Die nächste Lieferung aus der "Scheune" kam hier heute an: Ein Karton voller (überwiegend) weißer Patchkabel in zwei verschiedenen Längen, mit denen wir zukünftig die Kameras an die Netzwerkdosen in den Brüstungskanälen anschließen werden.
Die bereits zweite große Umbaumaßnahme seit der Neueröffnung im Mai 2000:
Umbau Weinabteilung 2002
Einerseits um die Verkabelung zu testen, anderseits um mal zu sehen, wie die Übertragung aus dem Laden heraus ist, habe ich die Kamera mal probeweise auf die Ecke des großen Kühlregals gelegt und quer durch Laden gucken lassen.
Die Qualität ist beachtlich, ich habe nun (erst mal) noch elf weitere dieser Geräte bestellt. Der
alte Toaster wird damit demnächst der Vergangenheit angehören.
Nun möchte ich endlich mal
die ominöse Lieferung von vor fast einem Jahr auflösen:
Es handelte sich dabei um ein eine Hülle aus Korbgeflecht, mit der man aus einem unansehnlichen Palettenstapel (auf dem unteren Bild zu sehen) einen dekorativen Sockel zaubern kann. Das Ding stand nun tatsächlich so lange im Karton bei uns im Lager und hat sich leider auch etwas verformt, wie man an der langen Seite erkennen kann. Da könnten jedoch kurzerhand zwei Schrauben helfen.
Aktuell nicht so optimal ist die Tatsache, dass wir inzwischen
zwei solche Palettenstapel dort als Unterbau stehen haben. Bestelle ich nun noch mal so eine Palettenummantelung oder gestalte ich das doch wieder ganz anders? Hmm …
Meine erste
Jovision JVS-N81-DZ-PoE. Ich war nicht ganz sicher, was die Kamera leistet und habe einfach mal eine auf gut Glück bestellt. Die technischen Daten sind ausreichend gut: Nachtsicht, Full-HD, Bewegungserkennung, guter Blickwinkel – und letztendlich haben sie auch noch ein ganz ansprechendes Design.
Wollen wir mal gucken, ob das alles so funktioniert, wie es soll …
Vor lauter Netzwerkschrank-Verkabelung habe ich einen weiteren Teil der gesamten Videoanlage vergessen: Die Kameras müssen ja auch irgendwie mit den Netzwerkdosen im Gerätekanal verbunden werden.
So habe ich nun noch mal 20 weiße Patchkabel in zwei verschiedenen Längen bestellt.
Inzwischen habe ich einen ganzen Haufen kurzer Patchkabel bekommen, mit denen ich in unserem Netzwerkschrank die Patchfelder mit den beiden Switches verbinden werde.
Die unterschiedlichen Farben habe ich übrigens nicht nur aus reiner Freude an einer bunten Verkabelung bestellt. Das sieht zwar auch cool aus, aber letztendlich ging es mir darum, die unterschiedlichen Bereiche der Videoüberwachung (linke Seite, rechte Seite, Hintergund) auch optisch voneinander zu trennen.
Die "Gurken-Oma" ist ein Hingucker, aber leider kein sehr langlebiger: Der Sockel ist aus Pappe und nach spätestens ein paar Jahren komplett verschlissen. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass die Oma in allen Variationen bemalt wird. Nach Aussage des Oma-Außendienstes sind Hitlerbärtchen wohl allgemein die beliebteste Oma-Verzierung.
Unser letzter Oma-Aufsteller
mit der Krone hatte den Umbau nicht überstanden und so waren wir in den letzten Monaten omalos. Aber das ist nun auch vorbei, eine neue steht ab sofort hier in der Gemüseabteilung. Nur das Regal daneben, in dem sich die unterschiedlichsten Salat-Zutaten und Dressings befinden, muss noch mal vernünftig überarbeitet werden.
Ein Foto, das während der Arbeiten an den Kabelkanälen entstanden ist. Der Blick von auf dem MoPro-Kühlregal sitzend an unserem großen Wandkühlregal entlang in Richtung SB-Fleisch:
Ein weiterer Schritt ist erledigt: Der Brüstungskanal unter der Decke ist auf der rechten Ladenseite nun vollständig geschlossen! Das Stück an der hinteren Ladenwand, also über dem Brotregal, kann ich auch noch verschließen und dann heißt es erst mal wieder: Ab in den (Kriech-)Keller und Kabel einziehen. Auf der anderen Ladenseite kann der Kabelkanal nämlich noch nicht mit seinen Deckeln werden, da dort noch ein paar Stromleitungen, u.a. für die Kleineistruhe und die Coca-Cola-Kühlschränke, eingezogen werden müssen.
Eine Arbeit, die wir bislang erfolgreich vor uns her geschoben haben …
Unser neuer Backofen schafft sieben Bleche gleichzeitig, das beschleunigt die Arbeit schon spürbar … Schönes Teil, das hier brav seinen Dienst verrichtet.
Übrigens: Wenn ich hier im Blog (und natürlich auch außerhalb davon, aber das bemerkt ihr natürlich nicht) von der
linken und der
rechten Ladenseite rede, meine ich immer die getrennten Seiten aus der Perspektive der
Kunden!
Wer also vorne durch die Tür tritt, hat rechts die Kühlregale und Tiefkühltruhen und links die Getränkeabteilung, Non Food und die Kasse.
Keine Ahnung, wie andere das machen, ich fand es nur zu logisch und beim
Theater oder in einem Kino wird es genauso gemacht. Dort ist es eben die Perspektive der Zuschauer, anhand der die beiden Seiten definiert werden.
Klebeband, Klebeband, Klebeband …
(Oder man lässt es einfach so.)
In den letzten Tagen habe ich jede zur Verfügung stehende Minute damit verbracht, die Arbeit an den Brüstungskanälen auf der rechten Ladenseite fortzusetzen. Dazu gehörte, dass sämtliche Leitungen und das Verlegekabel in die Kanäle gefädelt werden, die alten Zuleitungen zu den Kameras habe ich entfernt, Netzwerkdosen angeschlossen und schließlich die Deckel auf die Kanäle gesetzt.
Hier die Ecke über den beiden großen Kühlregalen. Der Kabelring, der ziemlich genau in der Bildmitte aus dem Kabelkanal baumelt, ist eine Zuleitung für eines unserer neuen Lichtbänder.
Hier noch einmal die gleiche Ecke, diesmal aus einer anderen Perspektive aufgenommen. Zu sehen ist, dass der Kanal über dem Molkereiprodukte-Kühlregal schon vollständig geschlossen ist:
Hier musste ich leider eine Zwangspause einlegen. Mir sind direkt nach der Ecke die Tragrahmen für die Keystone-Module ausgegangen, so dass ich mit den Deckeln nicht weitermachen konnte. Aber immerhin liegen schon mal sämtliche Kabel im Kanal und hängen nicht mehr in der Gegend herum. Die Fortsetzung folgt wohl erst in der kommenden Woche …
Ich nenne das Ding ab sofort "
EBUSlose".