Auf der Packung "Dr. Oetker Vitalis Knuspermüsli" sind unter anderem einige grüne Weintrauben, eigentlich korrekt Weinbeeren, abgebildet. Bei einer dieser Beeren sieht man an der Stelle, wo einst der Stiel saß, noch den braunen Rand. (Der rote Pfeil im Bild zeigt darauf.)
Diese braunen Stellen sind eine ganz natürliche Erscheinung und völlig normal. Andererseits schlägt dieser Teil auch schnell in Gammel um, viele Empfinden diese Ansätze als unappetitlich.
Daraus kam bei mir die Frage auf, wie lange wohl die Gestalter dieser Packung über dieses winzige Detail nachgedacht haben mögen. Ohne diese braune Stelle sieht es unnatürlich aus, mit zu viel Braun wieder unappetitlich – wie viel druckt man auf seine Verpackung? Darüber kann man wohl lange philosophieren.
Schon ziemlich lange haben / hatten wir von Bonduelle die Ratatouille-Gemüsemischung in Dosen im Sortiment. Seit "Corona", also etwa Ende Februar / Anfang März war das Produkt wie viele andere Konserven nicht lieferbar. Es standen die ganze Zeit zwei Dosen im Regal und ich bestellte und bestellte und nie wurde Nachschub geliefert. Diese zwei Dosen standen im Februar im Regal, diese zwei Dosen standen im März im Regal, bis April waren sie noch nicht verkauft worden und auch bis Ende Mai hielten diese beiden letzten Ratatouille-Dosen durch.
Schließlich entschied ich mich vor zwei Wochen dazu, den Artikel auszulisten und habe unsere interne Markierung am Regaletikett angebracht und die untere rechte Ecke umgeknickt. Murphy (der mit dem berühmten Gesetz) leistete ganze Arbeit und innerhalb der folgenden Woche haben wir nacheinander die beiden Dosen verkauft.
Offenbar gibt es doch noch Kunden dafür bei uns. Also habe ich die Ecke wieder zurückgebogen und den Artikel erneut bestellt.
War immer noch nicht lieferbar, im Gegensatz zu allen anderen Gemüsekonserven und nun habe den Platz neu vergeben. Ich lass mir doch von so ein paar Büchsen nichts erzählen hier!
Ein sehr leckeres Getränk ist übrigens die Vielanker Fassbrause, die es in unterschiedlichen Sorten gibt. Am besten finde ich die Blaubeere, aber auch die anderen würde ich nicht verschmähen. Wir kaufen uns das Getränk immer kistenweise in einer Filiale einer Getränkemarktkette hier im Norden. Aber nicht einmal bei denen gibt es die Vielanker in allen Märkten.
Aus Bequemlichkeit und um ein paar interessante neue Artikel ins Sortiment zu bekommen, wollte ich die Fassbrause selber schon bei uns im Markt anbieten – aber ich komme einfach nicht dran. Die beiden mich beliefernden Getränkegroßhändler haben Vielanker nicht im Angebot und meine E-Mail an den Hersteller führte ebenfalls zu keiner Reaktion.
Schade, dann eben nicht. Bleibt es bei privaten Käufen beim Mitbewerber.
Die meisten Alkoholika haben kein aufgedrucktes Haltbarkeitsdatum. Einige Liköre (mit Ei oder Sahne beispielsweise) schon, aber generell ist der Alkohol selber das Konservierungsmittel und natürlich kann man Wein und Spirituosen auch zu Tode lagern, aber letztendlich sind die ältesten Produkte oft die teuersten. Manche 40 Jahre alten Whisk(e)ys liegen preislich sogar schon im vierstelligen Bereich, von den Rekordsummen, die schon für deutlich ältere Weine erzielt wurden, ganz zu schweigen …
Was mir überhaupt nicht geläufig war, wenngleich diese Tatsache natürlich nicht unlogisch scheint: Den Produkten "alkoholfreier Wein" und "alkoholfreier Sekt" fehlt eine wesentliche wie der Konservierung dienliche Zutat und so tragen sie selbstverständlich auch aufgedruckte Mindesthaltbarkeitsdaten. Und wie das mit diesen Daten so ist, passierte es dann auch bei uns beim geistfreien Rotwein.
Ja, 2019. Nein, es hatte niemand von uns bemerkt und es hat sich auch bislang kein Kunde beschwert. Ja, das Produkt ist offenbar ein Ladenhüter erster Klasse, aber dennoch behalten wir den alkoholfreien Rotwein im Sortiment:
Die ganze Aktion verlief etwas schleppend, aber letztendlich sind die Swarm-Proteinriegel hier heute angekommen. Ein kleiner Aufsteller, der noch aufgebaut werden möchte und ein paar Kartons mit den Riegeln.
Momentan haben wir einen Aufsteller mit "Clever Pasta", Nudeln aus Hülsenfrüchten und Gemüse. Mit drei Euro für so ein 250g-Tütchen sind die Produkte nicht ganz billig, aber als mir die Sachen von der Handelsagentur vorgestellt wurden, hatte ich ein gutes Gefühl.
Bestätigt: Schon nach ein paar Tagen fehlte von der Ware eine ganze Menge – um nicht zu sagen, dass das Ding schon fast leer ist. Läuft, buchstäblich.
In einem geschnittenen Brot von unserer Bio-Bäckerei befanden sich Scheiben in zwei unterschiedlichen Farben. Ob sich da nun versehentlich zwei verschiedene Brotsorten zusammengetan haben oder ob das Phänomen durch zwei aufgrund leicht anderer Rohstoffe unterschiedlich gefärbte Teige entstanden ist, ließ sich nicht herausfinden.
Die Deutschlandriegel waren Ende Februar übrigens nicht "super abverkauft", wie ich gedacht (und vielleicht auch gehofft) hatte, sondern schlichtweg abgelaufen gewesen, so dass sie über den Restetisch zu Sonderpreisen den Weg nach draußen gefunden hatten. Davon wusste ich leider nichts und hatte die Riegel nachbestellt, sowohl den Deutschlandriegel als auch seinen fruchtigeren Kollegen "blackbar".
Inzwischen ist ersterer wieder abgelaufen und die schwarzen Riegel sind in wenigen Wochen dran. Nun liegen sie alle wieder einmal zum Sonderpreis auf dem Restetisch und diesmal werden sie nicht nachbestellt. War ein Versuch, einem kleinen Hersteller eine Chance zu geben – aber zweimal im Regal abgelaufen heißt wohl ganz klar, dass dafür bei uns kein Markt besteht.
Seit ein paar Wochen sind Mentholzigaretten, bzw. allgemein aromatisierter Tabak, in der EU verboten. Wie immer gibt es aber immer Leute, die solche Verbote geschickt umgehen.
Außenstehende müssen sich diese Streifen wie ein Duftbäumchen vorstellen, das man in seine Zigarettenpackung schiebt, wodurch die Fluppen nach einer Weile das gewünschte Aroma (also momentan primär "Menthol" und "Ice") annehmen. Ich will das Rauchen nicht schönreden, aber da ist Potential für einen interessanten Markt, so ließe sich der Tabak immerhin in jede gewünschte Geschmacksrichtung umformen.
Irgendwie aber auch interessant, wie Zigarettenindustrie und Regierung seit Jahren schon ein immerwährendes Katz-und-Maus-Spiel abliefern.
Mit der Umgestaltung des Brotregals haben auch die Discount-Aufbackartikel (Brötchen, Baguette-Brötchen und Baguettes) etwas mehr Platz bekommen, so dass wir jetzt nicht mehr zweimal pro Woche alles irgendwie improvisiert ins Regal fummeln und dann doch noch mit Resten (in den letzten Wochen auf einer kleinen Palette als Sonderaufbau mitten im Laden) herumhantieren müssen. Jeder Artikel hat seinen eigenen Weidenkorb bekommen (für die g&g-Ware fast schon zu schade) und so soll es nun erst mal bleiben:
Vor ein paar Tagen war ein Mitarbeiter einer Firma hier, die jetzt neu drei Brause-Sorten in Dosen vertreibt. Die legendären Chupa-Chups-Lollys gibt es zwar schon länger in "flüssiger" Form, aber in Deutschland bislang noch nicht. Das soll sich jetzt ändern und die Sorten Brombeere, Orange und Erdbeere sind nun bald verfügbar. Ich habe mich auch hinreißen lassen und habe jeweils einen Karton bestellt. Ob sie laufen werden? Mit 1,29 Euro pro Dose sind die Getränke nicht ganz billig.
Auf dem Bild seht ihr die Muster, die ich bekommen hatte. Es handelt sich dabei um Originalware aus Korea. Warum die Erdbeer-Brause irgendwie milchig-trüb ist, finde ich auch noch raus.
Außer über den über unsere Großhandlung bestellbaren Artikeln wagen wir uns in diesem Jahr mal in ganz neue Gefilde vor und haben ein Display mit schottischem Walkers Shortbread in Weihnachtsausstattung bestellt. Ob sie laufen oder zum Ladenhüter werden, wird sich zeigen. Ich finde es auf jeden Fall mal eine spannende Alternative.
Hier der / ein Werbespot dazu, den Walkers bei YouTube drin hat:
Wieder einmal haben wir wiederverwendbare Masken von "van Laack" bekommen, diesmal eine Kiste voll mit kleinen, bunten Masken für Kinder. Da ist leider die Zuteilung seitens der Großhandlung etwas über die Stränge geschlagen und den Löwenanteil der Masken können wir zurückgeben. Ob Corona oder nicht, bei uns fragt kaum mal jemand nach sowas.
Ein paar werden wir aber behalten, ich will ja nicht ausschließen, dass nicht doch noch der eine oder andere Kunde danach fragt.
Glutenfreies Brot? Haben wir natürlich. Und nicht nur in einer oder zwei Sorten, sondern gleich acht Artikel, die im neu sortierten Brotregal auch endlich zusammen auf einem Fachboden stehen:
Corona hier, Corona da. Viele Leute verdrehen beim Gedanken an COVID19 mittlerweile entnervt die Augen, aber beim Gedanken an das Corona-Bier leuchten die zuvor verdrehten Guckapparate zumindest wieder.
Nach den bekannten Flaschen haben wir jetzt mal einen Aufsteller mit Corona Extra in Dosen im Laden stehen. Würde mich aber wundern, wenn das nicht auch laufen wird …