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Die Kühlregale bei 40 Grad Außentemperatur

Marco hatte gestern in diesem Kommentar die Hoffnung geäußert, dass die neuen Kühlregale die enormen Temperaturen in der zweiten Julihälfte gut ausgehalten haben.

Dazu muss ich sagen: Das haben sie, sehr gut sogar. Während wir früher immer besorgt die Temperaturanzeigen beobachtet haben, teilweise die Rollos schlossen und letztes Jahr sogar aktiv mit frischem Wasser den Verflüssiger gekühlt haben, sind diesmal die Temperaturen innerhalb der Regale nie über sechs Grad geklettert. Und nicht nur das: Wir haben die Vorhänge sogar nachts nicht geschlossen, um den Laden insgesamt herunterzukühlen.

Kurz: Die neue Anlage entspricht nicht nur voll und ganz den Erwartungen, sie hat auch noch ein gutes Stück Leistungsreserve nach oben und läuft selbst bei Rekordtemperaturen völlig korrekt. Absolut super!

Heizleistung im Laden

Vor ein paar Tagen hatte Josef in diesem Kommentar folgende Fragen gestellt:

Björn, hattest Du nicht irgendwann einmal geschrieben, dass nach Inbetriebnahme der vielen Kühlmöbel die Heizung nicht mehr ausreichend sein könnte?
Hat sich diese Vermutung in den kalten Tagen erhärtet?
Das hat sich leider bestätigt.

Die beiden Luft-Wärmetauscher an der Decke hatten eine ausreichende Leistung, die große Klimaanlage konnte den Laden sogar im Wärmepumpenbetrieb alleine heizen.

Seit dem Umbau arbeiten drei Faktoren dagegen, Details dazu hatte ich hier vor ein paar Wochen allerdings schon mal geschrieben.

Seit Anfang Januar laufen sämtliche Heizungen hier (inkl. der Klimaanlage) auf Volllast, was sich auch in ca. 1000 Euro mehr Stromkosten im Januar bemerkbar gemacht hat. Damit müssen wir jetzt aber einfach erst mal leben.

Wie im verlinkten Beitrag geschrieben: Die Option, eine Wärmerückgewinnung zu installieren, hatte ich nicht ganz grundlos gewählt, als ich die Pumpenstation beauftragt hatte.

Überforderte Klimaanlage

In der kalten Jahreszeit benutzen wir die große Klimaanlage als Wärmepumpe, um unseren Innenhof abzukühlen und den Laden angenehm warm zu bekommen.

Das hat in der Vergangenheit auch immer ganz hervorragend funktioniert. Nur aktuell wird es einfach nicht mehr richtig warm im Laden und das ist wohl ganz einfach zu erklären:

1. Wir haben fast 10% mehr Ladenfläche, seit die Ecke mit dem alten Vorbereitungsraum und meinem ehemaligen Büro nicht mehr mit Wänden abgetrennt ist.

2. Die neuen Kühlregale schaufeln deutlich mehr Wärme aus dem Laden.

3. Die neuen Tiefkühltruhen produzieren deutlich weniger Abwärme im Laden.

Alles zusammen sorgt dafür, dass die Anlage (gefühlt) nicht mehr das schafft, was sie bislang immer diskussionslos geleistet hat.
Unsere Pumpenstation im Keller ist übrigens vorbereitet, mit Wärmerückgewinnung die Abwärme aus den Kühlregalen zur Raumnutzung wieder nutzbar zu machen. Werde ich mich mal drum kümmern, wenn hier etwas Ruhe einkehrt.

Freifliegender Klimaanlagenanschluss

Der Elektrikergeselle, der das hier verbrochen hatte, ist übrigens auch für die Zuleitung zu unserer Klimaanlage zuständig gewesen.

Sieht zwar aus wie Kunst, kann aber weg!

Da kommt noch ein Rohr mit einer Verteilerdose hin, in welche die Anlage dann direkt aufgelegt wird. Der rote Drehstrom-Stecker mitsamt der klobigen Dose ist dann überflüssig. Die Anlage kann natürlich direkt angeschlossen sein, denn stromlos machen kann man sie, in dem man die Sicherungen abschaltet.

(Wenn man nicht alles selber macht … Aber bei allen Elektroarbeiten ist das nun mal so eine Sache. Das muss oder sollte nachweisbar der Elektriker gemacht oder zumindest abgenommen haben, damit man im Falle eines (Schaden)falles den Kelch direkt an den Elektriker weiterreichen kann.)


Klimaanlage an der neuen UV

Der Elektriker hat heute auch noch ein paar Kleinigkeiten erledigt. Für unser neues Brotregal (ist ja beleuchtet und hat einen integrierten Staubsauge für die Krümel) eine einfache Steckdose und bei der Gelegenheit hat er auch gleich eine weitere Leitung in den Kabelkanal gezogen und für unsere Klimaanlage einen neuen Drehstromanschluss installiert – natürlich beides auch schon an unserer neuen Unterverteilung im Keller angeklemmt.

Damit sind wir auf einem guten Weg, die alte Elektroinstallation hier irgendwann komplett außer Betrieb nehmen zu können. Die Beleuchtung folgt demnächst noch und dann brauchen wir nur noch im Lager neues Licht, ein paar Steckdosen (Papppresse und Leergutautomat), die neue Außenwerbeanlage muss auch noch eine neue Zuleitung bekommen und dann könnte man es eigentlich mal riskieren, den alten Hauptschalter umzulegen oder besser sogar, im Keller die 160A-Hauptsicherungen zu ziehen.

Kompliziertes Brüstungskanalstück

Links neben unserer Klimaanlage war immer noch eine Stelle, die ich eine Weile vor mir her geschoben hatte. Da sollte zwar auch ein Brüstungskanal hin, aber was mache ich mit dem kleinen Kabelkanal, an dem wir uns damals beim Anbau der Klimaanlage orientiert hatten?
Die Entscheidung fiel dahingehend, das alte Stück an Ort und Stelle zu belassen, da dort planmäßig sowieso nur einige Netzwerk- und Lautsprecherkabel durchlaufen sollen. Etwas mühsam war, den alten Kabelkanal knapp an der Klimaanlagen-Konsole abzuschneiden, zweite Herausforderung waren die Gipskartonplatten und die darunter liegenden Fliesen, die, wie sollte es anders sein, bis hoch zur Decke verlegt waren. So sah es jedenfalls bislang über der Lagertür aus:



… und so momentan. Ihr seht, auch das Kabelchaos lichtet sich derzeit wieder. :-)


Sonntagsarbeit, 26.08.18 / Teil 5

Weiter geht's erst mal mit Palazzo: Das letzte Stück Wand wird gerade gestrichen. Und nein, die alten Fliesen nicht, die da unter den Gipskartonplatten hervorgucken! Macht auch nichts, denn die werden zukünftig ohnehin hinter dem Brotregal versteckt sein, da wären nur Zeit und Material verschwendet.

Die kleinen alten Kabelkanäle oben werden wir natürlich auch noch durch die großen Brüstungskanäle ersetzen, aber das kann problemlos passieren, wenn alles gestrichen ist.


Vorbereitete Wände 2/3

Auch die Wand rund um unsere Klimaanlage, unter der zukünftig das neue Brotregal zu finden sein wird, hat gestern schon vorbereitende Maßnahmen für den Anstrich bekommen. Auch hier haben wir die Reste der rot-weißen Holzleiste inklusive Halterungen entfernt und die vorhandenen / entstandenen Löcher zugespachtelt:


Wackelleuchte in meinem Büro

Die kleinen Überraschungen im Alltag: Aufgrund der aktuellen Temperaturen hatte ich meine neue Klimaanlage bislang noch gar nicht nennenswert in Betrieb. Nun aber eben schon – auf relativ großer Leistung als Wärmepumpe im Heizbetrieb.

Die eine der Pendelleuchten über meinem Schreibtisch hängt allerdings genau im Luftstrom, was zunächst für ein großes Fragezeichen über meinem Kopf sorgte … :-)


Neues Außengerät

Das neue Außengerät unserer großen Klimaanlage ist übrigens natürlich längst installiert und funktioniert tadellos. Auch wenn hier gerade die Sonne scheint: Im Laden ist es nach zwei eher kälteren Tagen doch wieder relativ kühl, so dass die Anlage ihre Leistungsfähigkeit momentan noch nicht wieder unter Beweis zu stellen braucht.

In den nächsten Tagen sollen die Temperaturen auch erst mal weiterhin moderat bleiben, aber ich bin sicher, dass wir auch noch wieder mit wärmeren Tagen rechnen müssen. :-)

(Sommer in Bremen: Der Regen wird wärmer!)


Klimaanlagenabbau und 20.000

Heute bekommen wir übrigens schon das neue Außengerät für unsere Ladenklimaanlage. Hier ist der Monteur gerade dabei, das alte Gerät zu deinstallieren:



Übrigens: Mit diesem Beitrag gibt es hier im Blog ein kleines Jubiläum zu feiern. Dies ist der ZWANZIGTAUSENDSTE Beitrag, der hier online ist. Hat gut 13 Jahre gedauert, also kommen wir auf durchschnittlich rund 1500 Beiträge im Jahr. Mal gucken, wann ich die 40.000 schaffe. :-D


Klimaanlagen-Exitus

Unser Techniker ist da, aber den neuen Kompressor wird er nicht einbauen. Der Kondensator ist undicht, wie man auf dem unteren Bild an den Ölspuren erkennen kann und Kältemittel- und Ölverlust sind vermutlich alleinverantwortlich dafür, dass sich der alte Kompressor festgesetzt hat.

Also kommt planmäßig am Freitag ein komplett neues Außengerät an die Anlage. Damit wird das Konto dann rund 4000 Euro leerer werden. :-(




Klimaanlagenstromzuleitung

In diesem Kommentar stellte Josef folgende Frage:

Nachtrag: Man sieht auf dem bild gar nicht die stromzuleitung von der Steckdose. Verwirrend. :-)
Die Steckdose war ursprünglich tatsächlich für die Klimaanlage geplant. Allerdings ist diese Anlage gar nicht "steckerfertig", sondern muss / kann mit einer Zuleitung direkt ans Stromnetz angeschlossen werden. Dieser Anschluss erfolgt über das Außengerät, das nun genau dort sitzt, wo ich meine Steckdose installiert hatte. Um unnötige Kabelage zu vermeiden, hat der Monteur nun die Zuleitung direkt an die Klemmen der Steckdose gesteckt und einfach durch die Dose nach draußen gebohrt.

Jetzt habe ich eine Steckdose unter der Zimmerdecke, von der mich wohl noch einige Leute fragen werden, welchen Sinn die haben soll. :-)

Kühlt und sieht gut aus!

Die neue Klimaanlage in meinem Büro funktioniert ganz hervorragend. Ist übrigens eine Mitsubishi Diamond MSZ-LN mit einem Innengerät in Perlweiß, funktioniert also nicht nur gut, sondern sieht auch noch superklasse aus :-)

Heute ist es natürlich prompt eher nicht so warm, aber ich denke, die Anlage wird in den nächsten Monaten ihre Leistungsfähigkeit noch ausreichend unter Beweis stellen dürfen …