Eingespannt in einen Akkuschrauber ergab das Teil jedenfalls einen absolut perfekten Kleisterquirl... :biggrin:




Nähmaschinen, Bettdecken, E-Gitarren und Trompeten, Küchenmaschinen, Elektrowerkzeuge, Mikrowellen und Induktionsherde, Stöcke für Nordic Walking, Ledersessel, Massagesessel, Plastikweihnachtsbäume (75cm hoch) und massenhaft Spielzeug und Textilien.Wenn ich hier mehr Platz hätte, würde ich sogar ganz sicher großzügiger zugreifen. Non-Food-Artikel sind das Zugpferd der großen Discounter und bei den Verbrauchern eigentlich immer beliebt...


"Ich habe vor Kurzem im Aldi eine Flasche Mineralwasser gekauft und musste 7 Cent Pfand bezahlen. Kann ich das später zurückbekommen? (Bin nicht sooft in Deutschland)" Danke!Der ausgebende Händler muß drei Jahre lang die Pfanderstattung für bepfandete Gebinde vornehmen.

Dass die neuen Rücknahme-Regeln nur für Verpackungen gelten, die nach dem 1. Oktober 2003 in Deutschland verkauft wurden, versteht sich von selbst.Folgende alte Einwegpfandlösungen fallen weg:
Diese umfassende Pfanderstattungspflicht gilt natürlich auch für Getränkevertreiber, die sich nicht an dem vorerwähnten Rücknahmesystem beteiligen. Klar ist ferner, dass man das Pfand nicht erstattet verlangen kann, wenn man kein Pfandkennzeichen vorweisen kann. Denn für Getränkeverpackungen, die vor Inkrafttreten der Pfandpflicht oder im pfandfreien Ausland gekauft wurden, kann natürlich kein Pfand herausverlangt werden.
Werden Getränkedosen und Einweg-Flaschen durch das Pfand teurer?
Das Bundesumweltministerium und das Bundeswirtschaftsministerium rechnen damit, dass die Preise für Getränke in Einwegverpackungen selbst bei Umlage aller zusätzlichen Kosten für die Einrichtung und den Betrieb von Pfand-/Rücknahmesystemen auf die Verbraucher um weniger als 1 Cent pro Verpackung erhöhen werden.
"Es werden sicherlich nicht alle Getränke zehn Cent teurer, aber viele, einige können sogar noch ein bisschen teurer werden. Dazu kommen ja Preissteigerungen auf Grund der hohen Energiepreise, und dann die Mehrwertssteuer natürlich ab Anfang nächsten Jahres. Diese Preiserhöhungen werden sich auch über einen längeren Zeitraum hinziehen, aber die Konsumenten müssen sich darauf einstellen, dass Getränke teurer werden."
Das Umweltministerium schreibt: "Auch beschädigte Einweg-Getränkeverpackungen muss der Einzelhändler zurücknehmen und das Pfand auszahlen. Der Händler sollte allerdings noch erkennen können, dass es sich um eine bepfandete Verpackung handelt und er diese in seinem Sortiment führt."
Update: Der Händler sollte allerdings an Hand der auf der Verpackung aufgebrachten Kennzeichnung erkennen können, dass es sich um eine bepfandete Verpackung handelt.
Ein vorwiegend jüngere Zielgruppe soll über Großflächenplakate, TV-Trailer auf MTV und VIVA, Dosen-Wettbewerbe in Beach-Clubs und anderen Szene-Treffpunkten sowie über die Webseite www.can-open.de erreicht werden.
Nach wie vor halten rund 70 Prozent der Bundesbürger Dosen für eine praktische Getränkeverpackung – besonders für unterwegs. Händler, die Getränke in Dosen verkaufen, müssen ab Mai alle in Deutschland gekauften Getränkedosen zurücknehmen und das Pfand erstatten, auch wenn der Konsument die Verpackung anderswo gekauft hat.
Einweg-Getränkeverpackungen sind leichter und beanspruchen weniger Volumen und Fläche. Nach einer aktuellen Studie des EuroHandelsinstituts in Köln (EHI) verursachen sie auch bis zu 70 Prozent weniger Prozesskosten im Handel. Nach Einschätzung der Wirtschaftvereinigung Alkoholfreie Getränke ist es daher nur eine Frage der Zeit, dass Mehrweg bei Alkoholfreien Getränken mehr oder weniger aus den Regalen verdrängt wird.
Bereits im Vorgriff auf das einheitliche Einweg-Rücknahmesystem ab Mai 2006 haben sowohl der Lebensmitteleinzelhandel vor allem aber die Discounter, alkoholfreie Getränke in Einweg großflächig wieder eingelistet und bauen ihr Einweg-Sortiment kontinuierlich weiter aus. Fast alle Großen des Handels haben auch bereits Einweg-Rücknahmeautomaten geordert.
Bei "E" geht man davon aus, "dass sich das Verhältnis Mehrweg/Einweg durch die neue Regelung wieder zugunsten von Einweg-Verpackungen verschieben wird."
"Ursprünglich sollte mit dem 2003 eingeführten Zwangspfand auf Einwegverpackungen das umweltfreundlichere Mehrwegsystem gestärkt werden. Das Gegenteil ist jedoch der Fall." (kritischer Artikel von faz.net: Ab in die Tonne)




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