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So macht man Schwarzgeld!

Dass die modernen Kopierer keine Banknoten kopieren "können" (könnten technisch schon, sogar viel zu gut, darum sollen sie es eben nicht…) ist ja bekannt – aber was passiert, wenn man es trotzdem versucht?

Bei uns kommt ein Hinweis, dass man überprüfen soll, ob man überhaut berechtigt ist, die Vorlage zu kopieren und wenn man das quittiert bekommt man eine sehr dunkel überdruckte Seite, auf der man den Inhalt nur erahnen kann.

Damit wäre das dann auch geklärt. :-)

(Wobei ja gerade die mit einem Laserdrucker gedruckten Geldscheine von echtem Geld ganz, ganz weit weg sind. Zum einen platzt die Fabe ab, wenn man das Papier knickt, zum anderen ist die Oberfläche so extrem glatt, dass jeder, der schonmal echtes Geld in der Hand hatte, den Unterschied sofort bemerken müsste.)


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Comments

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Robbster on :

Bei einem USD Dollar Schein machen die meisten Kon***-M**ol*a Geräte entweder gar nichts oder überdrucken die Banknote mit einem Text.

Hab ich natürlich niiiie selber ausprobiert, ist ja verboten ;-)

Hotzenplotz on :

Ja, zum Glück hast du den Namen ausgesternt und betont das du es nie ausprobiert hast. Wahrscheinlich stünde sonst schon das SEK vor deiner Tür!

AntiBackerischeBrotkistenfrankton on :

Gegen die glatte oberfläche hehlfen legosteine und eine Waschmaschine oder ein Sack in dem man alles schleudert....

Dirk Frieborg on :

Toll, was da alles für eine Technik drin ist... :-O

Marcus on :

Wie funktioniert diese Sperre denn technisch eigentlich? Haben die tatsächlich eine digitale Mustererkennung, die Geldscheine erkennt? Und wenn ja, kann ich dann auf einem ganz alten Kopierer Euro-Scheine (die er ja noch nicht kennen kann) kopieren? Und haben die alle Geldscheine der Welt hinterlegt? Oder kann ich fremde Währungen so kopieren?

Marcel Dunkelberg on :

Hallo Marcus,

wenn Du dir mal Banknoten anschaust, wirst Du diese kleinen gelben Punkte erkennen. Diese sind maßgeblich für die Erkennung von Banknoten verantwortlich.

Außerdem speichern alle Kopiergeräte wenn mit ihnen versucht wurde Geld zu kopieren.

Andreas on :

Die EURion Konstellation und ähnliche sind aber bei weitem nicht alles.

Kopierer und Software erkennen die scheine auch optisch, und mit mehreren Wasserzeichen. Bei letzteren ist vermutlich zumindest eines von Digimarc (klar von wem auch sonst?)

Denn die Punkte lassen sich mit recht wenig Aufwand außer Kraft setzen wenn man weiß wonach man sucht.


Offizielle Aussagen dazu gibt es jedoch keine, man setzt hier zusätzlich auf Security by Obscurity. Selbst die Hersteller von Soft und Hardware haben keine Ahnung wie das System funktioniert. Die kriegen das nur fertig vor den latz geknallt "Hier wäre schön wenn ihr das einbauen würdet"

Außerdem speichern eben nicht alle Kopiergeräte wenn mit ihnen versucht wurde Geld zu kopieren. Das alles ist noch immer freiwillig.

Marcus on :

Danke für die Infos!

TheK on :

Gegen eine optische Erkennung spricht, dass das Ding auch bei Scheinen wirkt, die viel neuer sind als der Kopierer. Ich gehe davon aus, dass diese Punkte nur ein kleiner (manuell sichtbarer) Teil des Konzeptes sind.

Was die Speicherung angeht, so wird da wohl wenig mehr passieren als ein Binärwert für "hat mal jemand versucht" gesetzt werden – maximal noch mit Zeitstempel für den ersten und einem Versuchszähler. Für mehr haben die Geräte doch gar keinen Speicher; das würde schließlich 10 Cent kosten ;-)

Björn Harste on :

An den EURion-Punkten alleine liegt es jedenfalls nicht. Die reine Anwesenheit der Punkte macht ein Bild (zumindest bei mir hier) noch nicht unkopierbar.

Urks on :

Um die Punkte als Quelle auszuschließen könnte man einen Euroschein aus der Wikipedia ausdrucken und versuchen, den gedruckten Schein zu kopieren.
Der Ausdruck wird ja kaum diese gelbe Spezialfarbe haben.
Wenn das Kopieren dann klappt, lag es an den Pünktchen.

KoMi Techniker on :

in Kopierer werden bestimmte ICs eingebaut die für die Erkennung von Banknoten zuständig sind - diese ICs tauchen nicht in der Dokumentation auf - also tatsächlich Security through Obscurity...

Berliner0815 on :

Nicht zu vergessen, dass auf der Kopie ja fein säuberlich vermerkt ist, mit welchem Gerät denn die "Blüte" hergestellt wurde:
http://de.wikipedia.org/wiki/Machine_Identification_Code

Das soll bei "anonymen" Schreiben auch schon lange Gesichter gegeben haben.
Früher wurden die Schreibmaschinen an der Abnutzung bestimmter Buchstaben erkannt, heute hat man dafür MIC.

Achja, bei entsprechender Konfiguration verschicken bestimmte Geräte auch eine Warnmeldung an den Administrator, dass versucht wurde, illegale Inhalte zu kopieren (so schon bei KoMi oder Sharp gesehen).

@Björn: Schwarz-Weiss-Kopie funktioniert aber in guter Qualität bei Geldscheinen.

HTH
Berliner0815

Luis on :

Ich frage mich gerade, ob das auch beim fotokopieren von exotischem Geld auch so funktioniert ( z. B. Simbabwe-Dollar) ?

Aprospos Kopieren von Euro-Notoen, hat schon mal jemand Monopoly-Scheine kopiert? Gibts da auch eine Unterbindung? :-D

Hugo on :

Bei einer Inflationsrate von 2,3 Milliarden Prozent kannst Du den Simbabwe-Dollar gar nicht so schnell kopieren, wie er seinen Wert verliert. ;-)

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