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Iglo Veggie Love

Iglo Veggie Love – Gestern Abend im Werbefernsehen gesehen, heute schon (aber erst zur Lieferung Freitag) über unsere Großhandlung mitbestellt.

Zumindest im Warenwirtschaftssystem sind die Artikel schon gepflegt und augenscheinlich waren sie bestellbar. Werden wir ja sehen. :-)

Aufstellerweise Osterware

Ich habe zugegebenermaßen nullkommanull Ideen, warum wir diese Aufsteller mit Ostersüßwaren heute geliefert bekommen haben – aber genauso muss ich zugeben, dass ich nicht unglücklich darüber bin. Hatten wir sie doch bestellt und nur noch in der Liste eingetragen? Das wäre sehr unwahrscheinlich. Hatte irgendein Mitarbeiter in der Großhandlung Mitleid mit mir und hat irgendwo noch Ware abgezwackt? Ich habe keine Ahnung, echt nicht.

Aber dennoch werde ich die Sachen nachher im Laden unterbringen. :-)


Kopfrechnen

Der Techniker für unseren Leergutautomaten war im Haus, da das Gerät eine kleine Wartung benötigte. Ein Kunde kam mit einer großen Tüte voller gemischtem Leergut an und erfuhr vom Monteur, dass es "noch fünf Minuten" dauern würde. Der Kunde stellte die Taschen in die Nähe des Automaten und fing an, seinen Einkauf zusammenzusuchen.

Da ich das mitbekommen hatte, schnappte ich mir die Tüte, verräumte den Inhalt, druckte einen Bon mit unserer Leergutkasse aus und brachte sie dem Mann, den ich vor den Tiefkühltruhen antraf. Der war sichtlich überrascht: "Haben Sie das jetzt im Kopf zusammengerechnet?"

Ja, nun, das ist mein Job.

(Und die Kasse hat ein bisschen geholfen.)

Aktueller Stand der acht Vitrinen

Parallel zum Neubau des Spirituosenregals hat sich auch in den Vitrinen an der Kasse einiges verändert. Wir haben nun doch wieder zwei Vitrinen für die (unter anderem) sehr hochwertigen Spirituosen. Links ist übrigens ausschließlich Whisky zu finden.



Die restlichen sechs "Detolfe" sehen nun noch reichlich zerrupft aus, aber auch da werden wir uns noch eine schöne neue Bestückung ausdenken. Tabak soll bleiben, dazu noch Kondome/Rasierklingen, bestimmte Kaffee-Sorten und ggf. noch einige Klein-Elektrogeräte und vielleicht Kleinkram wie Ladekabel, USB-Ladegeräte usw. Mal gucken, wie sich das in den nächsten Wochen weiterentwickeln wird. :-)


Spirituosen-Platzierung 2.0

Inzwischen haben wir das Spirituosen-Regal einmal neu sortiert und auch den größten Teil der bislang in den Detolf-Vitrinen untergebrachten Artikel dort integriert.

So ganz glücklich bin ich damit noch nicht. Obstbrände stehen nun von der Ecke getrennt und durch unsere beinahe konsequent einreihige Platzierung funktioniert auch der Inhalt der Platzierungsvorgaben nicht mehr so ganz, so dass die ursprünglich angedachte Blockbildung komplett für den A … llerwertesten ist.

Aber das ist erst mal nicht schlimm. Es stehen schon mal alle Artikel zusammen im Regal und können jetzt mit relativ wenig Aufwand neu sortiert werden, ohne dass man sich Gedanken darum machen muss, ob man überhaupt alles auf der Fläche unterbringen kann.


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Diese GEZ aka Beitragsservice

Keine Ahnung, seit wie vielen Jahren genau – aber es sind schon einige, seit denen ich für die komplette Firma (also beide Läden) meinen Rundfunkbeitrag bezahle. Vor einer Weile trudelte im Markt in der Münchener Straße das übliche Anschreiben ein: Man solle sich bitte anmelden oder ggf. mitteilen, unter welcher Beitragsnummer dort bereits gezahlt wird. Letzteres tat ich dann und habe den Vordruck ausgefüllt und kurzerhand per Fax zurückgeschickt.

Dazu kam in den letzten Tagen eine Antwort:

Sie geben an, dass der Rundfunkbeitrag für Ihre Betriebsstätte bereits unter der Beitragsnummer xyz gezahlt wird.

Für dieses Beitragskonto ist ein ander Inhaber mit einer abweichenden Adresse angemeldet. Eine Anmeldung der Betriebsstätte auf den Namen Ihrer Firma können wir nicht feststellen. Deshalb haben wir diese unter der Beitragsnummer abc zum 01.02.2019 angemeldet.
Mein erster Gedanke: Hakt's bei denen?!

Die Sache ließ sich dann mit einem kurzen und erstaunlich netten Anruf klären. Die richtige Hausnummer für den Markt in der Münchener Straße lautet 66-72, in meinem vorhandenen Eintrag ist aber nur die Hausnummer 66 eingetragen, weshalb der Datensatz nicht zugeordnet werden konnte.

Ich bin mir inzwischen ziemlich sicher, dass das komplette Verhalten (und der deshalb seit Jahrzehnten bestehende Missmut) dieses Gebühren-Molochs mit Hanlons Rasiermesser ganz einfach zu verstehen ist: "Never attribute to malice that which can be adequately explained by stupidity."

Heimarbeit: Etikettenpuzzle

Wie ich hier schon vor ein paar Monaten geschrieben hatte, sollte diese Platzierung der Spirituosen in den Vitrinen keine Dauerlösung bleiben. Spätestens seit der Installation unserer neuen Warensicherungsanlage können wir den Alkohol wieder unbesorgt auch im Laden unterbringen.

Angelehnt an die Platzierungsempfehlung der Großhandlung habe ich nun mal meinen eigenen Entwurf gebaut. Dazu hatte ich mir von jedem Artikel ein Regaletikett ausgedruckt und zu Hause auf dem Esstisch das neue Spirituosenregal zusammengepuzzelt. Hier seht ihr jetzt zwei Meter Regal mit jeweils fünf Fachböden. (Ja, die Etiketten habe ich hochkant hingelegt, weil das so etwas handlicher ist.)
Den dritten Regalmeter, ein Kopfregal, hatte ich getrennt gelegt und es wird wohl hinterher dennoch zwei Vitrinen mit den sehr teuren Artikeln geben, in denen sich natürlich auch die schon bekannten Besonderheiten befinden werden. Ob das jetzt alles auch in den Praxis so passt, werden wir sehen.

Ja, da sitzt ein SPAR-Kind bei mir auf dem Bein und spielt dem Tablet. :-)


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WAHHHHNNAMEWERK

So sieht das Annahmewerk eines Leergutrücknahmeautomaten aus, nach dem monatelang mit den Flaschen und Dosen auch diverser anderer Schmutz in die Maschine gelangt ist: Haare und Fusseln, Blätter und Papierstücke, Plastikteilchen und sonstige feste Stoffe – und das alles mit Getränkeresten (oder anderen Flüssigkeiten) zu einer festen Masse verklumpt.

Wenn so ein Gerät mal vor euren Augen streikt, habt dieses Bild immer im Kopf. Diese Rücknahmeautomaten leisten wirklich harte Arbeit:


Pfandleiher Harste?

Ein Mann kam mit einem älteren Mobiltelefon in den Laden und sprach eine Kollegin an, während er ihr das Gerät vor die Nase hielt. Als wäre es ein ganz alltäglicher Vorgang sagte er: "Das möchte ich mit 20 Euro beleihen, ich brauche meine Medikamente."

Da hatte er mein Geschäftsmodell wohl falsch verstanden. :-)

Neu platziertes Rinatura-Sortiment

Unser Rinatura-Sortiment, hier zu erahnen, war seit dem Umbau noch etwas arg provisorisch untergebracht. Wir hatten prinzipiell die drei Regalmeter, welche der Ware auf der alten Rollgondel zur Verfügung standen, 1:1 in die neuen und eigentlich ja höheren Regale kopiert. Das war aber Platzverschwendung, zumal auch im oberen Bereich noch Fachböden fehlten.

Das ist seit heute vorbei. Die Ware ist nun anständig und auch halbwegs stimmig platziert und daneben haben wir nun noch einen ganzen Regalmeter frei, auf dem besondere Artikel aus der Warengruppe Nährmittel untergebracht werden sollen.