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2500 Masken

Seit Bremen offiziell Risikogebiet ist, ist auch die Nachfrage nach Masken, Mundschutzen, Gesichtsmasken oder wie auch immer ihr es nennen wollt, gestiegen. So habe ich gestern einen Karton mit 2500 Stück bestellt. Zertifizierte Ware, die von jemandem hier im Umland mal in etwas zu großem Optimismus zu Beginn der Corona-Krise in "etwas" größeren Mengen angeschafft wurde und die er nun Kartonweise anbietet. Mal gucken, ob die sich hier zum Ladenhüter entwickeln oder ob ich bald schon die nächste Kiste nachbestellen muss. Der Preis (4,50 Euro / 10 Stück, bzw. 15 Euro für einen 50er-Karton) ist auf jeden Fall fair.


Alpensaline

Ein Vertreter, entweder direkt von Bad Reichenhaller oder vielleicht auch von einer Agentur, hatte vor ein paar Tagen, als ich gerade mal nicht da war, mit einer Kollegin gesprochen und ihr diese drei "Alpensaline"-Produkte vorgestellt. Er hatte Platz im Regal geschaffen und drei Dosen als Gratisware dagelassen. Als ich am nächsten Vormittag die Bestellung machte, schluckte ich erstmal. Wir haben hier zwar viele höherpreisige Produkte im Sortiment, aber 3,49 Euro für 80-100 Gramm Salz mit ein paar Kräutern / Gewürzen, fand ich schon ziemlich knackig:



Ganz so romantisch wie im Video von Bad Reichenhaller geht es bestimmt nicht zu, aber ich muss zugeben, dass ich den Inhalt der Dosen doch recht interessant finde. Habt ihr die "Alpensaline"-Produkte mal probiert und könnt eine Meinung dazu hinterlassen? Bislang ist hier der Abverkauf eher verhalten, von den drei Mustern fehlt noch nicht ein einziges …


Chocos Choco Krispies

Im Cerealien-Regal stecken zwei Schilder nebeneinander: "Kellogg's Choco Krispies" und "Kellogg's Chocos". Einer der beiden Artikel war leer und als ich diese Packungen ins Regal stellen wollte, entschied ich mich für den linken Regalplatz. Wo hättet ihr die Packungen untergebracht? Links oder rechts? Auch alle von mir befragten Kollegen wählten spontan die linke Seite aus.

Das war aber leider falsch. Die "Choco Krispies" sind nämlich diese "Smacks"-ähnlichen Teile, nur eben mit Schokolade. Die "Chocos" sind die auf dem Foto abgebildeten chipsförmigen Gebilde und gehören auf die rechte Seite. Verwirrender kann man seine Verpackungen kaum gestalten …

Eine Abgleich der sowohl auf den Produkten als auch den Etiketten aufgedruckten EAN-Nummern hätte das Durcheinander von Vornherein vermeiden können, immerhin gebe ich auch grundsätzlich allen neuen Mitarbeitern diese Anweisung mit auf den Weg, aber für mich war das so eindeutig, dass ich gar nicht damit gerechnet hatte, dass ich da gerade einen Fehler einbaue … :-P


Turrón bei uns zu Weihnachten

Weitere außergewöhnliche Produkte zur Weihnachtszeit: Außer Spekulatius, Lebkuchen und Dominosteinen steht hier nun auch ein Display mit spanischem Turrón, den weihnachtlichen Plombenziehern im Markt. Auffällig ist das schräge Design, dem wir auch bei der Anordnung der Preisschilder gefolgt sind.

Alter Schwede, sind die Dinger süß! :-O



Man kann den Aufsteller auch so fotografieren, dass man das Gefühl bekommt, gerade eine größere Menge des gestern erwähnten Früchtekuchens mit Whiskey ohne den Kuchen zu sich genommen zu haben. :-)


Früchtekuchen mit Schuss

Wie schon mehrmals erwähnt, probieren wir in diesem Jahr mal ein paar andere Artikel als die gewohnten Standardprodukte zur Herbst- und Weihnachtszeit aus. Mutig, immerhin kostet das Produkt 9,99 Euro für ein 400-Gramm-Stück, habe ich ebenfalls von Walkers den "Highland Whisky Cake", bestellt. Das ist ein original schottischer Früchtekuchen mit einem Schuss 12 Jahre alten "Glenfiddich"-Single Malt Scotch Whiskys.


Carabao-Erfahrungen?

Vor ein paar Tagen stellte mir ein Anrufer die "Carabao"-Energydrinks vor und erklärte mir dabei, dass Carabao in Deutschland noch "nicht so bekannt" ist (stimmt wohl, mir sagte es bis dato überhaupt gar nichts), in einigen Ländern aber schon sehr groß sei und dort auch groß als Sportsponsor agiert. Da meine Motivation, noch mehr bunte Brausen hier auf der kleinen Fläche unterzubringen, nicht übermäßig groß war und meine Skepsis wohl auch am anderen Ende der Leitung deutlich zu spüren war, bot mir der Anrufer an, mir einfach mal eine Auswahl der Carabao-Sorten zu schicken, damit ich selber probieren kann.

Ich bedankte mich und gelobte, bei Gefallen die zu bestellen.

Bislang getestet: "Green Apple", "Mandarin Orange" und "Original", Einlistungswahrscheinlichkeit: Sehr klein. Ich fand keine der drei Sorten besonders lecker. Aber letztendlich muss der Wurm ja immer dem Fisch und nicht dem Angler schmecken, aber andererseits sucht sich der Angler das Gewässer und das Uferstück für den entspannten Nachmittag selber aus.

Habt ihr die schon mal probiert? Meinungen dazu?


"Herbstgebäck" 2020

So früh im Jahr natürlich noch vollkommen ohne Dekoration, aber seit gestern Abend steht die erste Lieferung unserer "Herbstgebäcke" (immer nur in Anführungsstrichen, ich mag das Wort nicht und nutze es nur als Alternative zu allen Begriffen mit Weihnacht am Anfang) hier im Laden: Dominosteine, Lebkuchen, Kekse, Zimtsterne und natürlich Spekulatius.

Sind so erstmal "nur" 13 Aufsteller (da kommt in den nächsten Wochen und Monaten noch deutlich mehr), aber wir stehen ja auch noch ganz am Anfang vom Jahresendgeschäft. :-)


Die erste Weihnachtsware 2020

Noch steht die Ware zwar im Lager, aber heute wurden "endlich" auch zu uns die ersten Artikel geliefert, die das Jahresende einläuten: Lebkuchen, Spekulatius, Dominosteine …

Damit sind wir wie üblich relativ spät dran. Wenn alles klappt, wird sich unsere Spätschicht darum kümmern, dass die Sachen heute noch auf die Fläche kommen. Ansonsten wird's morgen was.

Apropos "das wird immer früher" – mit dem ersten September liegen wir tatsächlich mal rund eine Woche vor unserem durchschnittlichen ersten Liefertag für diese Artikel.


Magnumflaschen Primitivo di Manduria

Seit ein paar Tagen haben wir den Primitivo di Manduria (übrigens sehr lecker) nicht nur in der herkömmlichen Dreiviertelliterflasche im Sortiment, sondern in der Magnumflasche mit dem doppelten Inhalt. Das ist dann mal die perfekte Größe für mich. :-)

Die Flasche fällt hier bei uns im Weinregal immerhin auf:


Die Reste vom Toilettenpapierfeste

Während die einen auf ihren Toilettenpapiermassen sitzen bleiben, haben wir inzwischen den Bestand vom Kühlregal quasi vollständig abgebaut und die provisorische Lagerhaltung auf der Kühlung wieder aufgelöst:

Für die große Ansicht auf das Bild klicken!


Was jetzt noch an Resten hier im Lager steht, ist ein voller Rollcontainer – und das ist für uns hier ein ganz normaler Vorrat, wie wir ihn auch in den Zeiten vor Corona und der großen Scheißhauspapierknappheit von 2020 hatten. Damit ist hier bei uns jegliche Erinnerung an den Höhepunkt der Corona-Krise und die damit verbundenen Hamsterkäufe verschwunden.


Laufen erstaunlich gut: Chupa-Chups in Dosen

Die Chupa-Chups-Getränke laufen bei uns nicht nur, sondern das sogar überraschend gut. Anfangs war ich ja sehr skeptisch, aber immerhin nicht so sehr, dass ich dem Produkt gar nicht erst eine Chance bei uns im Laden geben wollte. Dass ich sie alsbald nachbestellen müsste, hätte ich nun wirklich nicht erwartet. Aber nicht nur das: Inzwischen haben wir die zweite Nachbestellung geliefert bekommen, diesmal sogar von jeder Sorte zwei Kartons, also 48 Dosen. Dass sich das so entwickeln würde, hätte ich zugegebenermaßen nicht gedacht.


Brausetablette 2020

Oder auch: Ein weiteres Höhle-der-Löwen-Unsinnsprodukt …

Hier trudelte ein kleines Päckchen mit der Aufschrift "Waterdrop Microdrink" ein. Der Inhalt bestand aus einigen bunten Schachteln, die mir zunächst überhaupt nichts sagen wollten:



Aber es lag ja etwas Infomaterial dabei. Ich zitiere mal eben: "Waterdrop ist ein zuckerfreies Würfelchen, das dein Wasser mit ausgesuchten Frucht- und Pflanzenextrakten sowie wertvollen Vitaminen anreichert. Damit ist es noch leichter, täglich genug Wasser zu trinken."

Kurz: Das sind Brausetabletten mit unterschiedlichen Geschmacksrichtungen. Die Idee ist ja eigentlich ganz nett und so habe ich mir direkt mal eine kleine Flasche Wasser geholt und einen der Würfel aufgelöst:





Es sprudelt wie jede normale Brausetablette, die man im 19er-Röhrchen für 69 Cent kaufen kann. Über den Geschmack kann man sicherlich streiten, ich mochte das Ding nicht. Aber ihr kennt das ja: Der Wurm muss dem Fisch und nicht dem Angler schmecken. Aber zwei Sachen mit mir ausgesprochen unangenehm an den "Waterdrop"-Würfeln aufgefallen:

1. Im Jahre 2020 redet alle Welt über Umweltschutz und Müllvermeidung und Recycling – und dann kommt eine Firma daher und packt 2 Gramm leichte Brausewürfel einzeln in Plastik ein. Dazu muss ich aber fairerweise anmerken, dass die Ware vor Luftfeuchtigkeit geschützt werden muss und es sein könnte, dass die kleinen Packungen unterm Strich ökologischer sind als ein massives Kunststoffröhrchen, in dem herkömmliche Brausetabletten ausgeliefert werden. Aber es mutet dennoch zumindest im ersten Moment komisch an:



2. Den Preis fand ich den Hammer. Die Hauptzutaten sind genau wie bei den "herkömmlichen" Supermarkt-Brausetabletten auch bei den "Waterdrop"-Würfeln die drei Zutaten Citronensäure, Natriumcarbonat und Kaliumbicarbonat. Dennoch sind die Waterdrop-Würfel mal eben (Umgerechnet auf das Produktgewicht) 47 mal teurer. 6,99 Euro UVP für 12 kleine Brausewürfel, also knapp 60 Cent, um einer kleinen Flasche Wasser ein wenig Aroma hinzuzufügen.

Die Sorte "Boost" (Johannisbeere, Holunder, Acai) in einem halben Liter Wasser aufgelöst ist übrigens nach ein paar Schlucken im Ausguss verschwunden. Brr …

Bei mir lösen die "Wassertropfen" überhaupt keinen Wow-Effekt aus und spätestens beim Preis tippe ich mir im Geiste mit dem Zeigefinger gegen die Stirn. Den Weg in unser Sortiment werden die Sprudelwürfelchen nicht finden.

Kleine Anekdote zum Abschluss: 12 Würfel kosten online und im LEH regulär 7 Euro. Im Waterdrop-Onlineshop kann man ein Probierset mit 18 Würfeln für 14 Euro bekommen. Statt also die Kunden mit einem günstigen Set anzufixen, zahlt man für ein Sortiment aus 6 Sorten (jeweils 3 Würfel) noch 50% Luxusaufschlag.

Habt ihr die Dinger mal probiert?

Wenn unten vorne wird!

Normalerweise sehen die Verpackungen der "Chips-Cracker" unserer EDEKA-Eigenmarke so aus, wie auf diesem Bild: Die Produktabbildung mit der Beschriftung ist vorne, die Unterseite ist schlicht weiß gehalten.



Wer das mit der weißen Unterseiten nicht glaubt, findet hier den Beweis. Irgendwie wurde die Folie wohl falsch in die Verpackungsmaschine eingefädelt und so haben zumindest wir hier einen Karton mit auf den ersten Blick buchstäblich nichtssagenden Crackerpackungen bekommen:


Brennpaste-Aufsteller

So viele verschiedene Artikel habe ich hier im Blog in den letzten Jahren schon als "Ladenhüter des Jahres" nominiert und gekürt. Dabei ist mir ein Produkt immer durchgerutscht, das vermutlich den Preis "Ladenhüter des Jahrzehnts verdient hätte. :-)

Seit Mitte 2016 (Datum der aufgeklebten Preisschilder) haben wir einen Aufsteller mit unterschiedlichen Artikeln zum Thema "Feuer" im Laden stehen. Lampenöl, Grillreiniger und vor allem auch Pakete mit Sicherheits-Brennpaste befanden sich darauf. Wobei sich die Vergangenheitsform nur auf die erstgenannten Artikel bezieht. Von der Brennpaste sind noch etwa 150 Packungen vorhanden, von denen im Bild nur etwa ein Drittel zu sehen ist. Da der Aufsteller sogar den Umbau schon miterlebt hat, gehörte er irgendwie im Geiste dazu und so hatte ich den Ladenhüter-Faktor überhaupt nicht wahrgenommen. Bis jetzt. Wir werden nun mal versuchen, die Paste über den Restetisch zu Sonderpreisen loszuwerden, wenngleich ich vom Erfolg der Aktion momentan noch eher weniger überzeugt bin. Ich denke, das hier wird nicht die letzte Meldung zur Brennpaste hier im Blog gewesen sein: