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Kaum Neuigkeiten aus Achim

Durch diesen Kommentar vor ein paar Tagen wurde ich wieder an unser Projekt "Achim" erinnert und bin nach nun etwas mehr als zwei Jahren einfach mal wieder hingefahren und habe mir den aktuellen Stand angesehen.

Das kleine Einkaufszentrum steht noch, aber außer Frisör, Blumenladen und Imbiss ist da augenscheinlich kein Leben mehr drin. Unser alter Laden sieht noch so aus wie Anfang 2017, nur dass die "Zu vermieten"-Schilder mittlerweile alle im Gebäude auf einem Haufen liegen …



Der Blick durch die Fenster offenbart den schlimmen Zustand der Immobilie: Der Schimmel in den Wänden bestätigt, was der Dreck auf dem Fußboden schon verrät: Hier gab es in der Zwischenzeit mindestens ein größeres Problem mit eindringendem Wasser, von wo auch immer. Jetzt bin ich mir sogar noch ein wenig sicherer, dass der nächste große Schritt an dieser Stelle ein Abriss der alten Gebäude sein dürfte. Ich bleibe aber dran und werde ab und zu mal dort vorbeisehen. Auch wenn das Kapitel nun schon seit fast 13 Jahren (!) abgeschlossen ist, war es doch ein bedeutender (zeitweise aufgrund der roten Zahlen sogar ein existenzbedrohender!) Abschnitt in der Geschichte meiner Selbstständigkeit und damit natürlich meines Lebens.





Apropos Abriss: Der Betreiber des Comet-Marktes, den es zu unserer Zeit in der Gegend gab, hatte ja noch während unseres Bestehens und schon kurz nach seiner Renovierung den Geschäftsbetrieb eingestellt. Danach stand das Gebäude eine Weile leer, dann war ein Raiffeisen-Markt darin. Inzwischen hat sich das auch erledigt, demnächst entsteht dort eine Anlage für betreutes Wohnen.


"Edeka in Delmenhorst schließt in zwei Jahren"

Artikel in der NOZ:

Der Edeka-Laden in der Cramerstraße wird schließen. Die Sorge um den Nahversorger macht bereits die Runde. Aber noch bleibt das Geschäft von Werner Fehner zwei Jahre bestehen.
Für die meisten Delmenhorster ist diese Meldung einfach nur eine Meldung über die drohende (temporäre) Schließung einer Einkaufsmöglichkeit.

Für mich beinhaltet dieser Artikel viel, viel mehr!

Einerseits begann in dem Gebäude vor über 26 Jahren meine Zeit im Lebensmittel-Einzelhandel, anderseits habe ich da später sogar meine Berufsausbildung gemacht. Durch meine vielfältigen Interessen war ich im Grunde immer so eine Art Mädchen für Alles (auch in technischen Fragen) und dadurch kenne ich das Gebäude mit all seinen Räumlichkeiten in- und auswendig.

Der jetzige Inhaber des dort ansässigen Edeka-Marktes, Werner Fehner, war damals als Marktleiter angestellt und in dieser Position viele Jahre mein Chef und Ausbilder und nachdem er sich später mit einem SPAR-Markt selbstständig gemacht hatte (und ich zu der Zeit gerade mein Intermezzo bei PLUS gab) war er es auch, der die SPAR damals zu mir schickte, um mich als potentiellen Betreiber eines Ladens zu akquirieren.

Und nun ist er kurz vor der Rente und der Laden soll abgerissen werden.

Oh, Mann, da stecken wirklich viele Emotionen drin. :-O