"Malta Guinness" hat ein
neues Etikett bekommen (ansonsten hat sich an der nigerianischen herkunft wohl nichts verändert) und auch diese Flasche hat sich hier in Richtung meines Leergutautomaten verirrt:
Mal wieder habe ich eine große Ladung Papierrollen für meinen Plotter bekommen. Praktischerweise kann man sie hochkant exakt zwischen mein Regal und die Decke hier im Büro stellen. Man muss sich nicht mit Gewalt reindrücken, aber sie können auch nicht umfallen oder wegrutschen. "Saugend-schmatzend", wie es umgangssprachlich so schön heißt.
Der Vorrat reicht jetzt etwa für ein halbes Jahr…
(Ja, original HP – es sind bislang die einzigen Rollen, die ich in der Breite 59,4cm gefunden habe.)

Uns ist gerade eine Idee für den kommenden Samstag eingefallen. Es hat mit diesem kleinen Bildausschnitt zu tun und wer halbwegs internetaffin ist, erahnt möglicherweise schon, was ich hier vor habe.
Nach etwas arg viel Demotivation in den vergangenen Wochen wird es einfach mal wieder Zeit für mehr Schabernack und verrückte Aktionen hier im Laden. Ihr könnt ja abstimmen. Die Nyan-Cat wäre nämlich die Alternative. Okay, das war ein Witz. Den Nyan-Song würde ich nicht überstehen.
Zweieinhalb Monate haben wir nun daran gearbeitet, Müll und Einbauten aus der Halle zu entfernen. Nun ist sie komplett leer – aber dabei soll es ja nicht bleiben. In der nächsten Zeit werden wir die Wände und Teile der Stahlkonstruktion streichen, die Elektroinstallation muss neu aufgebaut und schließlich auch noch der Fußboden bearbeitet werden. Aber bis das so weit ist, wird es noch eine Weile dauern…
Hier seht ihr einen der ganz alten SPAR-Rollbehälter, auf denen wir auch jahrelang, wenn auch im Laufe der Zeit immer seltener, unsere Ware bekommen haben. Die Dinger waren aus Recyclingkunststoff und deutlich schwerer als die neuen Rollis.
Dank an Edith für das Foto, das sie bei sich auf der Arbeit gemacht hat. Dort bekommen sie ihre zu verräumende Ware von einer Fremdfirma, die offensichtlich alle möglichen ausgemusterten Rollcontainer verwendet:
Konrad hatte eine Frage bezüglich der Gewinnspannen im Lebensmitteleinzelhandel:
Ich hoffe ich habe zu diesem Thema bei dir im Blog keinen Beitrag überlesen, aber mich würden generell mal die Margen für Lebensmittel, Getränke und alkoholische Getränke (Wein, Spirituosen) interessieren.
Ich weiß, dass man da keine pauschale Antwort geben kann (Eigenmarken, große Marken, Mengenrabatt etc) aber mich würde mal ein Anhaltspunkt interessieren, in welcher Größenordnung sich die Margen für
- Lebensmittel allgemein (alles was abgepackt im Supermarkt ankommt)
- Getränke (Coca Cola, Säfte)
- Bier
- Wein
- Spirituosen
bewegen. Ich könnte mir vorstellen, dass gerade bei Spirituosen die Margen sehr gering sind, weil der Verkauf fast ausschließlich über die Marke erfolgt und es im Prinzip keine Eigenmarken etc. gibt
Mir geht es hierbei übrigens nicht um deine Gewinnmarge, sondern lediglich um den prozentualen Aufschlag auf den Einkaufspreis zur Bildung des Endpreises. Über eine Antwort oder einen Blogbeitrag dazu würde ich mich sehr freuen.
Details kann ich hier aus verschiedenen Gründen nicht nennen. Wie vermutet sind die Spannen auf den immer wieder hart beworbenen Marken, vor allem Spirituosen, Kaffee, Körperpflegeprodukte, Waschmittel und Grundnahrungsmittel in der Regel recht besch…eiden.
Ansonsten sind die Preise je nach nach Geschäft ganz unterschiedlich kalkuliert. Ein kleiner Bioladen muss ganz anders kalkulieren (teilweise mit bis zu 100% Aufschlag) als wir
großen "größeren" es können. Das normale Sortiment kaufen wir wiederum deutlich günstiger ein, als viele andere Läden ohne Zugehörigkeit zu irgendeiner Kette / Genossenschaft usw. es können. Es snd schon einige Faktoren, die den Preis bestimmen. Dazu gehört z.B. auch der übliche Marktpreis. Was nützt einem die tolle Kalkulation, wenn die Kunden einem für den aufgedruckten Preis den Vogel zeigen?
Im Allgemeinen liegen die Spannen hier bei mir irgendwo im Bereich zwischen 0 und 80%, je nach Warengruppe und Hersteller. Das pauschal für einen kompletten Supermarkt anzugeben, ist im Grunde unmöglich. Bei mir hier kommt's schließlich auf eine Mischkalkulation mit etwa 22 Prozent Rohertrag heraus.
Das war jetzt der Versuch, eine wirklich komplexe und recht tiefgehende Frage irgendwie zu beantworten…
Tobias hat mir geschrieben:
Hallo Björn,
ich hatte schon lange vor, Dir diesen Markt einmal für die Rubrik „Sparmärkte aus aller Welt“ vorzuschlagen. Aber wie das so ist: Man scheibt es vor sich her, bis es fast zu spät ist. Nachdem Du geschrieben hattest, dass Dein Laden nicht mehr lange unter dem Zeichen der Tanne geführt werden wird, befürchte ich, dass auch dieser Sparmarkt in naher Zukunft unter der Flagge der "E" firmieren wird. Also habe ich vorher noch ein paar Bilder gemacht, die ich Dir hiermit zukommen lassen möchte.
Zu sehen ist der Sparmarkt Krause aus Bremervörde (also quasi „um die Ecke“). Daher wundert es mich, dass dieser in Bremervörde doch sehr bekannte Markt noch nicht bei Dir aufgetaucht ist. Das Einkaufen in dem Sparmarkt ist ein wenig, als wenn man in eine vergangene Zeit eintaucht (und das ist jetzt nicht abwertend gemeint): Die Produkte sind mit Preisetiketten ausgezeichnet, an den Kassen hört man keinen Scanner piepen – Die Kassiererinnen geben jedes Produkt von Hand ein. Und wie es sich gehört, bekommt man beim Sparmarkt Krause wirklich alles. Seit einigen Jahren ist sogar unsere Postfiliale im Spar beheimatet. Auf den Bildern sind die zwei Eingänge des Marktes zu sehen: Einmal von der Alten Straße und einmal über den Parkplatz aus Sicht der Bremer Straße.
Vielen Dank für Text und Bilder.
Ein Foto von Jens von einem Schild, das er im Marktkauf in Löhne entdeckt hat. Als Außenstehender kommt man sicherlich ins Grübeln, aber so abwegig ist das doch gar nicht. Vor allem, und so deute ich die Information, wenn die alkoholfreien Getränke vorher doppelt angeboten wurden und der Platz insgesamt etwas knapp ist. Wobei "knapp" natürlich immer relativ ist, denn alle Marktkauf-Märkte, die ich kenne, haben recht stattliche Verkaufsflächen, in die man meinen Laden hier mehrmals reinstellen könnte.
Vielleicht liegt's auch doch einfach nur daran, dass sich mit Wein nunmal mehr Geld verdienen lässt. Aber das wäre jetzt nur eine in den Raum geworfene Spekulation.
Für die genauen Planungen der
Lagerbühne brauchen wir natürlich auch die genauen Maße der gesamten Halle. Und wenn man diese Daten schonmal hat, was liegt da näher, als sie gleich in eine 3D-Grafik umzuwandeln?
Der erste Entwurf: Fundamentplatte und die acht Stützen der Halle (ohne Bürotrakt).
Erster Test: Das Papier verursacht keinen Papierstau, die Etiketten lösen sich nicht ab und verstopfen den Drucker und der Toner hält. Also absolut positiv.
Jetzt sag' ich auch, wer der Hersteller ist:
Printation
Wolken, zwei Pylonen und viele Stahlseile …
Jan hat mir auch ein paar SPAR-Markt-Fotos geschickt. Das obere stammt aus Nizza, der Markt auf dem unteren Bild befindet sich in
Uzès, einem netten kleinen Städtchen etwa 25 km von
Nîmes entfernt.
Vielen Dank für die Zusendung!
Es ist Frühling. Wenn man in meiner Halle steht und durch das Loch blickt, in dem einer der Träger für die alte Ebene auf den gemauerten Boxen steckte, kann man die Bäume im Nachbargarten sehen.
Zwei Heranwachsende kauften ein. Einer der beiden schnappte sich gleich zu beginn ein paar Beutel mit fertigen Eiswürfeln aus der Tiefkühltruhe. Sein Begleiter hatte einen Einwand: "Lass' uns die doch zum Schluss holen, sonst taut alles an."
"Ja, und? Dann schmeißen wir die wieder rein und nehmen andere", entgegnete der Erste wieder.
Nachdem sich eine Kollegin einmischte und kurz drohte, dass die beiden in dem Fall doppelt bezahlen müssten, lagen die Würfel gleich wieder in der Truhe.