Oha, momentan (und ausgerechnet auf einen Samstag!) sieht die prinzipiell so schöne Gemüseabteilung richtig traurig aus. So viele Lücken …
Das Problem ist, dass durch die neue Platzierung und den neuen Standort die Artikel ganz anders laufen. Teilweise vor allem deutlich besser. Da muss man sich natürlich auch erst mal dran gewöhnen.
Diese Prepaid-Guthabenkarten mit dem Rubbelfeld heißen im Fachjargon also "
haptische Voucher". Damit bin ich mit dem Begriff vermutlich zum ersten und auch zum letzten Mal in Berührung gekommen.
Die Kollegin konnte es sich nicht nehmen lassen, diese "winzigen" Gläser Pflaumenmus zu bestellen, die ich nun gerade so auf meiner Hand balancieren kann. Ein Kilo Pflaumenmus, das reicht ja gerade mal für zwei, maximal drei Brötchen.
Der Kollege hatte (zu gestern schon) ganz viele Blumensträuße in unterschiedlichen Qualitäten bestellt, unter anderem auch sehr schöne
Floristensträuße, die auf dem Bild gar nicht zu sehen sind. Da sollen wir doch wohl jetzt nicht drauf sitzen bleiben?
Von den
Videoleerkassetten, die wir vor über zwei Jahren noch mal bekommen hatten, steht noch sage und schreibe eine Kassette hier im Regal.
Immerhin wissen alle Verantwortlichen schon, dass die Dinger auf keinen Fall nachbestellt werden sollen. Noch mal zwei Jahre will ich mir nicht geben, zumal die Technik ja immer mehr ausstirbt und wir dann wohl schon vier Jahre daran verkaufen würden.
Der Name ist quasi Programm.
Viel wurde darüber geredet, jetzt haben wir es auch im Sortiment.
Der Preis ist schon 'ne Ansage, da habe ich auch gestaunt …
Bei uns übrigens auch schon seit Dienstag wieder im Laden: Maibock!
Derzeit erst mal wieder nur von Haake Beck (ist nun mal der Platzhirsch bei uns), aber Einbecker und mindestens eine weitere Sorte sollen noch folgen.
Und wer im Mai Maibock haben möchte, geht wie immer leer aus – aber nach dem sich das Spielchen ja nun jährlich wiederholt (und, gerade nachgesehen, auch jährlich eine Erwähnung hier im Blog findet), sollten das inzwischen die meisten Leute wissen…
Durch unsere beiden Rollgondeln mit den Cornflakes und den Länderspezialitäten ist unsere Aktionsfläche deutlich geschrumpft. Im Wissen um die umbaubedingte Enge hatten wir letzten Sommer vorausschauenderweise nur ganz wenige Osterartikel bestellt – und so stehen hier jetzt sage und schreibe
fünf kleine Displays mit Hasen und Eiern im Laden.
Mehr Eierfest wird hier nicht.
Unter dem Namen "
Peta Zwei" (der Jugendkampagne von PeTA) haben wir nun vegane Currywurst im Glas bei uns im Markt stehen.
Wer hat's bestellt?
Wie schmeckt es?
Wird es sich verkaufen?
Drei Fragen und ich habe auf
keine (ehrlich!) davon eine Antwort.
Oha,
zwei Monate ist das schon wieder her, dass der Außendienstler vom Importeur mir die Sortiments- und Preislisten gebracht hatte?
Aber so dramatisch ist das gar nicht: Zuerst mussten wir uns einen Überblick verschaffen und uns überlegen, welche Artikel wir überhaupt haben wollen, da spielte natürlich auch der hier bei uns (nicht) vorhandene Platz eine große Rolle. Dann kam das Jahresendgeschäft und die Inventur dazwischen und nachdem die Ware geliefert wurde, mussten wir sämtliche Artikel erst mal noch in der Warenwirtschaft einpflegen. Aber … Tataaa.
Ist natürlich jetzt keine ernstzunehmende Konkurrenz zu einem kompletten Asia-Shop, aber mehr gibt die Fläche derzeit einfach nicht her. Aber die Artikel, die wir jetzt schon mal haben, sind wirklich gut und einige davon verwenden wir seit Jahren privat schon selber.
Bin gestern am Maggi-Regal über diesen Artikel gestolpert, der mir noch nie so richtig aufgefallen war. "
Da könnte man einen schönen Blogeintrag draus machen, vielleicht irgendeine Blödelei mit PeTA", dachte ich mir.
Foto gemacht, ins Blogbilder-Verzeichnis gelegt – und zwei Stunden später von der verantwortlichen Kollegin erfahren, dass sie den gesamten Regalbestand der "Seepferdchen Suppe" reduziert hat, weil er kurz vor dem Ablaufen ist, und sie den Artikel auch nicht noch einmal nachbestellen wird.
Glück für die Seepferdchen.
Wer auch immer bei
Schrozberger irgendwann mal auf die glorreiche Idee gekommen ist,
Zitronensaftkonzentrat mit in den Kakao zu mischen: "Danke" für nichts. Ich habe nämlich nach dem ersten Schluck den Rest angewidert weggeschüttet, weil ich dachte, dass der Kakao sauer ist. Gut, er hatte ja auch tatsächlich eine saure Note, aber eben mutwillig. Brrrrrrrrrr …
Die
Affenbrotbaum-Schwarze-Dose-Dosen liefen eher verhalten. Langsam aber sicher haben wir fast den kompletten Bestand verkauft, zwischendurch wurde auch ein paar geklaut und einige habe ich selber getrunken.
Inzwischen standen auf dem Aufsteller nur noch sechs Dosen und die habe ich nun für mich selber gebunkert.
Ich mag das Zeug.
Vor einer Weile hatten wir ein Display mit unterschiedlichen Kleinpackungen Mundspülung im Laden stehen. Die Artikel waren hier insgesamt eher nicht so der Renner, irgendwann haben wir die Reste mit auf einen freien Platz ins Zahnpasta-Regal gestellt, wo sie weiter verstaubten.
Und verstaubten. Und dann machte eine Kollegin eine Entdeckung …
Ach, die Dinger haben ein Haltbarkeitsdatum? Oh.
(Die paar Packungen haben wir dann übrigens auch nicht mehr reduziert verkauft, sondern direkt im großen Müllcontainer entsorgt.)
Habe vorhin beschlossen, dass es ab sofort eine neue Serie hier im Blog gibt. Die einzelnen Folgen kommen aber nur mit viel Abstand, nämlich jeweils zum Jahrsende. Der Titel: Der Ladenhüter des Jahres. Der Inhalt: Die Darstellung des größten Flop-Artikels bei uns im Geschäft.
In diesem Jahr ganz klar die Haribo Goldbären in der Fan-Edition, vom dem immer noch mehr als die Hälfte auf dem Aufsteller steht. Inzwischen ist für uns auch schon das Haltbarkeitsdatum (März 2018) beachtenswert. Aber noch geht's.
(Posthum küre ich übrigens das
Weingelee zum LdJ 2016!)