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Von Wasser zu Wein

Ein Foto von Jens von einem Schild, das er im Marktkauf in Löhne entdeckt hat. Als Außenstehender kommt man sicherlich ins Grübeln, aber so abwegig ist das doch gar nicht. Vor allem, und so deute ich die Information, wenn die alkoholfreien Getränke vorher doppelt angeboten wurden und der Platz insgesamt etwas knapp ist. Wobei "knapp" natürlich immer relativ ist, denn alle Marktkauf-Märkte, die ich kenne, haben recht stattliche Verkaufsflächen, in die man meinen Laden hier mehrmals reinstellen könnte.

Vielleicht liegt's auch doch einfach nur daran, dass sich mit Wein nunmal mehr Geld verdienen lässt. Aber das wäre jetzt nur eine in den Raum geworfene Spekulation. ;-)


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Kommentare

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der Muger am :

Hey - ich kann Wein zu Urin machen. fast so wie diese Messias damals....

rusama am :

Der Anführer der ersten schwulen Boy-Group hatte ja nur einen ganz einfachen Trick drauf,leere Wasserflaschen abgeben und vom Pfandgeld Wein kaufen 8-)

Luis am :

Ich finds erstaunlich dass die Leute sich mit dem abschleppen von Kisten rumplagen wo dass Wasser aus der Leitung doch das "Beste" ist.

Vielleicht sind ein paar Wasser-Sommiliers (???) hier gerne über die verschiedenen Wässerchen sich gerne austauschen möchten? ;-)

Darauf erstmal ein VOSS!

DJ Teac am :

Das Wasser aus der Leitung ist nicht überall toll.
Und bei uns ist die Kohlensäure vom Leitungswasser leer :-(

Klodeckel am :

Das hat psychologische Gründe. Ich kenn da auch so einen Experten, der "weils gesund ist" jeden Tag 3 Liter stilles Wasser in sich reinkippt. Und obwohl ich ihn über mehrere Testergebnisse informiert habe, nach denen das gewöhnliche Leitungswasser nicht nur ebenso "sauber" und gesund ist wie das Zeug aus dem Supermarkt, sondern auch im Geschmacksvergleich mithalten kann, schleppt er lieber regelmäßig die 6packs mit den 1,5-Liter-Flaschen nach Hause.

Wahrscheinlich können sich die meisten Menschen einfach nicht mit dem Gedanken anfreunden, dass ein Wasser, mit dem man seine Hinterlassenschaften auf dem Klo wegspült, auch gleichzeitig als Trinkwasser verwendet werden kann. Das ist zumindest meine Theorie. ;-)

The other one am :

Ja, dieses eklige Leitungswasser ist tatsächlich höchstens für die Toilette geeignet. Oder zum Zähneputzen.

Oskar am :

Solchen Spezialisten sollte Toiletten- und Spülwasser nur in Form und Menge von schon durch den eigenen Körper gelaufenen Leitungstrinkwassers zur Verfügung stehen.

The other one am :

Das gibt's bestimmt auch schon abgefüllt.

Das neue "Miktion naturtrüb" in der stylischen Knickhalsflasche.

tyler am :

"aber so abwegig ist das nicht"
Doch, das ist definitiv ein Kommunikations-GAU.
Das Schild richtet sich doch an diejenigen, die verzweifelt das Wasser suchen. An wen richtet sich das Schild im ersten Satz? Was interessiert den Wasserkäufer die Erweiterung des Weinangebotes? Und ist es nicht vollkommen egal, ob das Wasser jetzt im Geetränkemarkt steht, weil das Weinangebot erweitert wurde, es neue Gesetze gibt oder vielleicht Tante Erna krank ist?

"Wasser finden Sie ab jetzt im Getränkemarkt"
=Punkt=
Es ist doch wirklich nicht so schwer, die eigentliche Message an den Kunden zu bringen!

DJ Teac am :

Es sind aber 2 "Messages" die hier überbringt werden.

An den Wasser UND an den Weinkäufer.
Ob für dich beide Infos relevant sind ist da erst mal egal.

Außerdem kommt sonst garantiert wieder ein Kunde und fragt "Warum steht das Wasser nicht mehr hier". Wobei.. auch das Schild wird diese Kunden nicht davon abhalten zu fragen.

Klodeckel am :

Welche "Message" wird denn an "den Wasser überbringt"? :-O

The other one am :

"Uh!? Drei Kartons Wein?"

"Ja, da kann ich doch nix dafür. Im Supermarkt gibts leider kein Wasser mehr."

8-)

Oskar am :

Heutzutage wird ja sogar Wasser flaschenweise und massenhaft gekauft. Armes, reiches Deutschland. Da wär's wohl sogar unangemessen, wenn das Schild auf den geänderten Standort des Mineralwassers hingewiesen hätte.

The other one am :

"Heutzutage wird ja sogar Wasser flaschenweise und massenhaft gekauft."

Das wundert mich nicht. Du kannst ja mal versuchen Wasser in flachen, deckellosen Pfannen zu verkaufen.

Oskar am :

Ich dachte eher an den Verkauf in Sieben oder aber lose. Sinnreicher als in Flaschen wär's allemal. Zumindest die Flaschen würden gespart.

The other one am :

Nimm doch gleich Acht.

Obi-Wan am :

Die heutigen Marktkaufmärkte haben mindestens 3000m² Verkaufsfläche - so nebenbei angemerkt... ;-)

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