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Die ersten installierten Steckdosen

Langsam füllt sich der Brüstungskanal in meinem neuen Büro. Eigentlich installiere ich Steckdosen recht zügig, aber bislang habe ich das noch nie mit 2,5mm²-Zuleitungen gemacht. Ist schon sehr viel fummeliger, diese steifen (weil fast doppelt so dicken) Adern in den Dosen zu verstauen …

Ich hätte auch von der Zuleitung aus die weitere Verteilung mit 1,5mm² machen können, aber das dicke Kabel liegt nunmal bei mir auf der großen Rolle zur freien Verfügung.


Strippen

Das wird mal die Elektroinstallation in meinem neuen Büro. Ich habe ja keine Berührungsängste mit der Materie und kann das auch alles – aber die reine Asterei mit den Kabeln wäre ein Grund, der mich davon abhalten würde, Elektriker zu werden.


(Überwiegend wieder) unsichtbare Kabel

Hatte zwar jetzt doch wieder eine Weile gedauert, aber die Kabel, die so unmotiviert noch unter dem neu installierten Brüstungskanal im Laden hingen, sind wieder (zumindest so weit möglich) in eben jedem Kanal verschwunden. Damit sieht es endlich erst mal wieder etwas mehr wie ein Supermarkt aus.


Sieben Kabel

So sieht es übrigens aktuell noch vor unserem Verteilerschrank im Keller aus: Die sechs Leitungen für Büro und Personalraum und auch die dicke Strippe für unseren Kassentisch hängen oben aus der Wand und warten drauf, irgendwann vom Elektriker im Schrank aufgelegt zu werden.

Zumindest die Büro-Zuleitungen sollten nicht mehr allzu lange warten, denn da rückt mein Umzug von Tag zu Tag näher. :-)


Der Platz für das Zeiterfassungsterminal

Zwischen den beiden Toilettentüren hing unser altes Zeiterfassungsterminal, das nun temporär bis zum endgültigen Benutzungsende einen provisorischen Platz bekommen hat. Für das neue Gerät brauchen wir lediglich einen Netzwerkanschluss und den installieren wir hier gerade:


Anakonda im Kanal

Gut, die Kabelkanäle hätten auch kleiner sein können, aber die Arbeit des Anbringens wäre die selbe gewesen und so hat man eine einheitliche Optik und eine Platzreserve, falls eventuell mal doch noch was nachgerüstet werden muss.

Hier auf dem Bild die Stelle mit dem Lüftungskanal:


Kabelanakonda

Aus den beiden frischen Netzwerkkabeln und einem mehrere zehn Meter langem USB-Kabel (aktiv) haben wir mit Hilfe von Kabelbindern unser eigenes Kabelreptil gebastelt. Das kommt nun in die in der letzten Woche im Langer installierten Kabelkanäle und wird zukünftig die Netzwerktechnik im Kassenbüro mit dem neuen Zeiterfassungsterminal und natürlich mein neues Büro verbinden.


Verlegte Kabel

Die Rollen mit dem aufgewickelten Kabel, die in dem Beitrag von Sonntag noch zu sehen waren, sind übrigens nun verschwunden. Stattdessen führen die neu(e)n Leitungen in den Kabelkanälen im hinten Teil des Lager in die entsprechenden Räume: Toiletten, Personalraum und natürlich mein neues Büro:



Damit ist die Strafarbeit des Strippenziehens ("Pflicht") erst mal erledigt. Die eigentliche Verkablung innerhalb der Räume ist dann die Kür, denn da kann ich mich kreativ austoben und die entsprechenden Anschlüsse und Schaltungen herstellen. :-)


Zweimal gekauftes Netzwerkkabel

So sehr ich Hornbach als Baumarkt schätze (Preise, Sortiment und Qualität), bei Kabeln ist der Laden überhaupt keine Kompetenz.

Rechts im Bild die bei Hornbach gekauften 35m Simplex-Kabel, CAT.6 - für 85 Cent pro Meter, lieblos aufgewickelt. (Ich war gerade da und dachte, ich könnt's mal mitnehmen. CAT.6 ist okay, an dem Kabel wird nur unser neues Zeiterfassungsterminal hängen. Dazu aber ein anderes Mal mehr …)

Links im Bild: Ware aus der Fachabteilung im Gewerbe-Großhandel. CAT.7 (Duplex) für 1,67€ pro Meter in Form einer ordentlichen, stabilen Wicklung. Billiger, besser, ordentlicher – und deutlich motiviertere Mitarbeiter vor Ort. Leider ist der Weg dort hin von uns aus um einiges länger.


Gemessene Verlegekabelreste

Wir haben uns vorhin mal die Mühe gemacht, dieses Bündel an Netzwerkkabeln zu sortieren und die einzelnen Strippen mal abzumessen. Erkenntnis: Das längste Stück hat 25 Meter, die paar kürzen Kabel sind zwischen acht und 16 Metern lang.

Damit sind die LAN-Kabel aktuell für mich nicht zu gebrauchen (bis zu meinem Büro brauche ich schon knapp 40m), aber damit habe ich für die zukünftigen Überwachungskameras schon mal ein paar Kabel, die für die büro-näheren Kameras verwenden kann.


Sonntag, 05.11.2017 (2/2)

Nachdem wir rund 360m von dem Kabel auf der Trommel abgeschnitten hatten, sah sie so aus:



Danach kam der anstrengende Teil: Gemeinsam mit einer Hilfe aus dem Bekanntenkreis war ich unten im Kriechkeller, während Ines oben die sechs langen Leitungsstücke durch das Loch im Fußboden gefädelt und dabei stets darauf geachtet hat, dass sich kein großer Knoten bildet.
Eine Stunde lang im Kriechkeller zu arbeiten, ist unglaublich anstrengend. Lauft einfach mal eine Stunde lang in der Hocke hin und her und macht dabei noch parallel ein paar leichte Kraftübungen mit den Armen.

Aber wir haben es geschafft: Die sechs Strippen liegen vom neuen Verteilerschrank auf den Kabelbahnen bis (momentan noch) oben auf den Regalboden bei uns im Lager, wo auch schon die aufgewickelten Kabel liegen, welche der Elektriker Ende letzten Jahres dort hinterlassen hatte.
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In den nächsten Tagen müssen die insgesamt neun dort liegenden Leitungen im Kabelkanal noch weitergeführt und jeweils in die Toiletten, mein Büro und den Aufenthaltsraum geführt werden. Gegen den Knochenjob von heute wird das aber eine geradezu entspannende Arbeit werden, die ich immer mal zwischendurch machen kann.


Sonntag, 05.11.2017 (1/2)

Aus irgendeinem vollkommen unerklärlichen Grund haben Ines und ich heute am frühen Nachmittag die Motivation gefunden, zur Firma zu fahren und die sechs neuen Zuleitungen für den Aufenthaltsraum und mein neues Büro abzulängen.
Erste Amtshandlung: Die rund zwei Zentner (!) schwere Trommel mit 500m Mantelleitung mit Hilfe einer Schaufel und einer Stehleiter abrollbar machen:



Anschließend haben wir den langen Hauptgang vom Lager zur Kasse (und wieder zurück) genutzt, um mit Hilfe eines 50 Meter langen Maßbands jeweils drei 57 und drei 62 Meter lange Stücke abzuschneiden:


Hier spukt's doch!

Wir konnten eben zunächst keine Bestellung über unser kleines MDE-Gerät senden. Nach einiger Recherche kam ein Kollege darauf, dass aus der Basisstation für das Gerät sowohl das Strom- als auch das Netzwerkkabel herausgezogen waren. Das Stromkabel hat einen kleinen runden Stecker, der hätte vielleicht bei einer ruppigen Bewegung am Kabel herausrutschen können. Der RJ45-Stecker vom Netzwerkkabel mit Sicherheit nicht.

Heute Mittag hatten wir noch eine Bestellung gesendet. Aber alle drei Kollegen, die Zugang zum Kassenbüro haben, versicherten mir, nicht an dem Gerät herumgefummelt zu haben.

Da diese Leute mit meinem Ladenschlüssel herumlaufen, muss ich denen vertrauen können. Also bleibt nur eine Erklärung: Hier spukt es!

Da hängt ein Kabel aus dem Kanal

Geschafft!!! Die dicke Zuleitung für unseren zukünftigen Kassentisch liegt im Brüstungskanal und guckt etwa an der Stelle raus, an der später mal unter der Decke die Abzweigung zur neuen Kasse entstehen soll. Bis dahin liegt der Rest der Leitung einfach hinter dem Weinregal.

Unten im Keller hängen ein paar Meter vor dem großen Verteilerschrank, so dass es auch da ohne Probleme möglich sein wird, alles anzuschließen. Mit den 73 Metern haben wir wohl ganz deutlich etwas übervorsichtig gemessen, aber erfahrungsgemäß unterschätzt man die Längen bei so vielen Richtungsänderungen schnell mal. Wenn das Ding hinterher nur noch 65m hat, umso besser.

Aber alles zu seiner Zeit …


Kassenkabeleinfädelung

Derzeit sind wir dabei, das heute morgen gelieferte Kabel entsprechend zu verlegen. Das Stück im Keller ist schon fertig, da bin ich vorhin rund eine dreiviertel Stunden hin und her gekrochen und habe die Leitung auf den Kabeltrassen bis zu unserem neuen Verteilerschrank geführt.

Jetzt kommt der Teil hier oben im Laden und wenn das fertig ist, kann endlich wieder das ganze Gekröse an Video- und Netzwerkkabeln wieder in den Kanal.