Friday, December 4. 2009Erlebnisse bei ALDITrackbacks
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Den "langen Samstag" gibt es in der Tat nicht mehr. Aber einige Geschäfte haben an de 4 Adventssamstage andere Öffnungszeiten als an den anderen Samstagen. Man will halt die Kunden mit dem Plakat darüber informieren. Das das in diesem Fall die gleichen sind wie an dem jedem anderen Samsta auch, wirkt zwar etwas albern, aber dr Kunde weis gleich, wie er vor Weihnachten einkaufen kann. Sonst köme garantiert die Frage. "Und wie haben Sie an den Advents-Samstagen geöffnet?"
#1
on
2009-12-04 13:29
"Dem Kunden kann's egal sein, sein zu zahlender Betrag verringert sich ja auf jeden Fall."
Nur steuerlich ist's ein klitzekleiner Unterschied, der bei einer Betriebsprüfung zu argem Argumentationsnotstand führen kann... Hab' ich erst letztens mit einer Mitarbeiterin des lokalen Discounters ausdiskutiert, die sich auch erst vom Chef bestätigen lassen musste, dass es wohl so nicht ganz in Ordnung war. Merke: ALDI kann auch Rechnungen auf echtem Papier drucken (sogar DIN A4)
#2
on
2009-12-04 14:21
Das mit den Pfandbons ist ein altes Aldi-Problem. Wenn die Kauf-Abschluss-Taste gedrückt wird, muss erstmal bezahlt werden. Deshalb kann der Pfand-Bon erstmal nicht gescannt und schon gar nicht verrechnet werden.
Dass die Kassiererin es so gemacht hat, ist ein Entgegenkommen. Schuld ist die Kassensoftware, bzw. die Berechtigungsstruktur des Kassensystems.
#3
on
2009-12-04 15:21
Genauso ist es. Anschließend wird der Pfandbon nochmal gescannt und der Kauf erneut abgeschlossen.
Dann geht die Kasse erneut auf und muss nur wieder geschlossen werden. Die 1,75 hätten sonst erst vom Kunden gegeben werden müssen und würden anschließend wieder ausgezahlt. Die Kassiererin hat dies nur vereinfacht. Das Kassensystem ist schuld, dass dies anders nicht funktioniert.
#3.1
on
2009-12-04 15:43
Der Samstag wird ja nicht dadurch "länger", dass die Läden geöffnet sein *dürfen*, sondern dadurch, dass sie auch wirklich geöffnet *sind*.
Und das ist bei vielen Läden halt nur an den Samstagen vor Weihnachten der Fall.
#4
on
2009-12-04 17:49
Ich habe ja mal gehört, dass wenn man bei Aldi genauso viel kauft wie der Pfandbetrag, man also an der Kasse steht aber weder Geld bekommt noch zahlt, das Kassensystem abstürzt. Könnte das was damit zu tun haben?
Ich kenne das vom LIDL.
Zum Fragesteller: Wenn du keine größeren Probleme hast, kannst du ja beruhigt schlafen gehen.
#5.1
on
2009-12-04 20:15
Für Aldi Nord ist es z.B. ein langer Samstag bis 20 Uhr zu öffnen. Die normalen Öffnungszeiten sind 7-18 Uhr am Samstag! Es kann Filialen geben, die bereits länger offen haben. Aber das ist nicht unbedingt in jeder so.
Quelle: http://www.aldi-essen.de/oeffnungszeiten.html
#6
on
2009-12-04 18:07
Ich meinte natürlich 8-18Uhr
Ich bin nicht der Blogger Björn.
#6.1
on
2009-12-04 18:09
das sind die kernöffnungszeiten...also alle märkte haben solange auf, andere länger (hier zb 20 uhr)
#6.1.1
on
2009-12-04 18:29
Dann erklärt sich das daraus. Hier standen eben exakt die gleichen Öffnungszeiten auf dem Schild, die Aldi -sowieso- hat, dadurch wirkte das ganze doch recht grotesk, zumal ich den Begriff "langer Samstag" nun wirklich seit Jahren nicht mehr gehört hatte. Es war halt auch so unsinnig, weil es in derartigem Amtsdeutsch geschrieben ist. Gemeint war damit wohl einfach nur "Als besonderen Service für unsere Kunden haben wir an den vier Samstagen vor Weihnachten länger geöffnet.." Auch wenn das hier in Berlin eben gar nicht der Fall ist
#6.2
on
2009-12-05 10:18
Ich dachte ernsthaft, das sei überall so, dass Aldi Samstags bis 20 Uhr aufhätte. Wenn es selbst hier so ist...
Und das Pfandboneinscanverhalten ist hier genauso (:
Ich kenne das gelegentlich vom Norma ums Eck, da werden zwar fleissig die Pfandbons gedruckt, aber vom Kassenscanner nicht erkannt, da wird dan auch immer reihenweise der Betrag manuell eingegeben.
#7
on
2009-12-05 14:12
Situation bei Netto:
wenn der Pfandbetrag den Einkaufswert übersteigt (man also Geld herausbekommt) muss der Vorgang von einem "Kollegen mit Schlüssel" freigegeben werden. Deshalb benutzen die Netto-Kassierer diesen Trick auch gerne.
#8
on
2009-12-07 15:02
Genau, der Pfandzettel kommt nämlich meistens erst zum Vorschein, wenn man den zu zahlenden Betrag nennt. "Ach ich hab da noch..."....grummel!
Allerdings gebe ich den Pfandbetrag nicht ein, sondern lasse den Kunden zahlen und erledige den Pfandzettel als komplett eigenen Vorgang mit Auszahlung. Kann im Stress nämlich gern auch mal passieren, das der Bon, in routinierter Bewegung, in der Rundablage landet, ohne gescannt zu werden. Systemabstürze gibt (gab es bei uns) nicht bei Nullbeträgen. Das hat mal eine Gruppe junger Leute mit 3 exakten Einkäufen auf Pfandbetrag versucht;).
#9
on
2009-12-07 19:51
Hm,
also hier heißt es auf den Plakaten "verkaufoffne Samstage vor Weihnachten" bei Aldi. Also nix mit einem Plakat für alle. Und hier haben die auch bis 20 Uhr normal in der Woche geöffnet.
Bei meiner ersten Begegnung mit einem Pfandautomaten in Finnland gab es noch gar keine Pfandbons. Der Automat von TOMRA spuckte immer gleich Bargeld aus. Hat mich damals sehr motiviert Flaschen zu sammeln.
Heute gibt es das z.b. in der Color Line Arena noch. Die Plastikbecher werden dort mit 20 cent vergütet. Der Automat gibt für jeden Becher ein 20 cent Stück raus. Würde das euch nicht entlasten weil dann die "Firmenkunden" nicht mehr durch den Laden und an die Kasse müssen?
Also wenn ich mich recht entsinne, findet man solche Plakate/Hinweise recht häufig. Ich meine mir zumindest schon öfter an den Kopf gegriffen zu haben, weil ein "langer Samstag" die normalen Öffnungszeiten eines Geschäfts umfasst hat...
Vielleicht soll das aber auch nur dazu dienen, den Kunden vorzugaukeln, dass der Laden an den und den Tagen etwas besonderes macht! Denn ein "langer Samstag" hört sich besser an als garnichts, auch wenn sich im Prinzip nichts verändert...
Das mit dem „langen Samstag“ ist wie mit dem „Sommerschlussverkauf“: Beides gibt es nicht mehr, aber trotzdem wird damit noch geworben. Und zwar aus dem selben Grund, warum es immer noch Leute gibt, die (falsch, da nicht inflationsbereinigt – aber das nur am Rande) von Euro in D-Mark umrechnen: Aus Gewohnheit.
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