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Fairtrade-Regal

Mit meinem Wunsch, auch nach dem Umbau noch ein drei Meter langes Regal mit Produkten aus Fairem Handel, stieß ich teilweise auf große Ablehnung: Selbst große E-Center-Märkte würden mit einem Regalmeter hinkommen und bei uns wäre das Platzverschwendung.

Aber letztendlich haben wir uns durchgesetzt und das war auch gut so, denn wir sind seit über 15 Jahren bekannt dafür, dass man hier eine große Auswahl an Produkten aus fairem Handel bekommt – und nach dem Umbau sogar noch mehr. Das Regal hatte vorher zwar sogar vier Meter, jedoch sind die Fachböden jetzt tiefer und das neue Regal ist vor allem auch höher, so dass unterm Strich deutlich mehr Waren hinein passt. Wir werden direkt von der EWA Bremen beliefert, die sich natürlich über den größeren Platz und die bessere Lage (Das Regal ist jetzt an exponierter Stelle und nicht mehr versteckt in der Ladenmitte) sehr freut.


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Comments

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Jemand on :

Würden deine Kunden das überhaupt vermissen, wenns nicht mehr da wäre?

Kassen-Kalle on :

Ist das denn wirklich Umsatzbringer oder mehr Liebhaberei (bzw. Prestige-Objekt)?

Falko on :

Björn so: "Guckt mal, die Erzeuger hinter drei Regalmetern können von ihrer Arbeit leben"

Jemand so: "Rechtfertige Dich, Du Gutmensche!1!!"

Horst-Kevin on :

Warum eigentlich „durchgesetzt“? Kann man das als selbständiger Einzelhändler nicht einfach entscheiden, selbst wenn man unter der Edeka-Flagge fährt?

Melli on :

Hat er doch. Aber die Edeka unterstützt ihre Partner ja, um natürlich auch selbst viel Umsatz mit ihrem (intensiv mit den Lieferanten verhandelten) Sortiment zu machen. Dazu sind manche Berater vielleicht sehr von ihrem Wissen überzeugt und können einfach nicht glauben, dass manches auch anders geht oder aus Überzeugung anders gewollt ist...

Horst-Kevin on :

Ok, das leuchtet ein bisschen ein.

jakob on :

Finde ich sehr überzeugend.

Alex on :

Ich finde es sehr gut, dass du den fairen Handel unterstützt und so für 3 Regalmeter nicht auf maximalen Umsatz, sondern auf ein Statement setzt.
Ein komplett fair gehandeltes Sortiment ist im Moment (leider) nicht realistisch von daher mein Respekt für die Entscheidung!

wupme on :

Sind doch eher 18 Regalmeter ;-)

Hendrik on :

Finde ich sehr gut Björn!!

Matthias on :

Das hat aber einen sehr bitteren Beigeschmack. Die Edeka wirbt doch selbst mit Fairtrade, wie kann man dann den Händlern, die vorangehen und zu ihren Werten stehen davon abraten, hier ein breites Angebot zu fahren. Unfassbar!

SPages on :

Das direkt neben Fairtrade die "Gut und Günstig" Kaffeesahne steht ist schon ein radikaler Bruch ;-)

@Matthias
Die Edeka ist ein HADELSunthernemen. Und im Handel gilt nun mal knallhart "Angebot und Nachfrage". Auch wenn viele erzählen das ihnen die Herkunft ihrer Lebensmittel wichtig ist, kaufen sie dann doch allzu oft das Produkt was günstig ist.

Was würdest du dir ins Regal stellen?

Josef on :

Spätes :
Viele, ja.
Aber nicht alle.

aufrechtgehn on :

Fair enough. ;-)

Ingmar on :

Es gibt Fairtrade-Backmischungen?

Jan on :

Danke für das Statement.

Es kommt sicher immer auf den Standort und damit die Kundschaft an - aber das ich in teilweise riesigen Läden nur vereinzelt FairTrade Produkte finde sorgt bei mir meist dafür das der Laden nicht mehr besucht wird.

Gerade auch weil es nicht überall ‚hipster‘ Supermärkte gibt (alles bio und Fairtrade) ist es wichtig das der Stadtteil Versorger sowas auch hat.

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