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Angebohrtes Schloss

Vor ein paar Tagen fiel einem Kollegen auf, dass eines der Vorhängeschlösser an unseren Vitrinen eine zusätzliche Bohrung hat, mit der man durch Hineinstoßen eines langen, dünnen Gegenstandes das Schloss auch ohne Schlüssel öffnen könnte.

Was zum..?

Mal eben zur Faktenlage:

1. Dass wir das Schloss so bekommen haben, z.B. versehentlich ein altes / gebrauchtes, ist ausgeschlossen. Da die Schlösser allesamt gleichschließend sind (also mit dem selben Schlüssel zu betätigen), kam es direkt vom Hersteller.

2. In der Bohrung hingen sogar noch ein paar Messing-Späne, auf dem Fußboden jedoch nicht. Wann das passiert ist, bleibt vollkommen unklar, das könnte auch eines der Schlösser aus der Zeit vor dem Umbau sein.

3. Die Bohrung ist sehr sauber und gerade angebracht worden, freifliegend bekommt man das selbst in relativ weichem Messing kaum so hin. Zumal die Bohrung auch relativ groß ist, da hat man einiges an Drehmoment.

4. Selbst wenn irgendjemand in böser (Einbruchs-)Absicht das getan haben sollte: Man ist ein paar Minuten dabei, der Einsatz eines Akkuschraubers wäre wohl irgendjemandem aufgefallen.

Inzwischen hängt ein neues Schloss an der Vitrine, ist ja auch logisch. Bezügliches der Bohrung bleibt bei mir und den anderen Kollegen nur ein sehr, sehr riesiges Fragezeichen … :-O


Lustige Strichcodes – 351

Hallo Björn

Anbei ein sehr gelungener Strichcode aus Russland, welcher auch noch eine doppelte Bedeutung hat.

Und zwar bezieht sich die Milchprodukte-Marke "Prostokvashino" auf einen sowjetischen Trickfilm, in welchem ein Stadtjunge, ein gestreifter Kater und ein Hund gemeinsam in das Dorf Prostokvashino ziehen. Eben jener gestreifte Kater ("Kater Matroskin") ist auf allen Produkten der Milchprodukte-Marke zu finden.

Nun kommt noch das Wortspiel: Das russische Wort für Strichcode ist aus dem Deutschen übernommen: (gesprochen "Strichkod"), während das russische Wort für Kater (gesprochen "Kot") ist. Dies ist also im doppelten Sinne ein (gesprochen "Strichkot", also "Strichkater").
Das ist mal eine wirklich kreative Idee, definitiv. :-)


Granatapfelkerne im Glas

Seit Ende letzten Jahres haben wir übrigens Granatapfelkerne im Glas im Sortiment. "Kein Schälen. Kein Putzen.", heißt es auf dem Etikett und wenn ich daran denke, wie oft ich schon mitbekommen habe, wie sich Leute abmühen, die Früchte ohne nennenswerte Kollateralschäden zu zerlegen, dürfte das mal eine interessante Ergänzung des Sortiments sein.

Für mich aber dennoch nicht. Ich mag Granatäpfel nämlich nicht. :-)


"Flughafenspiel"

Vor vielen Jahren schrieb ich hier mal, dass ich die Suche nach Sicherungsetiketten in der Bekleidung (oder Taschen etc.) von Kunden immer als mein "Flughafenspiel" bezeichne.

Nun hatte ich mal nach diesem Handchecker im Web gesucht und bin in einem pdf-Produktkatalog von Tyco gelandet. Dort ist auf Seite 72 der Handchecker zu finden und dort steht:

Die Kontrolle erfolgt, ähnlich dem Check-in am Flughafen, ohne unangenehmes Abtasten oder gar Entkleiden des vermeintlichen Ladendiebes.
Die Assoziation mit dem obligatorischen Kontrollvorgang beim Einchecken am Flughafen hatten also offenbar auch noch andere Leute. :-)

Nachbestellung Regalteile, 1. Teil

Nach nun über zwei Jahren nach dem Umbau haben wir genug Routine und Erfahrung mit den neuen Verhältnissen, dass wir die Regale und die sich darin befindlichen Platzierungen sehr präzise überarbeiten können. Daraus ergab sich auch, dass wir die Packdichte in den Regalen noch weiter optimieren können – und so habe ich nun über 40 (!) neue Fachböden bestellt, die den Weg in den Laden finden werden. Das sind etwa 50 Meter Regalfläche, die bei uns hier natürlich unglaublich viel wert ist.

Es gibt im Grunde zwei mögliche Verwendungen, die wir uns je nach Sortiment natürlich schon längst überlegt haben: Entweder werden wir den gewonnen Platz für neue Artikel nutzen oder die vorhandenen Produkte zweckmäßiger in die Regale stellen. Bin mal gespannt, wie lange Wanzl für diese Lieferung braucht.

Wie der Betreff schon andeutet, wird auch noch ein zweiter Teil folgen. Wir wollen nämlich nicht nur den Inhalt in den vorhandenen Regale verdichten, sondern auch zwei komplett neue Regale hier aufstellen. Da werden gerade die Pläne erstellt, damit das dazu notwendige Material bestellt werden kann. Dann wird das alte Holzregal verschwinden und auch durch eines unserer Eisenglimmer-"Pure-Tech"-Regale ersetzt.

Scary Shopping und Corona

Was wird aus Scary Shopping?

Wir wissen es nicht. Niemand weiß es.

Wir fiebern seit Jahren diesem Termin entgegen und nun droht auch diese Veranstaltung aufgrund der Anti-Corona-Maßnahmen zu platzen. Noch ist viel Zeit und wer weiß, wie sich die Situation bis zum Herbst entwickelt haben wird – aber ein paar Wochen Vorlauf brauchen wir schon. Nicht zwingend für die unmittelbaren Vorbereitungen, aber wir müssen noch etliche Dinge neu anschaffen und zugegebenermaßen würde ich das ungerne tun, um sie dann für die nächsten Jahre unausgepackt direkt wieder einlagern zu können.

Mein Stichtag: 1. Oktober. Wenn bis dahin Veranstaltungen und Zusammenkünfte weiterhin nicht erlaubt sind, bleibt hier am 30. Oktober ab 21 Uhr die normale Ladenbeleuchtung an. Der nächste auf einen Samstag fallende 30. Oktober, und damit die nächste Chance auf Scary Shopping, ist in sechs Jahren – also 2027.

Ob es so weit kommt, werden wir ja sehen …

"Lungo": -1

Juhu, eine Packung verkauft. :-D

(Oder vielleicht auch geklaut, so genau weiß man das nun nicht. Auch wenn ich das natürlich ohne Mühe im Warenwirtschaftssystem nachschlagen könnten, mit einem Zeitaufwand, der dem des Schreibens dieses Blogeintrags kaum nachsteht. Aber erfahrungsgemäß verschwinden gerade die Discount-Eigenmarken meistens eher nicht unbezahlt.)

Gaszählertausch

Das Telefon klingelte, angezeigt wurde eine Handynummer. Ich nahm ab und meldete mich nur kurz mit meinem Nachnamen. Eine junge Frau war dran, die ziemlich außer Atem klang: "Entschuldigung, habe ich mit ihnen heute einen Termin, dass Sie meinen Gaszähler tauschen?"

"Nein", erklärte ich wahrheitsgemäß, "hier ist der EDEKA-Markt in der Bremer Neustadt."

"Oh, achso, danke, dann hab ich mich wohl verwählt."

[klick]

Hat sie wohl. :-D

Ausgeblichene Etiketten im LED-Licht

Bislang dachte ich immer, dass Toner aus Laserdruckern eher farbbeständig ist. Entweder war ich da komplett auf dem Holzweg oder die LED-Beleuchtung in unseren Kühlregalen verfügt über einen immens hohen UV-Anteil. Letzterer ist jedenfalls dafür verantwortlich, dass Farben ausbleichen, die Moleküle der Farbstoffe werden durch das energiereiche UV-Licht regelrecht gespalten.

Ob da ein Handlungsbedarf besteht, außer regelmäßig neue Etiketten zu drucken, vermag ich an dieser Stelle nicht zu sagen. Aber ich staune dennoch darüber. Dass Etiketten im Laufe der Jahre ausbleichen, kennt man.
Aber hier kann man ja fast schon dabei zusehen, hoffentlich mit Schutzbrille. :-O

(Das Schild sollte eigentlich knallrot sein!)


Neue Akkus für den Handchecker

Unser Handchecker für die Warensicherungsanlage (Details dazu sind hier nachzulesen) ist inzwischen über 15 Jahre alt und funktioniert nach wie vor einwandfrei. Nur die Akkus sind inzwischen zum zweiten Mal durch und so habe ich mir zwei neue Packs (aus jeweils 5 Stück (á 1,2V, also 6V) Varta CP300) bestellt und in das Sicherungsetikettensuchgerät eingelötet. Nun kann die Suche nach bislang unentdeckten Warensicherungen weitergehen …


Nicht nur bei uns: Eingeschlossene Pistazien

Vorab fasse ich mal ein paar eigene und externe Links zusammen:

Das Phänomen, dass Pistazien (offenbar bevorzugt in der gerösteten Version) gerne geklaut werden, dazu in rauen Mengen, ist uns vor ein paar Jahren schon aufgefallen. Dass mitunter gleich komplette Regalbestände in den Taschen der Ladendiebe verschwinden, hatte ich euch in diesem Video bereits gezeigt.

Da der Pistazienklau überhaupt kein Ende nahm, haben wir vor rund zwei Jahren aus lauter Frust sämtliche relevanten Produkte aus dem Sortiment geworfen. Nachdem dann aber die ehrlichen Kunden anfingen, Pistazien zu vermissen, haben wir sie wieder eingelistet und dort untergebracht, wo die Diebe eigentlich hingehören: Hinter Schloss und Riegel.

Sucht man im Internet nach Pistazien als Diebesgut, landet man bei mir hier im Blog, aber auch auf zum Beispiel diesem Artikel oder bei der Westfalenpost auf diesem Artikel. Letzterer steckt zwar hinter einer Bezahlschranke, Überschrift und Einleitung sollten aber für meine Anschauungszwecke ausreichen.

Und nun berichtete mir Ines, die aufgrund des Lockdowns sehr viel mit unserer Kleinen zu Hause ist und darum häufiger mal in anderen Läden einkauft (der Weg zum eigenen Laden lohnt sich da leider nicht immer), dass sie nicht nur in einem anderen EDEKA-Markt erlebt hat, dass es die Pistazien nur auf Anfrage beim Personal gab, sondern sogar in einer LIDL-Filiale waren die Pistazien in einem Fach des vergitterten Zigarettenträgers untergebracht.

Normalerweise werden ja bevorzugt Markenartikel geklaut, aber bei Pistazien scheint es völlig egal zu sein, ob Seeberger oder gut & günstig, Alesto oder EDEKA drauf steht – sie scheinen sich unabhängig von allen solchen Merkmalen dennoch gut zu Geld machen zu lassen.

Da stelle ich mir gerade wieder einmal die Frage, warum ausgerechnet Pistazien so unglaublich heiß begehrte Ware im Umfeld der Beschaffungskriminalität sind. Lesen hier irgendwelche Kriminalbeamte mit oder welche aus dem Justiz-Umfeld, die genau dazu nähere Informationen haben?

Links 536

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