Ende letzter Woche hatten wir per Zuteilung eine ganze Menge Fahrradklingeln mit Ottifanten bekommen. Ich weiß jetzt schon, dass meine Tochter mit hundertprozentiger Sicherheit so eine Glocke an ihrem Fahrrad haben möchte.
Bei uns im Kassensystem sind sie mit 2,99 € hinterlegt, aber das ist leider auch alles, was ich derzeit weiß. Werden sie im Handzettel, den wir nicht haben, beworben, sind sie Teil irgendeiner Rabattaktion? Ich habe keine Ahnung. Vielleicht ergibt sich ja in den nächsten Tagen noch etwas, ansonsten werde ich sie einfach mit einem Preisschild versehen und hier in den Laden stellen. Hmm …
Auf dem Weg nach Hause rannte eine Wollhandkrabbe quer über den Radweg. Die Tiere sind zwar hier invasive Arten und als solche nicht schützenswert, aber das einzelne Individuum will man ja nun auch nicht umbringen. Nach dem ich sie ein bisschen geärgert hatte, schnappte ich sie mir und warf sie ins Gras, ein paar Meter von der Straße entfernt. Soll sie sich von jemandem anders überfahren lassen.
Wir haben seit gestern einen Aufsteller mit der blauen Fanta-Sorte ohne konkrete Nennung des Geschmacks hier im Laden stehen. "What the Fanta?" lässt einen raten, welcher Geschmack sich in der Flasche verbirgt. In der Produktbeschreibung heißt es lediglich "Erfrischungsgetränk mit exotischem Fruchtgeschmack" – aber die Auswahl an exotischen Früchten ist in Gottes Garten bekanntlich recht groß. Nonis und Durians gehören übrigens auch dazu, womit ich andeuten möchte, dass ich den Inhalt der Flasche nach den ersten Schlucken in den Ausguss entsorgt habe.
Für irgendwelche Streiche und Aprilscherze lässt sich die blaue Brause aber bestimmt verwenden. Der Farbton ist dem von günstigen Glasreinigern nicht unähnlich.
Da fährt man bei Regen mit dem Auto durch die Gegend, plötzlich öffnet sich beim neben einem fahrenden Auto das Fenster einen Spalt breit und der Fahrer wirft seine glimmende Zigarettenkippe raus.
Etwas Schadenfreude machte sich bei uns breit, als wir an der nächsten Ampel sahen, dass der Stummel an seiner regennassen Tür klebengeblieben war.
Ines war im Gespräch mit einer langjährigen Stammkundin, inzwischen Mitte 80.
Die alte Dame konstatierte zwischendurch, dass sie die "nette Kollegin, die immer vorne an der Kasse saß" vermissen würde.
Ines ging im Geiste kurz alle Kolleginnen durch, die uns kürzlich verlassen haben und versuchte dann, der Kunden auf die Sprünge zu helfen: "Sie meinen bestimmt die #meiermüllerschulz, aber die hat uns leider zu Ende Juni verlassen, da sie ihr Leben im Süden fortsetzen möchte."
"Nein, nein", entgegnete die Frau. "Die war doch erst noch schwanger und ich hab ihr auch was Selbstgestricktes für ihre Tochter geschenkt. Wir haben uns immer so gut verstanden …"
Da schluckt man erst mal. Gemeint war nämlich Ines selber und es ist inzwischen mal eben acht Jahre her, das sie "erst noch schwanger" war.
Ich dachte, das hier wäre nur ein kurzer Gag gewesen, nach dem Lidl die Latschen verkauft hatte. Aber manche Leute scheinen sie wirklich für sich entdeckt zu haben.
Das Bild ist schon etwas älter, aber ich freue mich immer noch über diese Leistung. Mit meiner inzwischen leider schon lange abgelaufenen Version von 3D-Studio Max hatte ich mal eine (tatsächlich existierende) Grundplatte nachgebaut, auf der vier rote Diodenlaser mit mehreren Strahlteilern zu einem dicken Strahl zusammengeführt wurden.
Das war ein hartes Stück Arbeit und mein alter Rechner hatte lange daran gerendert, aber das Ergebnis, vor allem in der Animation, war schon echt beeindruckend.
3DS hätte ich gerne wieder, aber 270 Euro im Monat oder 2200 Euro jährlich ist mir der Spaß nicht wert. Das ist letztendlich eben doch nur ein Hobby gewesen, wenngleich ich damals schon sehr geniale Szenen erstellt habe und mein Wasser / Meer im Sturm schon verdammt gut ausgesehen hat. Hier auch wieder nur ein Standbild aus der Videosequenz.
Am Sonntag ist die MS Europa hier in der Weser stromabwärts gefahren. Mit "nur" knapp 200 Metern Länge, ist das Schiff deutlich kleiner als die berühmten Kreuzfahrt-Giganten – aber mit so einem großen Fahrzeug hier durch den doch relativ schmalen Fluss zu fahren, ist schon eine Herausforderung. Schiffe in dieser Größenordnung fahren zwar häufiger durch die Weser bis teilweise zum Neustädter Hafen (aber auch nicht weiter), aber an der Tagesordnung liegt das nicht gerade.
Entsprechend viele Zaungäste gab es an beiden Ufern. Ich war zufällig gerade mit dem Fahrrad auf dem Weg nach Blumenthal und konnte so die ständig hupende Europa eine Weile begleiten.
Ein Kunde, der nach einer Weinberatung verlangt hatte, hielt in der Hand eine Flasche Rotwein mittlerer Preisklasse und beschrieb mir schließlich, was er suchen würde. Ich kenne inzwischen schon viele Weine aus unserem Sortiment (ALLE zu KENNEN ist ein ambitioniertes Ziel, wenn man aus einer Flasche nicht nur kosten und den Rest wegschütten möchte … ), aber den, den er in der Hand hielt, kannte ich nicht.
Nach dem ich eine Weile den Geschmack hinterfragt und die eine und andere Empfehlung ausgesprochen hatte, nahm er den, den er sowieso schon in der Hand hielt. Warum fragen die Leute eigentlich nach einer Beratung? Was erwarten sie aus so einem Gespräch?
Das ist übrigens eine Situation, wie ich sie schon relativ häufig erlebt habe.
Zweimal die gleiche Sauce von Knorr. Die rechte ist etwas älter, aber immer noch innerhalb des aufgedruckten Haltbarkeitsdatums, die linke mit den dunkelblauen Etiketten die neue Flasche. Die Zutaten haben sich nicht geändert, die Farbe prinzipiell auch nicht.
Die rechts Flasche war nun mehreren Wochen unserer LED-Beleuchtung mit einem offenbar nicht ganz unbeachtlichen UV-Anteil ausgesetzt. Das ist schon krass, finde ich.
Nach dem Schütteln hat man aber keinen Unterschied mehr gesehen …
Das könnte auch eine Szene vom Ausbruch des Fagradalsfjall auf Island sein, ist aber nur ganz profane Holzkohle bei uns im Grill auf der heimischen Terrasse.
Eine Kundin suchte einen, ich zitiere, "hochwertigen Vollrohrzucker".
Die Kollegin zeigt ihr die beiden Produkte in unserem Fairtrade-Regal, nach dem die Kundin den "Roh-Rohrzucker" aus dem normalen Nährmittelregal bereits ausgeschlossen hatte. Die beiden Fairtrade-Variationen (4,99 € und 6,29 € pro Packung) ließen die Kundin schlucken: "SOO teuer?!"
"Ja, nun, sie fragten nach einem sehr hochwertigen Produkt, hier ist es. Vollrohrzucker aus fairem Handel und beide aus ökologischer Erzeugung."
"Dass Sie hier überhaupt so ein Klientel haben …"
"Naja, haben wir, sonst hätten wir nicht so eine große Auswahl an Fairtrade-Produkten. Die Nachfrage ist bei uns definitiv da", erklärte die Kollegin ehrlich.
"Schon klar, Angebot und Nachfrage. Aber ich komme aus dem #etepeteteviertel und ich dachte, die Leute, die hier leben und hier arbeiten haben nicht so viel Geld."
Gekauft hat sie den ach so teuren Zucker dann übrigens nicht.
Ich schreibe jetzt nicht, was die Kollegin in dem Moment gedacht hat. Hier lesen nämlich auch Minderjährige mit.
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