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Exotische Leergüter ins Bierdosenmuseum

Ein Bekannter von uns hat vor einer Weile ein Hobby-Bierdosenmuseum eröffnet. Erst jetzt kam mir der Gedanke, dass ich ihm meine exotischen Bierflaschen und -Dosen anbieten könnte. Ein paar hat er mir schon dankend abgenommen. So haben sie wenigstens noch eine Zukunft – bei mir kommt das Zeug nämlich normalerweise nach dem Fototermin in den Schrott.

Exotisches Leergut (181)

Diese Flasche Bier aus England hatte ich im ersten Moment für eine Weinflasche gehalten Das Etikett und die Form lassen eher auf Trauben- als auf Gerstensaft schließen. Auf dem Foto kommt leider gar nicht rüber, dass die Flasche nicht rund ist, sondern einen ovalen Querschnitt hat. Sieht für eine Bierflasche eigentlich schon ziemlich cool aus:


Exotisches Leergut (179)

Diese Flasche Bier hat es aufgrund ihrer ähnlichen Größe (12 FL OZ , ca. 354ml) wie die hiesigen Bierflaschen tatsächlich in meinen Automaten geschafft: IPA 508 aus der "Bad Martha"-Brauerei in Ipswich, Massachusetts.



Etwas schmunzeln musste ich, als ich diesen (kaum erkennbaren und ebenso schlecht fotografierbaren) Stempel auf der Flasche entdeck habe: "Bottled on 7/12/2016" – Höh?! Wie soll das denn gehen?

Heute ist zwar der 10. Dezember, aber die Flasche steht schon ein paar Tage länger hier – und selbst wenn nicht, wäre es schon echt ungewöhnlich, dass eine Bierflasche innerhalb von vier Tagen (inkl. 9 Stunden Zeitverschiebung rückwärts) den Weg von der Abfüllung in meinen Leergutautomaten findet.

Aber die Erkenntnis, dass die Flasche bereits schon am 12. Juli abgefüllt wurde, kam zum Glück noch recht zügig. :-)


Exotisches Leergut (178)

Fundstück vor (oder möglicherweise auch im, ich weiß das gar nicht mehr so genau) dem Leergutautomaten: Eine Flasche "Pret Still" aus South Wales. Da steht zwar "This bottle is recyclable." drauf, aber damit war nicht gemeint, dass man dafür Pfand ausgezahlt bekommt. :-P




Exotisches Leergut (166)

Die beiden Brüder James und Martin waren von den industriell hergestellten Biersorten, die den englischen Markt beherrschen, schlichtweg gelangweilt – und so gründeten sie ihre eigene kleine Brauerei und nannten sie "Brewdog".

Ihre Sorten haben doch eher ungewöhnliche Namen, wie man aber eine Reihe ausgerechnet "Dead Pony" nennt… Wer weiß das schon? :-)

(Vielen Dank an Jonathan für den Hinweis und das Foto.)