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Kaum Neuigkeiten aus Achim

Durch diesen Kommentar vor ein paar Tagen wurde ich wieder an unser Projekt "Achim" erinnert und bin nach nun etwas mehr als zwei Jahren einfach mal wieder hingefahren und habe mir den aktuellen Stand angesehen.

Das kleine Einkaufszentrum steht noch, aber außer Frisör, Blumenladen und Imbiss ist da augenscheinlich kein Leben mehr drin. Unser alter Laden sieht noch so aus wie Anfang 2017, nur dass die "Zu vermieten"-Schilder mittlerweile alle im Gebäude auf einem Haufen liegen …



Der Blick durch die Fenster offenbart den schlimmen Zustand der Immobilie: Der Schimmel in den Wänden bestätigt, was der Dreck auf dem Fußboden schon verrät: Hier gab es in der Zwischenzeit mindestens ein größeres Problem mit eindringendem Wasser, von wo auch immer. Jetzt bin ich mir sogar noch ein wenig sicherer, dass der nächste große Schritt an dieser Stelle ein Abriss der alten Gebäude sein dürfte. Ich bleibe aber dran und werde ab und zu mal dort vorbeisehen. Auch wenn das Kapitel nun schon seit fast 13 Jahren (!) abgeschlossen ist, war es doch ein bedeutender (zeitweise aufgrund der roten Zahlen sogar ein existenzbedrohender!) Abschnitt in der Geschichte meiner Selbstständigkeit und damit natürlich meines Lebens.





Apropos Abriss: Der Betreiber des Comet-Marktes, den es zu unserer Zeit in der Gegend gab, hatte ja noch während unseres Bestehens und schon kurz nach seiner Renovierung den Geschäftsbetrieb eingestellt. Danach stand das Gebäude eine Weile leer, dann war ein Raiffeisen-Markt darin. Inzwischen hat sich das auch erledigt, demnächst entsteht dort eine Anlage für betreutes Wohnen.


Kulissenschalldämpfer hinter der Wand

Aus einer Zeit, als in unserem heutigen Maschinenraum noch die beiden riesigen Gebläse für Luftzirkulation sorgten, stammten auch diese großen Schalldämpfer, die in einem gemauerten Bereich hinter unseren heutigen Kältemaschinen stehen. Inzwischen weiß ich, dass diese Dinger als "Kulissenschalldämpfer" bezeichnet werden.

Hier sind sie schon lange überflüssig, aber da an der Wand davor Kabel und Rohre befestigt waren (und immer noch sind), ist ein Ausbau bislang nicht wirklich möglich gewesen. Es bestand auch keine Notwendigkeit dazu, denn davor standen immer die Maschinen und bis vor einem Jahr (So lange schon wieder?!) war rechts davon noch diese gemauerte Ecke mit den beiden großen Ventilatoren.

Aber nun muss es passieren. Wir brauchen den Platz, denn das Pumpenmodul wird ab Montag offiziell aufgestellt werden.


Neue Folie vor der Baustelle

Aktuell sieht es bei unserer Ladenerweiterungsbaustelle wieder etwas gesitteter aus. Wir haben einen Teil der groben blaue Plane, die wir aufgrund der Abbrucharbeiten ausgewählt hatten, gegen eine dünnere Folie ausgetauscht, die nur noch den Staub und keine herabfallenden Steine abhalten soll und aufgrund ihrer besseren Flexibilität deutlich präziser zu verkleben war.


Abgetrennte Leitungen

Sämtliche Zuleitungen zu unserer alten "Brötchenküche" kamen von oben. Direkt aus der Decke kommend, liefen die Leitungen unter Putz in den alten Wänden bis zum jeweiligen Auslass, also vor allem diversen ein- und dreiphasigen Steckdosen.

Und nun? Sie hängen irgendwo an unserer alten Verteilung und sind teilweise noch unter Strom. Da gibt's nur eine Lösung: Klemmen drauf und ab in den Hohlraum über der Ladendecke. Ich bin so froh, wenn alles mal irgendwann komplett neu verkabelt an der neuen Verteilung hängt und die alte komplett deaktiviert werden kann.

(An der mittleren Strippe auf dem Bild hing vor einer Weile übrigens noch mein altes Büro dran. Wer da und bei dem Kabel im Vordergrund eine Ader vermissen sollte: Da sind nur vier. Braun, schwarz und blau (!) beherbergen die Außenleiter, der grüngelbe diente als PEN.)


Vom Laden zum Ventilator

Das hier war ein letzter Blick in den Lüftungskanal in unserer alten Brötchenküche. Mittlerweile liegt der Kanal, der aus erstaunlich dickem Stahlblech gebaut war, plattgedrückt und zusammengefaltet (so weit das mit dem ca. 50kg schweren Ungetüm möglich war) hier auf dem Hof und wartet darauf, mit meiner nächsten Altmetall-Tour zum Schrottplatz gefahren zu werden …


Die Mauern sind weg!

Das war's. Alles weg. Seit Montag haben wir rund zehn Tonnen Material gelöst und abgefahren. Ein bisschen ist noch mit dem Stemmhammer an der Wand rechts im Bild zu erledigen, nämlich die Fliesen rund um die Glasbausteine, aber das erledige ich irgendwann mal in der nächsten Woche. Dann kümmere ich mich auch um die Stromleitungen, die aus der Decke hängen und die alte Fleischer-Stange, die da noch mitten im Raum schwebt.

Morgen ist dann mal wieder ein notwendiger Büro-Tag.


Vierte Wand, erstes Drittel

Wir nähern uns dem Ende der Abbrucharbeiten unserer alten Nebenräume. Die letzte Wand (hinter dem Wurst-Kühlregal und den Eiern) ist mittlerweile auch schon fast weg. Dann fehlen noch ein paar Quadratmeter Fliesen an der Außenwand und dann wird erst mal aufgeräumt.

In zwei Wochen kommen übrigens die Handwerker und dann wird es wieder wohnlich. :-)


Weg sind 3/3 der 3. Wand

Da schau her … Da klopft man nur mal eben schnell eine Wand weg und dann findet man dahinter wie zufällig ein komplettes Kühlregal. Ist ja fast so, wie zu Hause mal das Sofa von der Wand wegrücken. :-)


Weg ist 1/3 der 3. Wand

Wie gesagt, das reine Lösen der Kalksandsteine ist relativ schnell gemacht. Nach nur einer Stunde ist schon das obere Drittel der Wand hinter dem Kühlregal abgetragen.

Den Schutt müssen wir leider erst mal im Gebäude lagern, da mein Auto in der Inspektion ist und der Anhänger voll auf dem Hof steht. Jedoch hege ich die Hoffnung, den Wagen heute Abend oder morgen Vormittag noch wiederzubekommen, um dann eine große Entsorgungsorgie starten zu können …


Ja, wo ist sie denn?

Irgendwo auf diesem Bild versteckt sich meine Süße. :-)

(Erstes Loch in der Wand hinter dem Bio-Kühlregal. Der Anfang ist immer schwer, hinterher die einzelnen Steine zu lösen, macht definitiv mehr Spaß und weniger Dreck.)


Noch mehr Plane

An der kurzen Wand über dem Bio-Kühlregal haben wir nun schon einige Dinge abgebaut. Vor allem die Deko-Artikel, die auf dem Regal standen, aber auch diese rot-weißen Deko-Bretter, die den kompletten Laden einst einrahmten (links am Bild noch zu sehen).



Ein paar Minuten später waren auch die restlichen Wände unseres Abbruchprojekts hinter der blauen Plane verschwunden. Morgen wird weiter geklopft und zerlegt …


Die zweite Wand ist weg!

Das war's mit meinem alten Büro. Mit dem Verschwinden der zweiten Wand ist nun gar nichts mehr von dem alten Raum übrig.

Inzwischen hat der Klempner die Leitungen zu und von den Waschbecken stillgelegt. Den Rest des Tages werden wir damit verbringen, Bauschutt zum Recyclinghof zu fahren und morgen werden dann die Feinarbeiten folgen, bevor wir die restlichen beiden Wände abtragen.

Was für ein Anblick: