mit einem Ladendieb, der vor ein paar Jahren hier schon einmal geklaut hat:
"Wir haben nicht mehr 2012, das Hausverbot ist zuende."

"Das gilt bei mir Lebenslang."

"Die Polizei sagt, das geht nur für ein Jahr."

"Ich habe hier das Hausrecht und wie lange ich hier jemanden nicht mehr sehen möchte, der mich beklaut hat, ist ganz alleine meine freie Entscheidung. Und ich möchte jemanden, der mich beklaut hat, einfach nie wieder sehen."
Wird ohnehin keine Folgen für ihn haben. Also…