Um in der bevorstehenden kalten Jahreszeit buchstäblich etwas Licht ins Dunkel zu bringen, haben wir vorhin mal etwas Weihnachtsbeleuchtung bei uns an der Halle angebaut. Foto gibt's demnächst mal, ich hatte vorhin nämlich keine ausreichend kompetente Kamera dabei.
Weil's ja nicht früh genug sein kann, haben wir inzwischen auch schon wieder die Feuerwerks-Lieferung bekommen. Mir wäre es ja lieber, wenn die Sachen zeitnah zum Jahresende erst hier aufschlagen würden, aber es ist wie mit der Weihnachtsware: Die Hersteller und Großhändler wollen die eigenen Läger freibekommen und so wird die Ware eben früh ausgeliefert…
Nachdem das Rentier-Ensemble letztes Jahr
endgültig ausgedient hat, musste nun eine neue Weihnachtsdekoration her. Neu heißt in diesem Fall nicht nur "neu gekauft", sondern bedeutet auch eine komplett andere Gestaltung. Lasst euch überraschen, Sonntag Abend gibt es dazu die Auflösung.
Hab mal Lager, Keller und Garage ausgemistet und rund 200 ausgediente Leuchtstoffröhren, die sich hier im Laufe der letzten Jahre angesammelt haben, zur Schadstoffsammelstelle gebracht.
In dem Punkt habe ich große Hoffnungen auf die LED-Technik…
Die insolventen Praktiker- und Max-Bahr-Baumärkte gehören zum Metro-Konzern. So wie die real-Warenhäuser auch und über genau die soll das fehlende Geld jetzt wohl wieder reinkommen. Dachte man sich zumindest im Markt in Passau, in dem Stephan diese Socken entdeckt hat.
Anruf eines Kunden- und Finanzberaters meiner Hausbank. Wenn ich Geld von meinen Geschäftsgirokonten auf ein Tagesgeldkonto umschichten würde, hätte ich einen besseren Zinssatz. Aktuell steht der übrigens bei sage und schreibe
nullkommazwei Prozent. Mein Kommentar dazu: "
Deswegen rufen Sie mich nicht wirklich an, oder?"
Er "musste" ja, um Rahmen seines Jobs. Aber mal ehrlich…
Eine Kundin kam mit einer Tasche der Marke "
Cleptomanicx" in den Laden, auf deren Seite dick und fett der Markenname prangte.
Ist ja schon irgendwie taktisch unklug.
Ich gehöre eindeutig mit einer Wärmflasche und viel
heißer Zitrone ins Bett. Da habe ich mich doch gerade eben tatsächlich bei der händischen Leergutannahme verzählt.
Ich!
Aus einem Tagungsprogramm:
"07.00 – 07.45: Sightrunning"
Bedeutet wohl: "Versuchen Sie einfach, auf eigene Faust in dem unübersichtlichen Tagungshotel den Weg vom Zimmer zum Veranstaltungsraum zu finden. Sie haben 45 Minuten Zeit dafür. Toi, toi, toi..."
Ein Mann kam an die Kasse und sprach meine Mitarbeiterin an: "Ich suche den billigsten Tabak, den Sie haben. Also mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis.
"Den billigsten?", entgegnete Sie? "Wollen Sie jemanden vergiften?"
"Ja, Blattläuse."
Ein Kunde stand an der Kasse und wollte einen Einkauf bezahlen. Er hielt sich dabei ständig die Brille fest, die ihm immer wieder wieder von der Nase rutschte. Meine Mitarbeiterin bemerkte irgendwann, dass der linke Bügel der Sehhilfe abgebrochen war.
Der Mann hatte den Blick wohl gesehen und nahm das zum Anlass, die Situation zu erklären. Die Reparatur der Brille würde ihn insgesamt 40 Euro kosten, da er eigentlich auch neue Gläser benötigen würde – aber es gäbe nunmal "wichtigere Dinge", die man von seinem ohnehin knappen Geld bezahlen müsse…
…und stapelte währenddessen für rund 20 Euro Tabak und zwei Flaschen mit Spirituosen auf den Kassentisch.
Anruf einer Firma, die ein ähnliches Sortiment anbietet, wie einst
Easydentic – und angeblich sogar eine Tochterfirma von denen sein soll. Wenngleich der Anrufer derartiges gänzlich abstritt.
Die Masche war allerdings
exakt die selbe: Man möchte mich als Referenzkunden haben, mit dessen guten Namen man hinterher werben dürfe und dafür würde man mir die unterschiedlichsten Produkte, u. a. "biometrische Zugangskontrollen" einbauen. Es würde ein Kontingent in Höhe von 15.000€ zur Verfügung stehen (genau wie bei Easydentic damals), für die man hier die unterschiedlichste Technik installieren könnte.
Einen Termin vereinbarte ich erst gar nicht mehr und lehnte stattdessen dankend ab.
Etwas eingeschnappt, fast schon beleidigt, klang der Tonfall, als der Anrufer sich dann mit den Worten, dass er die 15.000€ dann jetzt jemandem anders zur Verfügung stellen würde, verabschiedete.
Gar kein Problem für mich. Überhaupt nicht.
Ein Kunde kaufte einen Joghurt, der knapp am Haltbarkeitsdatum war. Mein Mitarbeiter an der Kasse machte einen lockeren Spruch dazu, sinngemäß und unter anderem, dass der Joghurt ja deswegen nicht schlecht sei.
Kommentar das Kunden hinterher zu mir: "Ihre Mitarbeiter sind aber unfreundlich."
Kann ich nicht bestätigen. Wir versuchen nur eher deutlich lockerer und aufgeschlossener zu sein, als man es in jedem anderen Supermarkt vorgelebt bekommt.