Da hat doch jemand das schmuddelige Blech, das wir hier draußen am Bordstein als Rampe für die Getränkepaletten verwenden, gegen die Wand unter unserer Kundenpinnwand gelehnt. Wenn das die Dame sieht, die
an einem Sonntag hier die Wand gestrichen hat, gibt's aber ganz undamenhaft einen Satz heiße Ohren.
Die
bestellten Holzkisten für die Gemüseabteilung sind zwar noch nicht da, aber zumindest habe ich schon mal die Rahmen und Klammern für die Preisauszeichnung bekommen. So können wir dann demnächst direkt die Abteilung vernünftig aufbauen, ohne erst noch wieder mit irgendwelchen improvisierten Preisschildern herumtüdeln zu müssen …
Mit der Post haben wir ein paar alkoholhaltige Warenproben eines Winzers bekommen. So weit so gut, aber ob die Produkte es hier ins Sortiment schaffen werden, ist momentan noch ungewiss.
Schmunzeln musste ich über den Adressaufkleber auf dem Paket, die Sendung wurde direkt an die Weinabteilung geschickt. Das mag in sehr großen Häusern Sinn machen, bei uns wirkte das allerdings schon etwas grotesk.
Mangels Material waren bei unserem großen Umbau im September bei einem Teil der Regale die Enden der Sockel offen geblieben. Eigentlich gehören da Abdeckungen drauf, so haben wir ganz hervorragende Staubfänger.
Das Material dafür habe ich auch schon geliefert bekommen, jedoch sehe ich nicht ganz ein, das selber zu machen. Einer wäre vielleicht kein Problem, aber es sind einerseits ein paar mehr, andererseits ist diese Leistung im längst bezahlten Ladenbau-Gesamtpaket dabei gewesen. Ich habe unseren Kundenbetreuer bereits kontaktiert und hoffe nun, dass das bald erledigt wird.
Als ich die große Umbau-To-Do-Liste aufgeschrieben hatte, war für mich klar, dass das gesamte Umbau- und Renovierungsprojekt durch sein wird, wenn jeder Punkt auf dieser Liste gestrichen ist.
Da das letzte Update nicht nur schon rund ein halbes Jahr her ist und inzwischen auch der Höhepunkt des Projekts stattgefunden hat, gibt es natürlich einige erledigte Punkte. Diese sind:
· Neue
Einkaufswagen
· Neue
Außenwerbeanlage montieren
·
Deko EDEKA installieren
·
Bake-Off-Abteilung aufbauen
· Aufbau
neue Regale
· Planung und Installation neue
Warensicherungsanlage
· Installation neue
Kühlregale
· Aufstellen der neuen
Tiefkühltruhen
· Neue
Getränkeabteilung aufbauen
· Lautsprecher neu aufhängen und verkabeln
· neuen
Videorekorder für Überwachung
· Neue Kühlregale
O&G und
Getränke
· Neue Elektroinstallation / Licht im Aufenthaltsraum
Auf das nächste Update werdet ihr nun wohl eine Weile warten müssen. Aber der Löwenanteil des ganzen Bauprojekts ist nun mal erledigt. Nun muss erst mal der Hof wieder frei werden und dann müssen wir uns um die komplett neue Beleuchtung kümmern, denn über die beiden bislang installierten Lichtbänder sind wir noch nicht hinausgekommen …
Seit vielen Jahren haben wir hier zwei Telefonanschlüsse im Markt liegen. Einen, der vor rund 1,5 Jahren schon auf IP umgestellt wurde und über den wir Telefon und Internet haben – und einen speziell für die Edeka-Hardware, bei dem es sich quasi um einen speziell konfigurierten ISDN-Anschluss handelt. Nun ist es so, dass auch dieser früher oder später im Rahmen der Umstellung auf
Next Generation Network gänzlich deaktiviert wird. So geht seit es seit einer ganzen Weile schon darum, die Märkte der Edeka möglichst sorgenfrei umzustellen, was logischerweise auch uns hier betrifft. Den Auftrag für diese Umstellung habe ich schon vor Monaten erteilt, mit allem Drum und Dran eine kleine vierstellige Summe, und bislang war die Sache für mich damit erst mal vom Tisch.
Nun hatte ich ein ganz interessantes Gespräch mit einem Techniker dazu. Eigentlich war das Gespräch zunächst gar nicht so interessant, aber eher zufällig kamen wir währenddessen darauf, dass hier ja bereits ein IP-Anschluss liegt, nämlich unser normaler Internet- und Telefonanschluss.
Während die beiden alten Systeme strikt getrennt waren, spielt das beim IP-Anschluss überhaupt keine Rolle mehr, so dass zukünftig unser Warenwirtschaftssystem mit über unseren "großen" Anschluss laufen wird. Das spart nicht nur immens viel Geld bei der Umstellung, sondern langfristig auch jeden Monat einen zweiten Telefonanschluss. Ich gebe zu, dass ich darüber nicht unglücklich bin.
Da die vorhandene Leitung rund 35 MBit bringt, besteht auch keine Gefahr, dass die Kasse lahmt, wenn hier mal wieder jemand in der Pause auf seinem Tablet irgendwas bei Netflix guckt.
Ein älterer Mann, der auch öfter bei der Moschee ist, fragte, ob er die Tiefkühltruhen und auch den alten
Getränkekühlschrank haben könne. Klar, gerne, sagte ich. Er soll nur alles mitnehmen, geschenkt dazu.
Tataaa!
Jetzt liegt da nur noch ein großer Haufen Bauschutt und etwas Sperrmüll herum. Das werden wir alles in den nächsten Wochen entsorgen und dann ist der Hof endlich wieder frei.
Die beiden Regale mit Süßwaren und Bio-Wein sind durch einen Pfeiler getrennt. Im Rahmen des großen Umbaus im Herbst wurde dieser Pfeiler mit einer Konstruktion aus grau beschichteten Holzplatten verkleidet.
Welche Idee die Ladenbauer hatten, seht ihr auf der linken Seite. Es war sicherlich kein schlechter Ansatz, die Flucht des Süßwarenregals mit einer Platte gerade zu verlängern. Daraus ergab sich dann allerdings, dass die Holzteile an der linken Seite des Weinregals rund 30 cm in den Laden ragten. Das war eine ganz komische Stelle, vor allem hatte man in Kundenlaufrichtung plötzlich diese graue Wand vor sich, bzw. fuhr mit dem Einkaufswagen dagegen.
Es war zwar etwas aufwändiger zu bauen, aber so wie es jetzt und auf dem rechten Bild zu sehen ist, gefällt mir der Bereich deutlich besser.
So eine frisch bestückte Gemüseabteilung sieht natürlich schön aus. Alles ist voll, bunt und einladend. Das so ein Anblick nicht durchgängig möglich ist, sollte jedem klar sein und so bilden sich im Laufe des Tages irgendwann Lücken.
Erst wenige …
… dann mehr. Aber das ist völlig okay. Seit wir
die neue Abteilung haben, hat sich unser Gemüseumsatz deutlich gesteigert und wir müssen nach wie vor ständig an unserem Bestellverhalten arbeiten. Das klappt nicht immer und gerade beim Gemüse wandelt man nun mal immer auf dem schmalen Grat zwischen Sortimentslücken (ärgerlich) und verdorbenem Überbestand (noch ärgerlicher).
Eine weitere unfertige Baustelle, die wir seit dem großen Umbau mit uns herumschleppen, ist das Zeitschriftenregal. Insgesamt ist das Ding nur noch 187,5cm breit und setzt sich aus jeweils 62,5 cm und 125 cm großen Elementen zusammen. Diese Elemente haben jeweils mehrere Stufen, in denen die Hefte hintereinander gestaffelt stehen können.
Wir auf dem Foto zu sehen, ist das Regal nicht so ganz stimmig aufgebaut. Das liegt daran, dass wir von den kurzen Elementen nur eines mit drei Stufen bekommen hatten. Das war in der Theorie mal irgendwann so vorgesehen, erwies sich dann aber beim Aufbau des Regals als nicht besonders praxistauglich.
Ist aber jetzt so gut wie erledigt. Das fehlende Teil ist bestellt und wird dann in den nächsten Tagen geliefert und dann ausgetauscht werden.
Genau von der Truhe, die ihr
in diesem Video seht, sind in den letzten Tagen die beiden Deckel entwendet worden. Fiel mir auf den ersten Blick gar nicht auf, aber als ich vorhin mal zu den alten Truhen gegangen war, die hier auf dem Hof stehen, staunte ich doch ziemlich.
Die alten "Salzburg"-Tiefkühltruhen sollen zwar ohnehin auf den Schrott (oder auch zu verschenken, da sie ja noch funktionsfähig sind), aber
das verstehe ich nun überhaupt nicht …
Sollte ich mir Gedanken machen?
Unsere IP-Kameras haben nicht nur einen Netzwerkanschluss, sondern auch noch am Kabel jeweils eine Kupplung für ein Audio-Signal (Cinch) und ein Netzteil. Da die Stromversorgung über
PoE kommt, wir das Audiosignal nicht brauchen und ich die ollen Stecker da oben nicht bei den Kameras herumhängen haben möchte, habe ich sie nun kurzerhand abgeschnitten.
Ist zwar recht endgültig, aber immerhin pragmatisch gelöst.
Ohoh, wir ahnen Schlimmes: In den letzten Tagen häuft sich bei unserem Leergutautomaten das Phänomen, dass einige Flaschen hin und wieder nicht geschreddert werden können. Der Motor läuft, aber nichts passiert. Das klingt sehr danach, dass die
Kupplung mal wieder dabei ist, sich zu verabschieden. Bevor wir dann in den nächsten Tagen plötzlich ohne funktionieren Automaten da stehen, haben wir vorsorglich einen Techniker bestellt.
Ich bin gespannt, was dabei herauskommt …
In den ganzen Monaten ist eine Baustelle bislang relativ unbeachtet geblieben: Unser Kühlregal für SB-Fleisch. Dort sind seit September die Fachböden normal gerade eingehängt, so dass man die Ware, die ja nun mal flach stehen muss / sollte, nur schlecht erkennen kann. Dieses Projekt haben wir jetzt aber auch in Angriff genommen. Dazu haben wir soeben ein Dutzend Acrylglas-Scheiben bestellt, die wir vorne an den Fachböden befestigen werden, so dass wir diese schräg stellen können. Auf diese Weise können die Kunden hinterher die gesamte Ware von oben begutachten. Geliefert werden die Platten spätestens am 20. März, so dass es da im Kühlregal erst im Laufe der nächsten Woche weitergehen wird.
Diese Glasscheibe im selben Format ist noch ein Altbestand aus "Kaiser's"-Zeiten und aufgrund der scharfen Kanten und Ecken nicht wirklich praxistauglich. Ich habe sie nur mal für das Foto da eingesetzt, damit sich überhaupt jemand vorstellen kann, wie das mal aussehen soll.
Langfristig wird sich das mit diesen Plastikschalen bei der Edeka ohnehin erledigen, da sie aus ökologischen Gründen durch andere Verpackungen ersetzt werden sollen. Aber erst mal müssen wir mit dem leben, was wir haben, resp. bekommen: