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Bolo mit Alk

Die fertige Bolognese-Sauce im Glas unserer Eigenmarke kann man auch bei Amazon kaufen. Darauf war ich eher zufällig über die Google-Bildersuche gestoßen. Interessant ist das Ergebnis schlecht gepflegter Stammdaten, resp. des Überbleibsel der Daten eines zum Anlegen der Soße verwendeten anderen Artikels.

Ich wusste gar nicht, dass diese profane Bolognese-Sauce Alkohol enthält. Das müsste ich dringend mal an die entsprechenden Abteilungen bei uns weiterleiten, damit im Kassensystem die Altersabfrage aktiviert wird. :-P


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Kommentare

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Georg am :

Für trockene Alkoholiker bestimmt nicht gut :-O

Fleno am :

In einer guten Bolo könnte schon ein Schluck Rotwein drin sein... ob das bei Gut&Günstig so ist? Keine Ahnung... ich würde die ehrlicherweise nicht kaufen.

Rosco am :

Da ja in vielen Lebensmittel (natürlich nur in sehr geringen Mengen) Alkohol ist, müssen Versender wie Amazon leider so reagieren.

Ganz davon ab, fertige Bolognese Sauce im Glas....na ja, da sieht das "Fleisch" ja aus wie reingekotzt. Kann man wohl besser Tomatensauce nehmen und ein Löffel Katzenfutter rein. Sicher gesünder und leckerer. :-P

Raoul am :

Also hier ist wohl (laut Zutatenliste) kein Alkohol enthalten (wenngleich sich für eine Bolo ein kräftiger Schluck Rotwein empfiehlt. Aber das würde ich bei Discountartikeln nicht unbedingt erwarten).

Warum aber sollen Versender „so reagieren müssen“? Das Yes-Torty stand ja mal ein Sommerloch lang in der Kritik, weil da ja auch Alkohol drin sei und dabei ist das doch ein Produkt, das auch Kinder kaufen und die müssen jetzt alle sterben und ganz furchtbar.

Tatsache ist aber, daß Alkohol vom Fond über diverse Süßwaren (und ich meine jetzt nicht die offensichtlichen „Edle Tropfen in Nuss“, sondern Reberpasteten oder Lindtschokolade) bis hin zu Fertiggerichten wie die von unserem Lieblingsknacki Schuhbeck in einer moderat überschaubaren, aber doch vergleichsweise großen Anzahl Lebensmittel enthalten ist. Und ich habe noch keinen Supermarkt gesehen, in dem ein Kind keinen Fond, in dem Rotwein verkocht wurde, kaufen durfte (ja, Kinder kaufen selten Fond. Eines aber zumindest hat einer befreundeten Mutter vor einiger Zeit beim Einkauf einen mitgebracht).

Wenn der Alkoholgehalt im fertigen Produkt – auch wenn Alkohol verarbeitet wurde – dennoch gegen 0 tendiert (eine reife Banane kann mit 0,6 mehr Volumenprozent als ein „alkoholfreies Bier“ (max. 0,5 % Vol.) haben), wäre es ja schlicht unsinnig, Minderjährige die Banane kaufen zu lassen, die Lindtschokolade aber nicht (lassen wir den Aspekt, daß Früchte gesünder sind als Schokolade mal außen vor). Wobei man mit Sinn oder Unsinn bei unserem Staat nicht sehr weit kommt, das gebe ich gerne zu.

Generell scheint es hier aber sowas wie einen „Ermessensspielraum“ zu geben. Ich weiß noch gut, daß ich im selben Supermarkt als Kind bei der einen Kassiererin Streichhölzer bekommen habe, bei der anderen aber nicht. Und daß manche Alkoholpralinen in der Kasse mit einem Warnbieper versehen waren, andere wiederum nicht. Wie da nun genau vorgegangen wird und warum das eine als zu prüfende Ware eingepflegt ist, das andere jedoch nicht, habe ich nie ganz verstanden.

Blogleser am :

Wie tief muss man sinken, Lebensmittel bei Amazon zu bestellen?
IdR benötigt man Lebensmittel doch zeitnah, da geh ich doch in einen Supermarkt und warte nicht drauf, bis eine Bestellung angekommen ist.

Chris_aus_B am :

Also lange haltbare Lebensmittel wie Konserven (Dosen/Gläser), Nudeln, (Grill-)Saucen kaufe ich meistens nicht, weil ich sie sofort oder am nachsten Tag verbrauchen will. Meist ist es ein Wiederaufstocken des persönlichen Vorrates um das, was in den letzten ein oder zwei Wochen verbraucht wurde oder das Ausnutzen von Angebotspreisen.
Da könnte man auch bei Amazon bestellen, wenn der Preis stimmt, allerdings hätte ich gerade bei Gläsern Angst, dass sie den Transport nicht überstehen.

eigentlichegal am :

Du hast wirklich nur für ca. 48 Stunden Lebensmittel im Haus und kaufst ständig kleine Mengen nach?
Klar braucht man regelmäßig Lebensmittel. Aber das heißt ja nicht, dass man sie auch portionsweise kaufen muss.

Chris_aus_B am :

Also für Björn würde das absolut Sinn machen :-D

Raoul am :

Das ist der Punkt und mir ist nicht ganz klar, weswegen man nun Abscheu gegenüber online getätigten Lebensmitteleinkäufen empfindet.

Ich kaufe sie zwar auch nahezu immer im Supermarkt, aber das hat eher preisliche Gründe. Viele Lebensmittel des täglichen Bedarfs sind bei Amazon gnadenlos überteuert, da hole ich mir lieber 20 Pfundpakete De-Cecco-Nudeln, wenn sie für 1,49 im Edeka im Angebot sind und habe die dann auf Halde als online 9,34 Euro für ein Doppelpaket (1 kg) zu zahlen (einer der aktuellen Amazonpreise, gerade „recherchiert“).

Aber manche Dinge gibt‘s eben einfach aufgrund mangelnder Nachfrage nicht vor Ort und da ist es ungemein praktisch, wenn man auf sowas zurückgreifen kann. Und ich würde die nicht sensiblen Lebensmittel (wie Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch,…) auch ohne Weiteres so online bestellen, aber aktuell hat preislich gesehen in aller Regel der Supermarkt die Nase vorn.

arnonym am :

Vielleicht wurde da auch ein automatisches Tagging-System von den 21% (Rindfleisch) auf eine falsche Fährte gelockt und ist von Alkoholgehalt ausgegangen.

Das Wichtigste am :

Nicht nur in vielen Fertigsoßen ist zugesetzter Alkohol häufig (auch) als Konservierungs-/Trägerstoff enthalten und muss daher nicht deklariert werden. Es ist nicht alles ein Schenkelklopfer, dessen Sinn sich nicht auf den ersten Blick ergibt.

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