Skip to content

Rausgegangen

Während ich in der Gemüseabteilung stand, schlug plötzlich die Warensicherung an der besetzten Kasse an. Noch bevor der Kassierer aufstehen konnte, war ich natürlich schon zur Stelle, aber der Verursacher des Alarms war inzwischen schon aus der Tür.

Auf der Straße holte ich ihn wieder ein und fischte aus seiner alten Plastiktüte eine Flasche roten Chantré. Die Mühe, die Polizei zu rufen, habe ich ihm mir erspart. Nicht einmal sein Ausweis hat mich in dem Moment interessiert.
Ich bin doch schon froh, wenn der Typ wenigstens das ausgesprochene Hausverbot noch irgendwie verstanden hat. Keine Ahnung, ob der Mann geistig behindert oder einfach wirklich nur völlig breit war. Eine brauchbare Kommunikation war mit ihm jedenfalls nicht möglich.

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Jürgen am :

Einfach nur traurig!
Ratlos wär ich gewesen, wenn mir soetwas passiert wäre.
Sind solche zugedröhnten Leute häufiger bei Dir oder
tritt sowas eher selten auf?
Es ist wirklich unglaublich was manche Menschen machen.
Richtig unheimlich

piracht am :

*urgl* Allein schon die Mitnahme des roten Chantré laesst tief blicken. Das Zeuch ist - um wortwahltechnisch nichts stärkeres zu gebrauchen - etwas gewöhnungsbedürftig. *blärx*. Nuja - vielleicht nach dem Motto "Gelobt sei, was breit macht" zu deuten?

Ghettomaster am :

Schonmal an eine Fluchtverhinderungsschleuse gedacht? Da ertönt der Alarm erst wenn der Dieb drinnsteht, die Türen schließen ratzfatz und man erspart sich das Gerenne und eventuelle körperliche Auseinandersetzungen.

Cindy am :

Das hält doch einen Shopblogger fit, wenn er den ganzen Tag vorm Rechner sitzt um zu bloggen *duckwech

Mit dem Hausverbot ist doch auch nicht so einfach, nach einem halben Jahr weiß man doch sicherlich nimmer wie der oder diejenige aussah, oder?

eco am :

Wie wäre es mit einer kleinen Fotogallerie? Könnte für Gesprächstoff sorgen ;-)
"Ach, der Meier hat hier auch schon Hausverbot? Dieser Haderlump. Muss ich gleich mal den anderen Nachbarn erzählen."

Kathrin am :

Ich stelle mir gerade vor, ich habe beim Einkaufen ein nicht entwertetes Sicherungsetikett dabei, das einen Alarm auslöst. (Das scheint ja öfters zu passieren.) Wenn dann noch wegen dem Alarm die Türen geschlossen werden, ist das richtig unangenehm.

Ghettomaster am :

Ja, aber nicht viel unangenehmer als wenn nur der Alarm ausgelöst wird. Guggen tun doch eh alle. Jedenfalls wäre der Abschreckungseffekt für potenzielle Ladendiebe imho enorm. Und man spart sich den Stress bei Alarmauslösung durch den halben Laden zu rennen, ganz davon abgesehen das es ja auch einige schaffen zu entkommen.

Was natürlich noch eine Möglichkeit wäre, wären RFID Tags, da ist es dann egal ob der Dieb die Flasche in der Jackentasche verstecken möchte, mitbezahlen tut er Sie so oder so ^

icewind am :

Wie weit darf man eigentlich außerhalb des Ladens jemanden verfolgen?

sabrina am :

Hmm, irgendwo im BGB steht doch, dass man einem verfolgten Täter eine Sache auch mit Gewalt wieder abnehmen darf. Glaube mal, dass das hier auch zutrifft, egal wie weit der Kerl schon aus dem Laden ist.

bibo am :

Ist denn in der Nähe deines Ladens ne Wohnung frei, scheint echt interessant zu sein und mich möchte auch mal sehen, wie du hinter den bösen Buben hersprintest.

Nur registrierte Benutzer dürfen Einträge kommentieren. Erstellen Sie sich einen eigenen Account hier und loggen Sie sich danach ein. Ihr Browser muss Cookies unterstützen.

Die Kommentarfunktion wurde vom Besitzer dieses Blogs in diesem Eintrag deaktiviert.

Kommentar schreiben

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
:'(  :-)  :-|  :-O  :-(  8-)  :-D  :-P  ;-) 
BBCode-Formatierung erlaubt
Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.
Formular-Optionen