Skip to content

Klopf, klopf, klopf! (Fortsetzung 3)

Das war's. Die gemauerte Ecke mit den Ventilatoren ist komplett weg. Da liegt zwar jetzt noch ein kleiner Haufen mit zerbröseltem Schaumstoff aus dem Innenleben der Schallschutzplatten, aber alles mineralische ist weggestemmt und liegt im Anhänger.

Als nächsten Schritt kann nun das große Pumpenmodul geliefert und eingebracht werden. Sagt sich so leicht. Das Teil wiegt 400kg, ist ausgesprochen unhandlich uns muss durch die Kellerwand. Aber auch das werden wir hinbekommen.


Klopf, klopf, klopf! (Fortsetzung 2)

Habe die überschüssige Energie genutzt, im Keller noch weiter den Vorschlaghammer zu schwingen. Ein Teil der Schallschutz-Einbauten ist weg und auch die Mauer ist etwas kleiner geworden. Ansonsten habe ich vor allem ganz viel Schutt in meinen Anhänger gebuckelt.



Memo an mich: Ich brauche bessere Staubmasken:

Dudel, die Drecksau

Klopf, klopf, klopf! (Fortsetzung 1)

Übrigens: Auch wenn es um diese Baustelle im Keller aufgrund der Maßnahmen rund um die Getränkeabteilung und den Aufenthaltsraum in den letzten Wochen etwas ruhiger geworden ist, bin ich zwischendurch immer mal dabei, an der Ecke herumzuklopfen.

Bis da mal das Pumpenmodul für unsere neuen Kühlanlagen stehen wird, ist es aber noch ein ziemlich weiter Weg, fürchte ich …


Da kommt noch was auf uns zu…

Ein in Vergessenheit geratenes Detail von meinem aktuellen Büro: Da es mal ein Kühlraum war, wurden die Wände mit Teer oder Bitumen oder irgendeiner anderen schwarzen Pampe versiegelt. Das wird natürlich wieder alles zutage befördert, wenn wir die Wände und Gipskartonplatten abbauen. Aber gut, entweder wird das noch mal neu verkleidet oder im schlimmsten Fall einfach runtergestemmt…

Ventilatorverkabelung

Die beiden alten Ventilatoren sind schon mal zur Demontage vorbereitet: Die Stromzuleitungen sind abgeklemmt, die Schalttafel, die Thermostate und sämtliche Kabel dazwischen sind abgebaut.

Nun müssen wir nur noch die beiden großen Ventilatoren ausbauen und dann kann es auch schon an den Abbruch der gemauerten Ecke gehen:




Großschlachterei

Aus der Bauakte dieses Grundstücks von 1946:
"Ich betreibe hier in Bremen, Gastfeldstr, 33 eine Grossschlachterei. Es werden zur Zeit noch 65 Leute beschäftigt. […]"
Die Außenwände des ehemaligen Schlachterei-Gebäudes stellen heute unseren Laden dar. Ein großer Teil der alten Gebäudeteile wurde abgebrochen, das ist jetzt unser Hof. Die Gebäude unmittelbar hinter meinem Laden gehörten wohl augenscheinlich auch dazu. Wenn die von der Moschee wüssten, dass in deren Räumlichkeiten einst Schweine geschlachtet wurden… :-O

Bauarbeiten ohne Ende

Gestern Abend haben wir noch einen großen Teil der Fliesen und Wärmedämmung von den Kühlraumwänden abgebrochen. Irgendwann kam eine gewisse Routine, so dass die Arbeiten recht zügig und vor allem effektiver vorangingen.
Selbst der Ansatz an die Decke ist sehr ordentlich geworden, was allerdings fast egal ist, da sie sowieso mit Holz verkleidet werden soll. Die häßlichen Wände werden wohl hinter Gipskarton verschwinden.



(Zuletzt sah es hier so aus.)

Rückbau

Gestern Abend hat Andreas hier im neuen Büro alten Kühlhaus noch zwei Stunden geschuftet und eine Wand fast vollständig vom Dämmmaterial und den darüber befindlichen Fliesen befreit. Dabei war schon etwas Vorsicht geboten: An der Wand, direkt unter der Decke, verlaufen die Rohre und Kabel für den Verdampfer, den wir vor längerer Zeit schon vom (stillgelegten) Kühlraum in unsere Backstube verlegt haben.

Der Anteil an (mineralischem) Schutt hält sich eigentlich in Grenzen. Das meiste Volumen nehmen die dicken Styroporplatten ein.



(Zuletzt sah es hier so aus.)

Probebohrungen

Das geplante neue Büro soll im ehemaligen Kühlhaus entstehen. Ein Kühlraum ist von allen Seiten mit einer nicht unerheblichen Wärmedämmung ausgestattet. Wenn man durch die Tür tritt hat man mitunter das Gefühl, als würde einem die Wahrnehmung einen Streich spielen: Erst ist der Raum noch breit, dann wird er deutlich kleiner - und das, obwohl die alles umfassenden Außenwände sich nicht verändert haben.
Tatsächlich ist es so, daß der nachträglich eingezogene Fußboden über 20cm dick ist und die Außenwände auch auf jeder Seite jeweils 15cm Platz benötigen. Insgesamt sind auf diese Weise rund 6 Kubikmeter Rauminhalt mit Dämmmaterial vergeudet - ein guter Grund für umfangreichere Bauarbeiten.

Natürlich wollten wir wissen, was uns überhaupt erwartet. Die Wände sind einfach mit dicken Styropor-Platten verkleidet, welche mit einer Putzschicht versehen wurden, auf der die Fliesen kleben. Ein gezielter Angriff mit dem Bohrhammer brachte folgendes an den Tag:



Der Fußboden besteht dagegen aus völlig anderem Material. Nach den Anti-Rutsch-Fliesen stößt man auf eine ziemlich mürbe Estrich-Schicht, die auf einem sehr seltsamen Dämm-Material lagert: Das schwarze, krümelige Zeugs halten wir für geteerte Korkkrümel. Merkwürdig, was so alles vor Jahren verbaut wurde...