Einmal Zeitungen packen und schon hat man einen Einkaufswagen mit 100-Litern Fassungsvermögen gut gehäuft mit aussortierten Zeitungen und Zeitschriften gefüllt. Ich kann es leider nicht ändern, aber über die Methoden und die Logistik, die hinter dem gesamten Pressehandel liegen, kann ich mitunter echt nur den Kopf schütteln. Den Spruch "Masse verkauft Masse" wollen die Verlage nämlich mit allen Methoden in den Läden umsetzen…
Das sorgt zwar nicht dafür, dass Verlage mit fragwürdigen Rechnungen ihre Erfolge darstellen (z.B. Reichweitenauslegung nach Bedarf), aber dass dadurch Preise getrieben werden ist dann allerdings nicht wirklich richtig, da die Anzeigenpreise sowieso kaum einer bezahlt, sondern erhebliche Rabatte gewährt werden.
Den Vogel, was Auflagenschönigung angeht, schießt mMn die Computerbild ab. Hätte ich die dreieinhalb Jahre, die ich im Computerladen meine Zeit abgesessen hab, alle ComputerBild-Remittenden gesammelt, hätte ich mir ein stattliches Haus aus den Päckchen mauern können. Björn könnte sich mit den ganzen Revues und Frau im Bilde bestimmt seine Halle nachbauen, massiv versteht sich.
wie misst man das, ein Einkaufswagen hat doch lauter Löcher und da fliesst doch die Messflüssigkeit immer wieder raus ....
Wir haben so viele Zeitungen und Magazine pro Monat remittiert.
Unglaublich.
Für wen sind die Remittenden eigentlich ein Verlustgeschäft?
Für Björn oder den Verlag?!
Die werden mit Lieferschein geliefert und auch remittiert und man bekommt dann halt eine Rechnung über die verkauften ZS, natürlich mit dem entsprechenden Rabatt.
Aber remittieren ist eine Sauarbeit....
Schön wenn man dann als Händler sein Werbebudget anhand der eigenen Remittendenstatistik anpassen kann.
ja ich wussts eben ni genau, deshalb die frage.
aber irgendwie in die richtung hab ichs mir denken können, das es so ist, wie susa geschrieben hat.
http://de.wikipedia.org/wiki/Remission_(Handel)
Es ging ja nur darum, ob der Händler auf seinen Kosten sitzen bleibt. Bei dem riesigen Angebot und dem sofort mitgelieferten "Verfallsdatum", welches gerade bei Tageszeitungen ja recht eng bemessen ist, würden wir als Kunden niemals so ein breites Angebot zu Gesicht bekommen, wenn Björn und Konsorten ihr Geld dann in gefüllten Einkaufswagen ins Altpapier werfen müssten.
Oder einfach nur verlogen. Wer die Wahl hat...