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Unterschriftenkarte

Aufgrund der Vollmachten haben meine Frau und ich noch für unsere Bank auf einer Unterschriftenkarte unterschrieben. Die Bankmitarbeiterin rief mich irritiert an und wollte wissen, ob ich in beiden Feldern unterschrieben hätte, da beide Namenszeichen sich so ähnlich sähen. Kurze Erklärung meinerseits, aber mit einem Lachen und nicht belehrend: "Wir haben doch schließlich den selben Nachnamen."

(Aber zufälligerweise auch eine ähnliche Ausprägung der Buchstaben in der schnell geschriebenen Unterschrift, so dass beide tatsächlich eine erstaunlich große Ähnlichkeit aufweisen.)

Verfügungsberechtigung

Aus organisatorischen Gründen (das alte ist voll neue Kundennummer bei der Edeka) richten wir derzeit ein neues Konto bei meiner Hausbank ein. In dem Zusammenhang habe ich heute ein rein informatives Schreiben bekommen:

"Sehr geehrter Herr Harste,

der/die Kontoinhaber des oben genannten Kontos, Neustädter Frischmarkt e. K., hat/haben Sie berechtigt über das Konto zu verfügen. Ihre Personenstammdaten (Name, Anschrift, Geburtsdatum und -ort, Steuer-ID und ähnliche Daten) wurden zum Konto gespeichert.
"
Neustädter Frischmarkt e.K. ist, das ist in dem Zusammenhang ganz erwähnenswert, allein meine Firma, unter deren Namen ich hier die Geschäfte in beiden Läden tätige. Ob "Björn Harste" oder "Neustädter Frischmarkt e.K." ist also hinsichtlich der rechtlichen und möglicherweise auch monetären Konsequenzen für mich unterm Strich relativ egal.

So wirkt es zugegebenermaßen schon etwas kurios, dass ich mich selber dazu berechtige, über (m)ein eigenes Bankkonto zu verfügen. :-)

Geld kommt!

Der Darlehensvertrag ist unterschrieben, jetzt gibt es kein Zurück mehr. Damit ist auch ein offizielles Zeichen gesetzt, dass hier in den nächsten Monaten mehrere hundertausend Euro an Investitionen stattfinden werden. Auch wenn bislang nur viel Kleinkram passiert – die richtig teuren Positionen (Kühlanlagen, Regale, Beleuchtung z.B.) sind irgendwann mal sehr schnell abgefrühstückt.

Aber das wird alles erst im neuen Jahr passieren.

Schließf … -Ach!

Vor einigen Jahren hatte unsere Hausbank den Nachttresor abgeschafft. Da ich das Geld weiterhin am Abend loswerden wollte, mietete ich mir ein Schließfach, um die Tageseinnahmen dort wie ehemals beim Nachttresor zu deponieren und dann tagsüber, während der Banköffnungszeiten, zu entnehmen und regulär einzuzahlen.

So unpraktisch, wie das gerade klingt, war es auch tatsächlich und so haben wir das sage und schreibe ein einziges mal gemacht. Seit dem ist das Schließfach ungenutzt. Eigentlich wollte ich es auch schon längst wieder gekündigt haben, aber ich habe irgendwie die Schlüssel verschludert und weil ich das nicht zugeben wollte, habe ich das Schließfach eben behalten und die jährliche Gebühr in Kauf genommen.

Aber bald zieht unsere Bankfiliale um und sämtliche Schließfächer im alten Gebäude wurden gekündigt. Da musste ich leider mit der Wahrheit rausrücken und so werde ich demnächst 260 Euro für das Öffnen des ohnehin leeren Fachs berappen müssen.

Zufälliges Zusammentreffen der Post

Mit der Tagespost kamen hier eben ein kleiner Brief und ein dicker C4-Umschlag an.

Die große Sendung ist von meinem Steuerberater, darin sind die fertigen Bilanzen vom vergangenen Jahr. Im kleinen Brief fragt die Bank, über welche ich hier den Laden finanziert habe, nach der "Offenlegung der wirtschaftlichen Verhältnisse nach §18 KWG".

Perfektes Timing, würde ich sagen. :-)

Bank. Geheimnis?

Nicht schön: Ich habe eben mit den Durchschlägen meiner Einzahlungsbelege auch zwei Umschläge mit Einzahlungsquittungen bekannter Firmen aus der Gegend bekommen.

Mein Geschäftskundenberater war nicht so erfreut darüber. Ich, ehrlich gesagt, auch nicht. Wer weiß, wo meine Unterlagen schon überall gelandet sind.