Skip to content

Ecke hinterm Kühlhaus

Beschlossene Sache: Der Bereich mit meinem ehemaligen Büro und dem ebenfalls ehemaligen Fleisch-Vorbereitungsraum, den wir vor allem zum Vorbereiten und Backen der Aufbackbrötchen nutzen, wird abgerissen. Das Büro hat schon einen neuen Platz bekommen, aber wo machen wir zukünftig die Brötchen?

Ursprünglich wollte ich im Laden einen kleinen Bereich hinter dem zukünftigen Brotregal abtrennen, aber das wird nicht funktionieren, da wir den Platz dafür einfach nicht haben.
Also wird es wohl darauf hinauslaufen, dass wir von unserem riiiiiiiiiiiesigen Lager einen Bereich abteilen werden, denn irgendwo müssen wir einen neuen, hygienischen Arbeitsbereich schaffen. Auserwählt habe ich dazu die Ecke hinter unseren Kühlräumen. Etwa neun Quadratmeter, auf denen zukünftig eine ausreichend große Arbeitsplatte mit Waschmöglichkeit, der Ofen und ein Tiefkühlschrank untergebracht werden.

Momentan ist die Ansicht eher noch nicht so spektakulär. :-)


Außendienst vom Backofenhersteller

Nachher habe ich einen Termin mit dem Außendienstler eines Herstellers von Ladenbacköfen. Wir haben zwar unseren großen, aber das Ding war vor 13 Jahren schon gebraucht und hat einfach die besten Zeiten hinter sich.

Irgendein aktuelles Modell muss her. Mit zeitgemäßen Backprogrammen und aktueller technischer Ausstattung, vor allem einer Selbstreinigungsfunktion.
Da wir im Rahmen der Umbaumaßnahmen noch als "Backstube" noch einen neuen Raum bei uns im Lager abtrennen werden, wäre es natürlich sinnvoll, vorher zu wissen, was wir brauchen, welche Infrastruktur (Wasser, Strom, Abluft) dafür nötig ist und wie groß die Technik dann wird.

Bin gespannt, ob das Gespräch konstruktive Ergebnisse liefert.

Kein Hubwagenverleih!

Der Inhaber der kleinen Bäckerei hier ein paar Häuser weiter hat gefragt, ob ich etwas hätte, mit dem man einen Backofen transportieren kann, und das ich ihm ausleihen könnte.

Sackkarre oder einen Rollbehälter wollte er nicht. Der Hubwagen wäre perfekt gewesen, aber den verleihe ich grundsätzlich nicht. Das Ding verlässt nicht mal gegen Gebühr meinen Laden, denn dafür ist er als tägliches Handwerkszeug einfach zu wichtig.

Elektrikers Albtraum

Hier mal ein Blick in den Hauptgrund, warum wir im Keller einen neuen Verteilerschrank installiert haben. Dieser alte Kasten (auf Basis von 50er-Jahre-Technik) ist über Jahrzehnte immer weiter modifiziert worden. Die eine Hutschiene ganz unten wurde wohl irgendwann mal nachgerüstet. Wer genau hinsieht, wird erkennen, dass an der Sammelschiene ganz oben die Schutz- und Neutralleiter zusammengeführt sind. Der Rest besteht durchgängig aus schwarzen Kabeln, die einzelnen Außenleiter lassen sich folglich überhaupt nicht auseinanderhalten. Ganz, ganz gruselig.

Die paar NYM-Leitungen, die oben im Vordergrund in den Kasten eingeführt werden, sind übrigens allesamt während unserer Zeit dazugekommen. Videoanlage, Alarmanlage, Drehstrom für den Backofen im Laden, Drehstrom für die Klimaanlage. Letzteres ist übrigens das (vorhin ausgebaute) ganz dicke Kabel oben in der Mitte – tzja, und genau das Teil war der Grund, warum ich den Sicherungskasten überhaupt geöffnet hatte. Die Klimaanlage soll zwar bleiben, aber natürlich ebenfalls zukünftig vom neuen Verteiler versorgt werden. Dummerweise hing das steife Kabel auf der Ladenseite meinen neuen Brüstungskanälen im Weg. Da es aber in der Form dort auch zukünftig nicht weiter verwendet werden soll, musste es weg.

Kein Problem: Unten rechts die drei Schraubsicherungen raus, die drei Leiter ab, oben blau und grün von der Sammelschiene trennen – fertig. Sagt sich bei einem 5x4mm²-Kabel auf jeden Fall leichter, als es letztendlich ist, denn das Material ist schon wirklich unhandlich.


24.00

Als ich um Mitternacht auf die Uhr unseres Backofens zu Hause guckte, staunte ich. Ich glaube, ich habe in meinem ganzen Leben noch nie eine Digitaluhr gesehen, welche die Zeit so anzeigt: 23:59, 24:00, 00:01, 00:02 und so weiter. Normalerweise kommt doch immer nach 23:59 direkt 0:00.

Habt ihr das schon mal irgendwo gesehen? :-)


Karneval in der Backstube

Es hat im Stecker gebrutzelt und roch hinterher ganz seltsam. Was das mit Karneval zu tun hat? Nun: Funken! - Ma' riechen? :-)

Da hat wohl irgendjemand am Stecker herumgefummelt oder der CEE-Stecker ist aus anderen Gründen auseinandergerutscht. Auf jeden Fall war der Kontakt nur noch schwach vorhanden und das hatte eine recht "knusprige" Folge. Mir ist es aufgefallen, weil ich dieses seltsame knisternde Geräusch gehört hatte.
Das Schaden ließ sich zum Glück schnell beseitigen. Und noch mehr Glück war, dass der Ofen über eine 16/32A-Kupplung an der Steckdose hängt. Hätte nämlich nicht die Kupplung der Verlängerung, sondern auch die Steckdose Schaden genommen, wäre das ein Fall für den Elektriker gewesen...


Ofenhinweis

Seit Mitte 2002 hatten wir mit dem kleinen Backofen mitten im Laden gebacken. Doch die Erfahrung zeigt, dass Kapazität als auch Leistung des Geräts nicht ausreichend sind, um vernünftig Brötchen backen zu können. Hinzu kommt, dass wir den Platz im Brotregal gut gebrauchen konnten und so steht der Ofen ab sofort im Hintergrund in unserer Brötchenküche.

Damit die Kunden nicht denken, dass wir gar nicht mehr backen, haben wir dieses Schild ans Brotregal gehängt: