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Ausdruck Zeiterfassung August 2001

Seit ich dabei bin, mein Büro papierlos (oder zumindest papierarm) zu gestalten, wühle ich mich auch durch alte Unterlagen, die ich teilweise ebenfalls scanne oder je nach Alter und Relevanz gleich vernichte.

Zwischen alten Personaleinsatzplänen fand ich noch einen Ausdruck aus unserem alten Zeiterfassungssystem. Zu meinem großen Erstaunen war das Blatt von August 2001. Damit haben wir das alte System nicht nur 13, sondern sogar mindestens 16 Jahre im Einsatz gehabt. Das ist dann sogar schon die vierfache Lebensdauer von dem, was das Gerät laut Hersteller schaffen soll. Yeah. Aber nun ist es ja ohnehin ausgemustert.


Bodet

Nach einigen Startschwierigkeiten mit unserem neuen Zeiterfassungsgerät klappte alles ganz wunderbar.

Und dann kam vor drei Wochen ein Softwareupdate und seit dem startet das Terminal dutzende Male pro Tag neu. Was weniger lästig wäre, wenn es nicht ständig irgendeinen Mitarbeiter treffen würde, der oder die sich gerade ein- oder ausstempeln möchte und dann erst mal eine knappe Minute gelangweilt dem Bootvorgang zusehen muss.

Aber Bodet, und das muss ich der Firma wirklich lassen, ist da dran (auch wenn der erste Versuch, das Problem zu lösen, nicht erfolgreich war) und sehr um die Zufriedenheit Ihrer Kunden bemüht. Mal gucken, wie das noch ausgehen wird …


Stempelkartenhalterungen

Über unserem Zeiterfassungsterminal haben inzwischen übrigens ein paar Halterungen ihren Platz gefunden, in die meine Leute die Stempelkarten sicher und übersichtlich unterbringen können. (Auf dem Foto noch nicht komplett bestückt, aktuell sind 22 Karten hier im Einsatz.)

Sehr praktisch. :-)


Das neue Zeiterfassungsgerät

Hängt und läuft gleichzeitig! :-)

Das ist zum vorherigen Gerät der reinste Luxus: Keine Kontakte mehr, die verschmutzen können, ich kann quasi in Echtzeit die Daten am PC sehen, durch PoE keine Batteriewechsel mehr – alles prima:


Netzwerkanbindung ans Terminal

Der erster Test (eigentlich der zweite, der erste war nämlich mit meinem Netzwerkkabelprüfgerät) ist schon mal erfolgreich: Das Gerät funktioniert und ist über die entsprechende Software zu erreichen.

Alles klar, dann können wir weitermachen. :-)


Der Platz für das Zeiterfassungsterminal

Zwischen den beiden Toilettentüren hing unser altes Zeiterfassungsterminal, das nun temporär bis zum endgültigen Benutzungsende einen provisorischen Platz bekommen hat. Für das neue Gerät brauchen wir lediglich einen Netzwerkanschluss und den installieren wir hier gerade:


Vorbereitete RFID-Karten

Habe mal knapp dreißig RFID-Karten für das neue Zeiterfassungsterminal derart vorbereitet, dass ich mir die jeweiligen ID-Nummern rausgesucht habe, um sie anschließend den jeweiligen Mitarbeitern im System zuordnen zu können.

Ich habe schon die erste entsetzte Frage gehört: "RFID??? Oh, ah …". Ich habe mir vorsichtshalber den sarkastischen Kommentar verkniffen, dass ich damit dann Zugriff auf sein Handy, seinen E-Mail-Account und seine Bankdaten habe. ;-)

(Gab es in den Medien jemals eine positive Berichterstattung über RFID?)


Das neue Zeiterfassungssystem

Mit dem Timebox-System hatte ich bekanntermaßen keinen guten Start. Erst der, nein: sogar die Transportschäden und dann konnte man der Software zwar elendig viele Zeitprogramme beibringen (mit zigfach definierbaren Kommt-, Pausen- und Geht-Bereichen), aber sowas profanes wie die tatsächlich geleisteten Arbeitszeiten gegen eine einstellbare Tages-, Wochen- oder Monatsarbeitszeit gegenzurechnen, um einen Saldo an Über- oder Unterstunden zu ermitteln – Fehlanzeige!

Kann die Software einfach nicht. Hat leider ein paar Wochen gedauert, da ich mich (weil es nicht die größte Priorität hat(te) und die laufenden Umbauten hier im Geschäft einfach wichtiger waren) nicht sonderlich intensiv drum gekümmert habe und auch vom Händler mehrmals vertröstet wurde.

Inzwischen bin ich direkt mit dem Hersteller in Kontakt getreten und habe erfahren, dass ein in ein paar Wochen kommendes Update der Software auch diese Funktion beinhalten wird.

Damit ist der Entschluss gefallen, das Gerät hier auf jeden Fall zu installieren. Das reine Zeiterfassungsterminal gefällt mir gut, zumal es über Netzwerk angebunden ist, worüber es auch per PoE mit Strom versorgt wird. Die Karten (RFID) sind kontaktlos und damit sind Kartenlesefehler, wie sie in der Vergangenheit immer mal wieder aufgetreten sind, (hoffentlich) endgültig vorbei. Da unsere alte Chipdrive-Hardware mittlerweile buchstäblich auseinanderfällt (das täglich beanspruchte Plastikgehäuse hält kaum noch zusammen), sind diese Lesefehler in letzter Zeit immer häufiger und häufiger …

Auf jeden Fall ist das (bei Hornbach gekaufte) Simplex-Netzwerkkabel für dieses Terminal und da reicht eines der Kategorie 6 locker aus.

AAAAAAAAAHHHHHHHH!!!

Das Zeiterfassungsterminal wird mit einem USB-Stick mit Daten versorgt. Mitarbeiterdaten und Grundeinstellung auf das Gerät, erfasste Buchungen zum PC – das läuft (u.a.) über USB. Aber so viel ich auch probierte, habe sogar den USB-Stick abwechselnd auf zwei verschiedene Dateisysteme formatiert, das Gerät weigerte sich, den Stick zu erkennen. Es passierte einfach nichts, der Stick blinkte nicht mal auf, wenn ich ihn in das Terminal steckte.

Mir kam ein ganz böser Verdacht, der sich leider bestätigte: Auch diesmal gab es einen Transportschaden, der herumfliegende Akku hat die SMD-USB-Buchse abgeschlagen. Ich hab' keine Lust mehr. :-(


Timebox mit Transportschaden

Der Händler, bei dem ich das Timebox-System bestellt hatte, bietet einen wirklich tollen Service: Hat prompt angerufen, weil ich die falschen RFID-Karten bestellte hatte – und hat mir dann, ohne die Differenz zu berechnen, passende, teurere Karten mitgeliefert. Dazu hat es von der Bestellung bis zur Lieferung nur einen Tag gedauert. Große Freude!

Als ich das Gerät aus dem Karton nahm, fiel mir jedoch auf, dass in seinem Inneren etwas relativ massebehaftetes klapperte, was sich mit meinem technischen Verständnis absolut nicht gut anfühlte.
Es offenbarte sich unter der hinteren Abdeckung, dass sich das Akkupack aus seiner Kabelbinder-Halterung gelöst hatte. Dummerweise wurde dadurch wohl während des Transports einiges im Gerät beschädigt: Eine Buchsenleiste und ein SMD-Signaltransformator sind abgeschlagen worden. Das Bauteil klapperte neben den Akkus ebenfalls lose im Gehäuse herum.

Nun gibt es eine neue "Timebox", das kaputte Teil sende ich wieder zurück. Schade, schade. Vor allem, weil ich natürlich das Päckchen in voller Ausprobierlaune ausgepackt hatte.


Timebox

Nachdem unser altes Zeiterfassungssystem gerade die Arbeitsstunden einer Kollegin der letzten Monate geschreddert hat, habe ich nun doch eeeeeeeeendlich ein neues System gekauft: Ein Bodet Timebox X4 mit RFID- statt Chipkarten, aber ohne biometrische Erkennung.

Es ist wirklich schwierig, bei sowas aussagekräftige Bewertungen und Informationen online zu finden. Ist ja nicht, dass professionelle Zeiterfassungssysteme bei Amazon mit hunderten im Durchschnitt glaubwürdigen Kundenrezensionen zu finden sind.

Aber wird schon, der Händler kam gerade, nachdem ich die Bestellung ausgelöst hatte, am Telefon ins schwärmen. Also … :-)