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Bewegung!

Eine Mutter und Stammkundin war mit ihrem Sohn im Kindergartenalter hier im Laden.

An einer Engstelle vorm Brotregal hatte ich mit dem Jungen einen kleinen Standoff. Er ging nicht weiter, ich kam aber aus der Sackgasse auch nicht so richtig raus, weil er mir ja im Weg stand.

Da meldete sich nach ein paar Sekunden die Frau mit leicht energischem Tonfall: "Du musst dich schon bewegen, jetzt stehen alle herum und können nicht weiter!"

Ich quetschte mich hektisch an dem Kleinen vorbei.

Das lachte die Mutter: "DICH meinte ich doch nicht."

Achso. :-)

Kühlaggregat beim Moschee-Imbiss

In einem selbstgebauten Verschlag hier am benachbarten Moscheegebäude wurde eine Art Imbiss oder Küche (oder beides kombiniert) installiert. Da läuft auch irgendeine Kühlanlage. Das Ding sieht aus wie ein zweckentfremdetes Innenleben einer alten Kühltruhe oder eines anderen Kühlmöbels. Wohin die Kältemittelleitungen verschwinden, weiß ich nicht; auf jeden Fall sitzen der Kompressor und ein Lüfter im oberen Bereich auf einer Holzplatte, die dort als Raumteiler fungiert. Und nicht nur das: Als Schallverstärker macht diese mehrere Quadratmeter große Holzkonstruktion auch einen ganz tollen Job. Also einen richtig, richtig tollen Job.

Mal gucken, wann sich die ersten Nachbarn hier beschweren, weil "unsere" Kühlanlagen so laut sind und sie deswegen mit geöffneten Fenstern nicht schlafen können. :-P

Das war's evtl. mit dem Testkauf-Pokal 2019

Diesen Pokal hätten wir letztes Jahr theoretisch auch bekommen, immerhin hatten wir sechs Testkäufe in Folge mit einer 100-Prozent-Bewertung. Durch unseren Vertriebsschienenwechsel zur EDEKA sind wir aber nicht ausgezeichnet worden.

Neues Jahr, neues Glück. Bislang ging es gut, von Januar bis Mai hatten wir jeden Monat wieder einmal glatte 100 Prozent. Und dann hat uns beim Juni-Testkauf das Arbeitskleidungs-Chaos einen Strich durch die Rechnung gemacht, weil jemand eine unserer "Austauschwesten" (ohne Namensschild) getragen hat, was bewirkt hat, dass wir in der Kategorie "Kasse" einen Bewertungspunkt weniger hatten, so dass wir insgesamt nur noch auf 96,7% kamen. Mist! :-(

Aber bis Dezember besteht ja immer noch die Chance, bei den Testkäufen 6 x 100% in Folge zu bekommen; wir werden uns anstrengen!




Eine der wichtigsten Kameras

Eine der wichtigsten Kameras hier im Markt ist nun auch endlich von uns auf hochauflösend und mit Netzwerkanbindung umgerüstet worden: Der Blick zum Eingang, der einem (Ines und mir mit unserem Spürsinn für solche Leute zumindest) diese unglaublich wichtige Möglichkeit bietet, potentielle Ladendiebe schon beim Betreten des Marktes zu erkennen, bevor sie überhaupt einen Schaden verursachen können.


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Kleine Lügen in der Werbung

Melonenaufbau

Galiamelonen, Honigmelonen und Massen (die grünen Kisten sind alle voll) an Wassermelonen und zu morgen ist auch schon wieder Nachschub bestellt. Egal, wie heiß es in dieser Woche wird, wir sind zumindest in dieser Hinsicht perfekt gewappnet.

PS: Man sagt, irgendwo auf dem Bild seien Backmischungen zu sehen. :-)


Eieieieimer

Ein paar Tage nach Lieferung standen immer noch mehrere Kunststoff-Putzeimer im Lager. Zum Schutz beim Transport und um die zehn Eimer zusammenzuhalten, ist der ganze Stapel in eine dünne Folie eingewickelt. So standen sie neben der Leergutkasse.

Und dann hat irgendjemand absichtlich oder versehentlich irgendein Taschentuch dort hineingeworfen, was wohl die Initialzündung für diesen neuen Mülleimer war, der sich in der Folge noch weiter füllte.

Ach, Leute …


Accountlöschung hier im Blog

Wenn jemand hier seinen Account gelöscht haben möchte, reicht dazu eine kurze E-Mail. Das sind wenige Mausklicks für mich und dann hat sich die Sache erledigt. Ich hänge nicht an diesen Daten und habe wirklich absolut keine Schmerzen damit, irgendwelche Nutzerdaten zu löschen.

Alternativ kann man natürlich auch den kompletten Musterbrief verwenden, ihn bezüglich der Daten zur Identifikation entsprechend umbauen und eine sehr förmliche Mail in meine Richtung schicken. So hatte es jedenfalls heute Mittag ein Blogleser (oder vermutlich wohl nicht mehr) gemacht.

Funktioniert auch, macht aber schlechtere Laune.

Nanu, StA-HB?!

Mit der Tagespost trudelte hier vorhin ein Schreiben der Staatsanwaltschaft Bremen ein. Es ging um einen unserer Ladendiebe, der wohl noch mehr auf dem Kerbholz hat:

Neben der in jener Sache zu erwartenden Strafe fällt die Strafe, zu der die Verfolgung der von Ihnen angezeigten Tat führen kann, nicht beträchtlich ins Gewicht, [...]
So weit, so gut, den Text habe ich schon häufiger zu lesen bekommen. In diesem Fall handelte es sich um den Typen, der hier vor einer Weile eine größere Menge Schokolade gestohlen hatte. "Vor einer Weile" … Das war am 27. Mai dieses Jahres und ist damit nicht einmal vier Wochen her!

Okay sagt die Wahrheit, was ist mit der echten Staatsanwaltschaft Bremen passiert? Wurde sie gekidnappt? Muss ich mir etwa Gedanken machen? :-P

Lupe, Hilfe, ja oder nein?

Mir fiel auf, dass ein Kunde, den ich auf maximal Mitte dreißig geschätzt habe, die Beschriftungen auf einzelnen Verpackungen offenbar nur mit einer Lupe erkennen konnte. Das wirkte auf mich sehr mühsam, so dass ich sogar schon auf eine erhebliche Sehschwäche tippen würde.

Hilfe anbieten oder nicht? Ich haderte eine Weile. Er macht das mit der Lupe so heimlich, als wäre es ihm unangenehm. Vielleicht lieber nicht ansprechen, wenn er sich dafür geniert? Ginge so eine Ansprache etwas zu weit? Aber andererseits ist das doch auch ein Teil unseres Jobs, Kunden zu helfen.

Ich entschloss mich schließlich, zu ihm zu gehen und zu fragen. Da stand er aber bereits an der Kasse und zwischen den anderen Kunden wollte ich ihn dann auch nicht auf eventuelle körperliche Gebrechen ansprechen.

Aber wenn er mir wieder auffällt, werde ich nicht zögern.

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Filmgeld / Requisite

Vor einer Weile haben wir beim Aufräumen an der Kasse ein kleines, schrottiges Portemonnaie gefunden, in dem diese auf den ersten Blick echt aussehende 50-Euro-Banknote steckte, die aber gar keine 50-Euro-Banknote ist:



Insgesamt wirkt der Schein sehr echt, auch das durch graue Farbe simulierte Wasserzeichen, aber ein paar eindeutige Hinweise auf seine Herkunft sind ebenfalls vorhanden:





Es handelt sich hier also um "Filmgeld", eine möglichst echt aussehende Requisite, die für Fernseh-, Film- und Theaterproduktionen verwendet wird. Das Problem daran ist, dass es zwar echt aussehen soll, aber eigentlich nicht echt aussehen darf, wie auch in diesem Artikel sehr detailliert nachzulesen ist.

Sogar die Omron-Ringe sind bei diesem 50er vorhanden, was die Sache mit dem "Movie Money" etwas unglaubwürdiger macht. Hat eher den Charakter von "Falschgeld mit eingebautem Alibi", denn sowohl unsere Konika-Minolta-Maschine



… als auch Paint Shop Pro halten dieses Ding für echt und weigern sich, es zu kopieren, bzw die Bilddatei zu verarbeiten. (Und das sogar, obwohl ich den Schein nur mit meiner Handykamera abfotografiert hatte.)

Da kann ich absolut nachvollziehen, dass man sich mit der Produktion dieser Blüten schon deutlich jenseits der Grenze zur rechtlichen Grauzone bewegt.



Mein Aktenvernichter hat sich über den braunen Schnipsel übrigens sehr gefreut. :-)

(w/m/d/x/gn/i/t/mde/*)

In Stellenanzeigen muss neuerdings auch das "dritte Geschlecht" angegeben werden, was neben "w" und "m" durch ein "d" (divers/e), "x" (egal), "gn" (geschlechtsneutral) oder einfach nur ein "*" (stellvertretend für jedes beliebige Geschlecht) gekennzeichnet sein kann.

Da diese Thematik auch für mich im Laufe der Mitarbeitersuche immer wieder relevant ist, komme ich nicht umhin, mich damit ebenfalls zu beschäftigen. Dabei kam mir eine Frage in den Sinn, auf die ich keine Antwort finde: Warum muss überhaupt (m/w/xyz) angegeben werden? Warum lässt man diesen Zusatz nicht einfach ersatzlos weg? Warum legt man nicht einfach fest, dass eine Stellenanzeige unabhängig von der Formulierung automatisch niemanden ausschließt, außer dass es aufgrund bestimmter Faktoren einfach nicht anders geht? Dann steht da eben "Verkäuferin", trotzdem dürfen sich Männer bewerben. Und für die vakante Stelle als "Zahnarzt" kann eben auch jemand in Frage kommen, der (oder die oder x) ob seines (oder ihres oder x) tatsächlichen oder empfundenen Geschlechts (oder auch sexueller Orientierung) momentan gar keinen Plan hat. So what?

Das würde das Leben viel einfacher machen, zumindest allen nicht Berufsbetroffenen – und nebenbei auch noch diese unglaublich unhandliche und unästhetische Sprachschwurbelei verhindern, die sich in den letzten Jahren erfolgreich breitmacht.

Ehemaliger SPAR-Markt in Wettin

Vielen Dank an Blogleser/in "D." für die Zusendung dieser Fotos eines offenbar ehemaligen SPAR-Marktes. Das Gebäude befindet sich in der Malzmache in Wettin in Sachsen-Anhalt. Den Laden würde ich ja zu gerne mal von innen sehen, das Haus finde ich nämlich ganz interessant. :-)

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