Skip to content

Gesprächsfetzen bei ATU

Als ich vorhin in einer A.T.U-Filiale war, um ein paar neue Lampen für mein Auto zu kaufen, ergab sich aus meinem (kontaktlosen) Bezahlvorgang ein Gespräch zwischen den beiden dortigen Mitarbeiten. Derjenige, der mich bedient hatte und etwa in meinem Alter ist, gab zu, keine E-Mail-Adresse und zu Hause auch überhaupt kein Internet zu haben. Er wüsste auch gar nicht, was er damit anfangen solle.

Ich war mir nicht sicher, ob ich den Kerl feiern oder bedauern sollte.

Der Ü-Ei-Laden

Im Gespräch mit einer Kundin scherzte diese plötzlich: "Der Laden ist ja hier momentan wie ein Überraschungsei, bei jedem Einkauf ist wieder was anders."

Gewöhnt euch nicht dran, in ein paar Wochen soll hier endlich wieder Ruhe einkehren. Dann werden wir zwar noch nach und nach an ein paar Details arbeiten, aber wenn die Masse der Arbeiten erst mal durch ist, wird nicht mehr so viel passieren. :-)

Elektriker-Gespräch

Mit unserem Elektriker ist nun auch die weitere Vorgehensweise besprochen. Es ist schon ganz beachtlich, was hier in den nächsten Wochen noch an Leitungen gezogen werden muss. Die sieben einzelnen Elemente des großen Kühlregals brauchen jeweils einen eigenen Drehstromanschluss, das Gerät in der Gemüseabteilung sogar zwei. Dazu noch über ein Dutzend normale Schukosteckdosen für die ganzen Tiefkühltruhen und Beleuchtung der Geräte.

Das sind regelrechte Kabelbündel, die wir hier noch durch Laden und Kriechkeller ziehen müssen. Parallel dazu kommen auch schon die ersten neuen Leuchten in den Markt, denn auch wenn die alten zu großen Teilen noch gut sind, so muss doch zumindest die gerade neu geschaffene Ladenfläche auch schon beleuchtet werden und das natürlich sinnvollerweise schon mit der neuen Technik. Zur neuen Beleuchtung kommen dann auch neue Lichtschalter, die wir in Kassenbüronähe in einem eigenen Kleinverteiler unterbringen werden.

Besprochene Elektroarbeiten

Zwischendurch war übrigens der Elektrikermeister hier und wir haben alle Maßnahmen besprochen: Wo kommen die Lichtschalter für die Ladenbeleuchtung hin und welche Zuleitungen brauchen wir für die neue Backstube?

Der Platz für die Ladenbeleuchtungsschalter und wie diese genau aussehen sollen, war in den letzten Wochen immer mal wieder bei mir im Geiste präsent. Ich habe mich nun dazu entschlossen, in der Ecke bei unserem Drucker über den vier Steckdosen einen Kleinverteiler mit aufklappbarem Deckel installieren zu lassen, in dem mehrere auf Hutschiene montierte Schalter sitzen.

Für die Backstube gilt es nun erst mal Leitungen durch den Keller zu ziehen: Einmal 5x2,5mm² für die Presse (außerhalb des Raumes, aber direkt an der Wand), zweimal 5x6mm² für die Drehstromzuleitungen für den Backofen und den Durchlauferhitzer, der unseren alten Boiler ersetzen wird. Dann noch zwei einfache (3x2,5mm²) Zuleitungen für Licht, den Tiefkühlschrank und frei verwendbare Steckdosen.

Ihr seht, es gibt hier viel zu beachten! :-)


Außendienst vom Backofenhersteller

Nachher habe ich einen Termin mit dem Außendienstler eines Herstellers von Ladenbacköfen. Wir haben zwar unseren großen, aber das Ding war vor 13 Jahren schon gebraucht und hat einfach die besten Zeiten hinter sich.

Irgendein aktuelles Modell muss her. Mit zeitgemäßen Backprogrammen und aktueller technischer Ausstattung, vor allem einer Selbstreinigungsfunktion.
Da wir im Rahmen der Umbaumaßnahmen noch als "Backstube" noch einen neuen Raum bei uns im Lager abtrennen werden, wäre es natürlich sinnvoll, vorher zu wissen, was wir brauchen, welche Infrastruktur (Wasser, Strom, Abluft) dafür nötig ist und wie groß die Technik dann wird.

Bin gespannt, ob das Gespräch konstruktive Ergebnisse liefert.

Alt, aber sauber!

An die wenigen nach dem Beitrag über das Hoverboard hier noch verbliebenen Leser: Guten Morgen zusammen. :-)

Im persönlichen Gespräch mit einer Kollegin lobte eine ältere Stammkundin unseren Laden in höchsten Tönen: Die Einrichtung hier sei zwar schon etwas älter, aber wir seien ja immer bemüht, dass es hier sauber ist. Und auch die Mitarbeiter sind immer freundlich. Daran könnten sich andere Läden mal ein Beispiel nehmen. Die sind zwar alle schön modern, aber oft viel dreckiger.

Ach, sowas läuft ja den Rücken runter wie warmes Öl.

Und als die Kundin dann noch erfuhr, dass wir hier ja nun in der nächsten Zeit ganz viel modernisieren wollen, war sie richtig erfreut. :-)

Wir werden ja auch älter!

Als ich mit einer langjährigen Stammkundin ins Gespräch kam, berichtete ich auch von meinen Umbau- und Renovierungsplänen. Sie war etwas erstaunt, dass ich so viel vor habe und dass ich so negativ von meinem Laden rede und hat dann aber witzelnd festgestellt, dass man ja mit dem Laden älter wird und einem sowas dann einfach nicht auffällt.

Sozusagen kundenseitige Betriebsblindheit. :-)

Ist bestimmt richtig, aber wir haben eben nicht nur Stammkunden, die schon seit über zehn Jahren dabei sind – das wäre ja in dem Punkt sehr praktisch. Aber alle Kunden, die hier neu in den Laden kommen, sehen nur die alte, verbrauchte Ausstattung. Aber wir arbeiten ja daran!

Klarkommen

Eine junge Frau sollte für eine wohl schon etwas ältere Dame Bier kaufen. Da sie hier im Laden mit den vielen Beck's-Variationen wohl etwas überfordert schien, rief sie bei ihrer Auftraggeberin an und erklärte das Dilemma.

Durch die eingeschaltete Freisprecheinrichtung schnarrte es in genervtem Tonfall: "Wenn du nicht klarkommst, kommt nach Hause!"

Sehr freundlich. Das wäre dann zumindest für mich das letzte Mal, dass ich für sie Bier holen gegangen wäre.