Mein Mitarbeiter berichtete von folgender Situation, die er von der Kasse aus am Rande beobachtet hatte und die so schnell ging, dass er von der Kasse aus kaum reagieren konnte: Ein Typ kam in den Laden, schnappte sich aus unserem Regal am Eingang einen Sack Kohle und einen Einweggrill, sprang auf (s)ein Fahrrad und sauste davon.
Kopfschüttelnd nahm ich die Erzählung zur Kenntnis.
In Findorff wurde heute der IP-Anschluss geschaltet. Gut, dass ich davon nichts wusste und wir nun erst mal kein Telefon und keine Kartenzahlungen dort haben. Also werde ich dort gleich erst mal unplanmäßig alles anschließen und einrichten.
Zu uns hier in der Neustadt kommt heute Mittag ein Mitarbeiter einer Sanitärfirma, der mal in die Wand hinter dem "N" schaut und sich ein Bild davon verschafft, was da warum aus der Wand läuft und wie wie dagegen vorgehen werden.
Ich bin dann mal unterwegs …
Unser Weinfass hatten wir vor
gut einem Jahr bei uns zur Halle gefahren und dort in einem Gebäudeteil abgestellt, der zwar vor Regen und Wind geschützt ist, aber dennoch eine hohe Luftfeuchtigkeit hat.
Das hatte ich damals leider so überhaupt nicht bedacht und nun ist unser schönes Fass überhaupt gar nicht mehr so schön: Die Metallteile haben Rost angesetzt, die Ringe haben sich gelöst und sind verrutscht oder ganz runtergefallen und die Holzoberfläche des Fasses trägt teilweise eine dünne graue Schimmelschicht.
Mal gucken, was wir damit machen. Natürlich
kann man das relativ problemlos wieder herrichten, ich denke auch, dass es früher oder später darauf hinauslaufen wird. Zum wegwerfen finde ich das Ding zu schade, zumal es nicht ganz günstig und bis jetzt überhaupt nur kurze Zeit hier im Laden im Einsatz war.
Fundstück von meinem Ex-Azubi an einer Häuserwand: Die abgerissene Ecke einer "Nimm 2"-Packung, die mit einem Warensicherungsetikett dort festgeklebt wurde.
Mülleimer sind ja ohnehin überbewertet.
Der Sebastian aus Winterberg
war nach gut einem Jahr mal wieder hier im Laden und hat mich mit zwei Flaschen Bier überrascht, von denen wir die erste inzwischen auch schon genüsslich zu einer guten Pizza geleert haben. (
Danke!)
Leider hatten wir uns hier im Laden verpasst, sonst hätte ich ihm mal einen ganzen Schwung große Bügelflaschen mitgeben können, unter anderem auch die vom
Hacker-Pschorr-Märzen, die noch allesamt hier herumstehen und sich über eine frische Füllung bestimmt freuen würden.
Im Laden haben wir ein abgerissenes Warensicherungsetikett gefunden, an dem von der Verpackung, an der es einst klebte, schwarzes Papier mit dem Hinweis "
haltbar bis: Siehe Boden" zu erkennen war.
Um welches Produkt es sich dabei gehandelt haben könnte, ist uns sämtlichen Anwesenden aber dennoch nicht eingefallen.
Ein gutes halbes Jahr, nach dem wir den
Garderobenschrank bei
Trendline gekauft hatten, bekam ich von Geschäftsführer Erik Schneider ein Paket mit ein paar Werbegeschenken. Den Text aus dem Brief könnt ihr selber lesen, ich erspare euch aber die Arbeit, die URL für den
Beitrag "Spät, aber kommt" eintippen zu müssen.
Ein weiteres gutes halbes Jahr später schaffe ich es nun endlich, diese Zusendung auch hier im Blog zu würdigen. Bei uns mahlen die Mühlen eben etwas langsamer.
(Danke natürlich für die Überraschung!)
Mal wieder ein Fundstück auf dem Flaschentisch des Leergutautomaten: Eine Flasche
"Lowlander" American Pale Ale. Der Name sieht zwar sehr skandinavisch aus, das Bier kommt aber aus
Holland den Niederlanden. (Wobei an dieser Stelle Holland sogar richtig ist. Die Brauerei kommt aus Amsterdam, das offiziell in der Provinz Nordholland liegt.)
Der Biber (?) spielt übrigens nicht Golf, sondern tatsächlich
Kolf, wie ihr auf dem Rückenetikett der Flasche sehen könnt.
Ein Kollege sprach mich eben an und wies mich darauf hin, dass beim ersten "N" von "
Hier beginnt das süße Leben" irgendwas aus einem der Bohrlöcher läuft und ziemliche Spuren an der Wand hinterlässt.
Darüber, was das ist, kann ich gerade höchstens mutmaßen. Sollte eine Frischwasserleitung getroffen worden sein, die ja als Bleirohr leicht zu durchbohren gewesen wäre, käme das Wasser nicht erst Wochen oder Monate später aus dem Loch. Abwasserrohre hätten das Potential für eine solche Spur, aber ein dickes Gussrohr durchbohrt man eigentlich nicht mal eben so. Eine andere Erklärung habe ich dafür jedoch nicht.
Akuter Handlungsbedarf besteht meiner Meinung nach nicht. Jetzt werde ich erst mal klären, wer für den Schaden haften muss. Ist das mein Problem oder z.B. das der Werbetechniker, die das Loch gebohrt haben? Werde ich hoffentlich diese Woche noch erfahren.
Die beiden unterer Scheiben unserer Eingangstüren sind für Plakate freigegeben. Meistens klappt das auch ganz gut, aber es gibt ja leider auch Leute, die dazu keinen guten Klebestreifen benutzen, sondern billigstes Klebeband, bei denen sich die Klebefläche vom Trägermaterial löst und dann solche Spuren hinterlässt …
Auf den
Bulgur- und
Couscous-Packungen unserer Eigenmarke befindet sich dieser Strichcode. Aufgrund der beiden Produkte ist es schon ziemlich naheliegend, dass es sich dabei um ein orientalisches Gebäude (oder was auch immer) handeln soll – was genau, konnte ich jedoch nicht herausfinden, zumal mir auch ein Maßstab fehlt. Soll das nur eine Turmspitze darstellen oder ein ganzes Gebäude? Ich habe überhaupt keine Ahnung, aber ihr könnt gerne in den Kommentaren weiterrätseln.
In einem Edeka-Markt im Norden der Stadt hat einer meiner Kollegen diese Schränke / Vitrinen für Tabak entdeckt. Sind zwar etwas weniger filigran als unsere Ikea-Glasdinger, aber dafür passt auch ordentlich Ware rein. Abschließbar sind sie auch und haben sogar eine Klingel, mit der Kunden nach einem Mitarbeiter rufen können, der die Ware herausgibt. Mit dem entsprechenden Platz im Markt sind diese Möbel also wirklich gut – und sind damit für uns hier komplett indiskutabel.
(Und sie sind auf Rollen, da haben es die richtig bösen Bösewichte leichter.)
Mein Lieblingseis gibt es jetzt auch als Eis.
Ich hatte gar nicht mitbekommen, dass es diese Sorte jetzt in der Cremissimo-Serie gibt. Meine Liebste hat mich damit zu Hause nach dem Essen überrascht. (Dem SPAR-Kind kann man damit dagegen keine Freude machen. Die Kleine steht momentan überhaupt nicht auf Schokolade und ähnliche Produkte.)
Eine Frau rief an, meldete sich nur mit einem "Ja, hallo!" und erzählte mir etwas langatmig ihre angebliche Leidensgeschichte: Sie sei hochschwanger, gerade erst nach Bremen gezogen und hat noch kein Geld vom Jobcenter bekommen. Zudem sei sie vor ein paar Tagen überfallen worden und verfügt deshalb weder über Bargeld noch ihre Papiere.
So weit hörte ich mir erst mal alles stillschweigend an. Dann fragte Sie mich, ob sie hier einkaufen und "bis Freitag" anschreiben lassen könne, weil sie dann wohl ihr Geld bekäme. Wohl zur Bekräftigung ihrer vorgeblichen Rückzahlungsabsicht ergänzte sie noch, dass sie schließlich jeden Monat hier groß einkaufen würde.
Sie kauft also jeden Monat hier groß ein. So, so … Sagte sie nicht eben noch, dass sie "gerade erst" nach Bremen gezogen sei?
Als Antwort gab es übrigens ein dickes Nein!