Monday, August 28. 2006Offtopic: StammzellenspendeTrackbacks
Trackback specific URI for this entry
No Trackbacks
Comments
Display comments as
(Linear | Threaded)
Wenn überhaupt, dann aus dem Knochenmark, nicht aus dem Rückenmark (Da gäbe es nur Nervenzellen)
Aber selbst wenn man Stammzellen aus dem Beckenkamm entnehmen muss (in einigen wenigen Fällen immernoch notwendig), tut es ein paar Tage ein bisschen weh, dagegen gibts dann ein Schmerzmittel - aber ein armes Schwein hat dann jedenfalls eine neue Chance. Das sollte es einem Menschen mit Gewissen doch wert sein, oder? Grüße! P. S.: Ja, ich bin typisiert.
#1
on
2006-08-28 20:19
Nachtrag:
Wenn Ihr schon typisiert seid, braucht Ihr Euch nicht nocheinmal typisieren zu lassen. Die Daten werden zentral erfasst und gespeichert. Es gibt immer wieder Leute, die es wirklich nett meinen und auch wirklich helfen wollen, und die sich mehrmals typisieren lassen möchten. Was diese Leute in der Regel nicht wissen, ist dass die Daten (s. o.) zentral gespeichert sind und dass so eine Typisierung sehr teuer ist. Allerdings ist es wichtig der Knochenmarkspenderdatei (www. dkms.de) mitzuteilen, wenn sich Eure Daten ändern (z. B. Umzug, Heirat etc.), damit Ihr im Falle des Falles schnell zu erreichen seid. Grüße!
#1.1
on
2006-08-28 20:30
Danke, du mich gerade an eine weitere Institution erinnert, der ich bei meinem baldigen Umzug die neue Adresse mitteilen sollte.
Gruß, Martin
Ja, da bekomme ich auch immer ein schlechtes Gewissen. Nur wäre ich froh ich könnte für eine eigene Untersuchung auch nur einen Tropfen Blut abnehmen lassen.
Ich habe so eine eklige Blutabnehme-Phobie das schon Bilder von Blut oder Erzählungen einer Blutspende reichen das ich mich hinlegen muss - ansonsten kippe ich einfach um.
Das ist doch gar keine richtige Blutspende, bei der dir bis zu einem halben Liter Blut abgenommen wird (oder so). Wie oben gesagt, da reicht eine ganz kleine Menge (das weiß ich sicher, ich bin schon lange typisiert, da wurde wirklich wenig abgenommen). Ich denke, wenn man total Angst hat, sollte man eben nicht regelmäßig Blut spenden gehen. Aber für so eine einmalige kleine Aktion, die unter Umständen einen Menschen vor einem sehr qualvollen Tod retten kann, kann man solche Phobien doch überkommen, oder? Du könntest dich ja dabei hinlegen, dann kannst du auch nicht umkippen.
#2.1
on
2006-08-28 20:44
Ich bin nicht einmal bereit mir Blut abnehmen zu lassen für eine Untersuchung die evtl. MEIN Leben betrifft.
Und 5ml ist schon mehr als genug. Nicht einmal einen Tropfen würde ich freiwillig und ohne starke Beruhigungsmittel abgeben.
Kann es eventuell sein, dass wir schon einmal (kommentierender weise) das Vergnügen beim LawBlog miteinander hatten?
Grüße!
#2.1.1.1
on
2006-08-28 21:32
Kann gut sein, ja.
Leider hat sich seitdem nichts geändert - außer das ein Urologe mal richtig böse auf mich wurde weil ich die Blutentnahme abgelehnt habe......
Ist das mit dem "relativ_"@etc deine Adresse? Dann melde ich mich bei Dir mal...
Grüße!
#2.1.1.1.1.1
on
2006-08-28 22:19
Jep, stimmt
#2.1.1.1.1.1.1
on
2006-08-28 22:20
Das Rückenmark (also der Nervenkanal, der für wesentliche Nervenverbindungen im ganzen Körper benötigt wird), wird kein vernünftiger Arzt jemals 'nur zum Spaß' angehen. Das höchste der Gefühle ist die sogenannte Lumbalpunktion, bei der Nervenflüssigkeit (Liquor) für bestimmte Untersuchungen entnommen wird. besonders viele blutbildende Zellen dürfte man dabei aber nicht erhalten können, die schwimmen ja nur selten im Gehirn rum. Nach allem, was ich davon bisher gesehen habe, stelle ich mir den Eingriff extrem schmerzhaft vor. Ansonsten gibt es auch noch eine Narkosemethode, mit der Frauen die Geburt erleichtert werden soll, bei der dann nichts aus dem Rückenkanal abgezapft wird, sondern eben ein Betäubungsmittel reingespritzt wird.
Es gibt einfach Eingriffe, bei denen ich froh bin, sie noch nie selbst verabreicht bekommen zu haben. *schauder*
@Andre: Das Zeug wird dem Becken entnommen, nicht dem Rückenmark. Und du kriegst eine Betäubung, keine Angst...
@Steven: Aber bitte keine falschen Argumente streuen. Vom Blutspenden kenne ich zig Neuspender, die bisher davon abgesehen haben zu spenden, da man ihnen Schauermärchen erzählt hat...
#4
on
2006-08-28 20:35
Was für falschen Argumente?
Ich rede davon das ICH eine Phobie habe. Und wer redet vom Blutspenden? Ich rede vom Blut abnehmen beim Arzt und BILDERN MIT BLUT drauf.
Oh ja, das kenn ich...nur dass meine Phobie nicht unbedingt was mit Blut zu tun hat (kann meiner kleinen Cousine problemlos ein Pflaster übers aufgeschrammte Knie kleben), aber mit NADELN...ich hasse Spritzen, wenn im TV was drüber kommt, muss ich weggucken (auch wenn nur einem Tier im Zoo ne Impfung gegeben wird), ansonsten wirds mir sowas von schlecht, dass mein Tagesessen wieder hochkommt...
und beim Arzt leg ich mich grundsätzlich hin... und Impfungen, die nicht wirklich sein müssen, mach ich schon gar net (Zeckenimpfung, Grippeimpfung z.B.) mir tut das leid, dass ich anderen Leuten auf diese Weise nicht helfen kann, aber Blutspenden wäre für mich wohl der blanke Horror und die Vorstellung, dass einer mir was aus den Knochen saugt, sorgt dafür, dass ich irgendwie keine Lust mehr auf mein Frühstück hab... ich denke, wenns aber hart auf hart kommt und in meinem direkten Umkreis eine Spende brauch, dann würd ich s auf alle Fälle machen... Ich bewunder Leute, die sowas ohne Probleme machen können...
#4.1.1
on
2006-08-29 08:31
Hallo,
ich habe mich schon vor einigen Jahren registrieren lassen und bin auch schon mal für eine weitere Probe angeschrieben worden. Eine gute Freudin von mir hat auch schon mal Knochenmark gespendet und die Empfängerin hat durch sie ein neues Leben bekommen. Also ich kann jedem nur den Mut machen, lasst euch registrieren, Ihr rettet unter Umständen Leben.
#5
on
2006-08-28 20:51
bin auch typisiert, ist ein absolutes muss wie ich finde. tut auch gar nicht weh.
dem mark hat es damals leider nicht geholfen. fehlen halt noch viele spender in der kartei
Ich war letzte Woche Montag auch beim Arzt, um mir Blut für eine Typisierung abnehmen zu lassen. Mich hatten erst die 50€ abgeschreckt, weil ich dachte, dass man sie bei einer Anmeldung zahlen müsse, aber das sind nur die Kosten, die dabei entstehen und man kann selbst entscheiden, was man selbst dazugeben kann.
Eine Lumbalpunktion (die hierbei ja gar nicht nötig ist), habe ich im März auch mitgemacht. Klar gibt es Schöneres, aber es ist wirklich gut auszuhalten! Und ich bin sonst echt 'ne Memme.
#7
on
2006-08-28 23:15
Ich komme aus Leipheim, wo auch Wanzl sitzt und Markus Götzfried arbeitet und es haben schon wahnsinnig viele Leute Blut gespendet. Ziemlich schockierend finde ich, dass jede einzelne Typisierung so teuer ist. Bei Markus Götzmann belaufen sich die Kosten sicher schon auf eine 5-stellige Summe. =/
#8
on
2006-08-29 04:14
Zitat: "Aktueller Spendenstand 23.08.2006 auf dem Konto der AKB Striftung ist 48.436.- Euro, aber wie ihr wißt, sind insgesamt ca. 180.000 Euro aufzubringen!"
Ich bin seit 1992 typisiert. Also irgendwie schon immer. Vor ein paar Jahren bin ich mal in eine engere Auswahl gekommen. Seitdem weiß ich, dass ich "HLA DRB1" (und das ist nicht mein Captcha hier) bin. *kicher* Hört sich lustig an.
Tja, ich würde ja auch gerne spenden, zumindest Blut, leider geben sich die entsprechenden Organisationen echt Mühe das der arbeitende Teil der Bevölkerung sich dazu einen halben Tag frei nehmen muss und das will ich nicht.
Ich finde es faszinierend das sich grade in Hamburg beschwert wird das es keine Spender gibt aber alle Termine unter der Woche liegen und nicht mal bis in den Abend gehen.
#10
on
2006-08-29 08:25
Ich gehe immer zur Blutspende zu einem DRK-Ortsverein, bei dem die Termine samstagnachmittags sind, also wirklich ideal. Außerdem sind die Leute nett und das Essen lecker.
Aber das liegt in Südhessen, und es wäre wohl zuviel Aufwand, von Hamburg extra zum Blutspenden dahin zu fahren.
die typisierungsaktion war bei uns im dorf damals am samstag. blutspenden ist immer dienstags von 10.00 bis 21.00 uhr und das lecker essen lohnt sich und die netten damen aus dem dorf passen gut auf dass man sich auch lange genug ausruht. ich geh wirklich gerne
Bei uns ist immer Mittwochs bis Freitags von 15-19 Uhr. Dummerweise komme ich um diese Uhrzeit meisst grade von der Arbeit.
#11
on
2006-08-29 12:53
Für diejenigen, die gerne wüssten was es bedeutet Leukämiekrank zu sein, die können sich ja mal das Tagebuch von Sonja ansehen:
http://sonja.kulando.de/ Sonja hat aufgrund unglaublicher Kommentarzusendungen zwar ihre Tagebuch nun verlegt, aber man gewinnt doch einen hautnahen Eindruck davon, was es bedeutet diese Krankheit zu haben. Es sind so viele Kinder davon betroffen! Wenn man dann so einen jungen Menschen kennenlernt, dann kann man eigentlich gar nicht mehr anders als sich typisieren zu lassen! Und ich finde Euren Aufruf toll, Shopblogger und -wife!
Wie so was abläuft, hatten wir mal hier http://www.ichblogdich.de/?p=130 beschrieben.
Das mit der Entnahme aus dem Blut ist auch nicht ganz Ohne. Daher RESPEKT für alle, die sich dafür bereit erklärt haben.
kann ich Dich für einen Link begeistern? Das macht es leichter, wenn man keinen Linkifizierer hat.
Linkifizierer? Was ist das? Google und wikipedia hatten spontan keine Antwort. Ich kenne nur http://urlx.org/ und http://tinyurl.com/create.php. Wenn ich etwas verlinken will, öffne ich mir den Link unter BBCode (für alle: unter dem Kommentarfeld) in einem extra TAB/Fenster, falls ich die Vorgehensweise vergessen habe.
Der Linkifizierer ist eine Erweiterung für Firefox, mit der Text, der sehr wahrscheinlich ein Link sein sollte, zu einem anklickbaren Link umgewandelt wird. Diese Erweiterung hat nicht jeder, und es gibt sie auch nicht für andere Browser, soweit ich weiß.
Ich bin auch schon länger typisiert.
Vor 4 Jahren dann (es war Fussball-WM) kam die Nachricht, es gebe möglicherweise einen passenden Patienten. Dann kam noch eine genauere Typisierung und ein gründlicher Gesundheits-Check, und dann war klar: es passt. Ich hatte die Wahl, ob ich Vollnarkose und Beckenknochen-Punktion kriegen oder lieber bei Bewusstsein ein paar Stunden an die Nadel gelegt werden wollte - die sogenannte "periphere Stammzellentnahme". Letzteres war mir lieber - mir graut es vor Vollnarkose - und es war auch wirklich harmlos. Ein paar Tage vorher musste ich mir etwas spritzen, damit die Stammzellen sich vermehren und in die Blutbahn austreten. Dann wurde man eben an die Maschine angeschlossen - das ist wie Dauer-Blutspenden, nur dass die Stammzellen rausgefiltert werden und der ganze Rest des Blutes gleich wieder über eine zweite Nadel in den Körper zurückkommt. Angenehm ist das zwar nicht und man braucht Geduld, aber es ist gut auszuhalten - und die Zeit konnte ich mir mit Fussball-Schauen vertreiben. Ich hatte mir die ganze Sache schlimmer vorgestellt, aber es war echt halb so wild. Und die Betreuung war gut, der Arzt hat sich Zeit genommen, alles zu erklären, was ich mir so an Fragen gestellt habe. Vielleicht kann der kleine Erfahrungsbericht helfen, dass manche ihre Scheu verlieren, sich typisieren zu lassen - das würde mich freuen.
#14
on
2006-09-04 10:14
Hi,
vielleicht hilft das ja jemandem weiter, der zweifelt oder mehr wissen möchte: http://www.stammzellenspende.blogspot.com/ Schönen Gruß, tini
#15
on
2007-05-21 18:37
Only registered users may post comments here. Get your own account here and then log into this blog. Your browser must support cookies.
The author does not allow comments to this entry
|
CalendarArchivesQuicksearchComments about Warum aufregen?
Sun, 27.05.2012 12:47
Und ganz nebenbei, es steht da
gar nicht das er ausgezeichne
t war. Soviel zu wer lesen kan
n
about Warum aufregen?
Sun, 27.05.2012 12:45
"In der Kasse war ein niedrige
rer Preis hinterlegt, "
Als
o scheint doch in der Kasse ei
n Preis hinterlegt gewes [...]
Sun, 27.05.2012 12:19
Ach komm, findest Du das jetzt
nicht etwas konstruiert? Ich
denke, man darf auch durchaus
mal an das Gute im Mensc [...]
about Warum aufregen?
Sun, 27.05.2012 11:47
Wer lesen kann...
Der Artik
el war ausgezeichnet. Das heiß
t nicht, dass er besonders gut
war, sondern dass ein P [...]
Syndicate This BlogMeine BlogrollBestatterweblog
Das Moosyversum FRoSTA-Blog Hodenmumps Hostblogger Ingos Blog LawBlog Marcos Blog Oldschool Row for Silence Taxi-Blog Uli's Notizbuch Abbothekenrundschau Automobil-Blog basicthinking beetlebum Belauscht BILDblog Casino-Blogger Compyblog COP – Chaos Orientierte Programmierung Das Kassenmädchen Das Viertel / Bremens Cityblog Das Sonnenkind Daily Me Der Blometriker Der Glaser Doc Rollinger Drink Tank Ehrensenf Essen kommen! Fahrbier Fiatschrauber FinBlog Der Frostmann Fontblog Foodfreak Frau Shopping frl. krise interveniert Gastgewerbe Gedanken. Gurkensenf Heikos Blog Hirnrinde.de Honigblog Ich werde Politiker Indiskretion Ehrensache Isotopp Kaufhaus-per-Klick Keksblog Hans Freitag Kunden aus der Hölle La Melanie Lattmann unterwegs LECKER.de Magerquark Markenblog Marktjagd-Blog Maschinenschraubers Blog Abnehmen mit MC Reimann Medienrauschen Modellbaggerblog Mother of Six Mudder Seemann Nachtportier Netzgeflüster Nickerchen Pfötchen-Blog Pharmama Polizeinotruf Rainbraun Ringfahndung Rubiniablog Saftblog Schatzsucherblog Schockwellenreiter Sprachblog Spreeblick Straßen-Blog der VAJA Bremen Streetgirl Supermarktblog (F.A.Z.) Svenja and the City Taxiblogger Thorbens Blog TruckOnline Turbobrain VW-Bully und andere Oldtimer Die W-Akten-Blog Werbeblogger Wirres zumeinkaufswagen KategorienEs war einmal... |