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Maxcalibuuuuur!

Unsere gerade frisch reparierte Warensicherungsanlage leistet hervorragende Arbeit. Viele Leute wissen nichtmal, dass wir so ein System haben. Unsere Anlage heißt "Maxcalibur", der Name ist aufgrund der filigranen Bauweise angelehnt an "Excalibur", König Artus' Schwert. Die Antennen, zwei an jeder Kasse, sind so klein und schlank, dass sie häufig übersehen werden. Oder zumindest oftmals gar nicht als das wahrgenommen werden, was sie eigentlich sind.

Wenn alles nach Plan läuft, bekommen wir dieses Jahr noch einen neuen Kassentisch. Der alte ist über 15 Jahre alt und buchstäblich rundherum durch mit dem Thema, dazu optisch auch nicht mehr ganz zeitgemäß.
Mit dem neuen Kassentisch wird der "Maxicalibur" wohl auch das Dienstende bevorstehen. Die Warensicherungsanlage funktioniert zwar noch einwandfrei, hat aber mittlerweile auch schon über elf Jahre auf dem Buckel und genau das ist das, was man ihr leider nur allzu deutlich ansieht. Die vier Antennen sind einfach überall angeschlagen und verkratzt und bei der rechts im Bild fehlt seit Jahren schon die Kunststoffabdeckung.

Gerne hätte ich ja wieder so ein dezentes System. Da die meisten Kunden (Damit meine ich nicht meine Kunden, sondern die vom Hersteller der Anlage) sowas aber ausdrücklich nicht wollten, gibt es so kleine Antennen gar nicht mehr. Präsent und sichtbar sollen sie sein und dadurch schon abschrecken. Schade eigentlich, ich fand unsere unauffällige Lösung viel cooler. Naja, ich warte auf aktuelles Infomaterial, vielleicht finde ich ja eine neue Lösung, die auch mir wieder zusagt.


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Kommentare

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MiataMuc am :

..und wenn man nun die vorhandenen Antennen selbst in ein formschönes, kleines Kunststoffgehäuse packt? Ich mein, ist ja noch genug Zeit zu suchen.. :-D

DerBanker am :

Schmeiß sie aber nicht zurück in den See!

5624 am :

Was die Antennen angeht, gibt es sicher Lösungen, die vergleichbar sind.

Stellt sich die Frage, ob du deine vorhandenen Warensicherungen weiternutzen willst oder auch einen Systemwechsel in Kauf nimmst.

Das Thema fällt nicht in meinen Bereich und wir nutzen Nedap, aber ich hatte im Hinterkopf, dass es von Sensormatic sehr schmale Antennen gibt. Nennt sich Door-Max.

Alternativ, wenn es nicht so dringend ist, ist Ende Februar in Düsseldorf die EuroCIS. Dort hast du die volle Auswahl an EAS-Anlagen.

Sebastian am :

Noch unauffälligere System findet man auf der Webseite von Sensormatic im Bereich "Concealed Systems". Dort gibt es tatsächlich System die komplett in der Wand oder unter dem Fußboden verschwinden und damit für die Kunden überhaupt nicht sichtbar sind.

Bas am :

Ich dachte das der Abschreckungsfaktor durch sichtbare Antennen einen großen Teil der Funktion einer solchen Anlage ausmacht - das Händler absichtlich dezente Antennen verbauen würden ist mir nie in den Sinn gekommen :-O

5624 am :

Heute werden immer häufiger Einzelhandelsobjekte offen gestaltet.

Früher hattest du fast überall die Kundenleitsysteme, die dafür gesorgt haben, dass der Kunde durch den Eingang reinging und durch die Kasse wieder raus.

Mittlerweile werden die immer häufiger weggelassen. Schau dir mal die neueren Rewe oder Mediamärkte an.

Der Kunde soll gerne einkaufen und nicht weil er muss.

Dazu gehört auch die Warensicherung. Sie ist notwendig, aber man stellt auch automatisch alle Kunden unter Generalverdacht. Die Signale der EAS werden auch immer häufiger ignoriert. Stell dich einfach mal an einem Samstag Vormittag in einen größeren Supermarkt, z.B. real. Nach 5 Minuten wirst du etwa 30 Auslösungen der EAS zählen können und die meisten davon bleiben unbeachtet.

Es kommt aber auch auf die Platzverhältnisse an.

Wenn du dir mal Björns Bild anschaust, siehst du relativ wenig Durchgangsbreite, so dass ein Standardsystem da nicht reinpasst. Mit einem Standardsystem wäre der Durchgang nochmal so 20cm schmaler, so dass dann Kinderwägen und Rollatoren nicht mehr durchpassen.

Wenn eine neuen Warensicherung, dann mit Metallerkennung. Wir haben bei unserem Ladendieben schon genug Alufolie gefunden, um Aluhüte für die ganze Menschheit zu fertigen.

Chris_aus_B am :

> Wenn eine neuen Warensicherung, dann mit Metallerkennung.

Kann mir (und allen anderen auch) jemand das genauer erklären?
Metall hat ja wohl jeder Kunde bei sich (Münzen, gekaufte Dosen, Schlüssel, Hüftgelenksimplantate, Einkaufswagen etc.); oder soll das eher heißen Alarmetikettenerkennung trotz (umgebenen!?!) Metalls?

5624 am :

Die Metallerkennung erkennt, wenn durch die Antennen der EAS-Anlage eine größere Menge Metall bewegt wird. Dabei wird kein Alarm ausgelöst sondern nur ein Hinweis gegeben. Hier ist in jedem Fall die Intervention eines Mitarbeiters nötig, weil er halt erkennen kann, ob es so halbwegs passt oder nicht. Wenn die Metallerkennung bei einem Einkaufswagen anspricht, kann es verworfen werden, wenn diese aber bei einer Person anspricht, die nur mit einem Rucksack unterwegs ist, sollte hier mal nachgeschaut werden.

Damit soll einfach erkannt werden, ob vorhandene Warensicherungen durch Abschirmung mit Metall unbrauchbar gemacht wurden.

Wie genau das technisch realisiert wird, kann ich nicht sagen, da hat jeder Hersteller wohl seine eigene Lösung.

Chris_aus_B am :

Danke.

Schön wäre dann eine Metallunterscheidung (in Eisen kann man weniger gut was einwickeln als in Alufolie ;-) ) und eine gewísse Höhenangabe des Fundes, aber dann kommt der Mensch an der Kasse kaum noch zum kassieren, weil andauernd irgendwelche Seonsorwerte überwacht und interpretiert werden müssen.

Sonstwer am :

Insbesondere die größere Menge Metall in einem Einkaufswagen fällt diesen Anlagen gern auf.

Dagegen reicht für die meisten Warensicherungen eine etwas ältere TK-Kühltüte. Moderne Kühltüten haben keine durchgehenden Metallflächen mehr.

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