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Personalfluktuation über die Jahre

Ich habe gerade mit meiner digitalen Personalübersicht herumgespielt und die Tabelle dabei mal nach der fortlaufenden Personalnummer sortiert.

Interessant finde ich folgendes: Meine Firma existiert nun seit etwas mehr als 13 Jahren. Halbzeit war folglich ziemlich genau nach 6,5 Jahren, also Ende 2007. Eine (inzwischen auch schon wieder ausgeschiedene) Angestellte, die offiziell zum ersten Januar 2008 anfing, hatte die Personalnummer 247. Mein neuester Mitarbeiter hat die Nummer 338.

Zusammengefasst: In der ersten Halbzeit haben wir exakt 3/4 aller jemals eingestellten Mitarbeiter eingestellt, in der zweiten Halbzeit das restliche Viertel! Die Fluktuation hat sich hier also deutlich verlangsamt.

Die Gründe dafür können natürlich vielfältig sein. Vielleicht ist es einfach nur Glück, zuverlässigere und beständigere Leute zu finden – vielleicht ist es auch einfach meine eigene jahrelange Erfahrung, welche Personalauswahl und den Umgang mit ihnen verbessert hat.

Wie auch immer: Sehr angenehm. :-)

Chef! Chef!! Chef!!!

Ein besorgter Stammkunde rief gerade ganz panisch in mein Büro: "Chef! Chef!! Chef!!! Es riecht ganz angebrannt da hinten beim Lager!"

War aber zum Glück nicht so aufregend, denn ein Monteur lötete gerade an einem unsrer Kühlregale und das löste wohl den leicht brenzligen Duft aus.

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Wo bleiben die Mitarbeiter nach einem Brand?

Susisorglos wollte wissen.
Bei mir um die Ecke (Bremen-Walle) ist heute abend ein Baumarkt abgebrannt.
Was machen eigentlich die Mitarbeiter jetzt? Die können ja nicht mehr zur Arbeit, auch wenn sie wollten. Bekommen die trotzdem ihr Gehalt? Der Neubau dauert ja sicherlich einige Monate. Muss der Arbeitgeber dann weiterzahlen, obwohl nicht gearbeitet werden kann? Oder werden die entlassen? Übernimmt eine Versicherung solche Kosten oder werden die Mitarbeiter erstmal auf andere Filialen verteilt?
Es war übrigens nicht nur "ein" Baumarkt, sondern der einzige brauchbare im gesamten Gebiet zwischen Innenstadt und Bremen Nord. (Mehr Infos zum Brand bei Nonstopnews.)

Für den Verbleib der Mitarbeiter gibt es zwei wesentliche positive Möglichkeiten: Entweder hat das Unternehmen eine Betriebsunterbrechungsversicherung, die für einen gewissen Zeitraum die laufenden Kosten, von denen die Gehälter normalerweise den Löwenanteil darstellen, trägt, oder die Mitarbeiter können in einem anderen Markt unterkommen, was in Filialbetrieben, also auch bei toom, die Regel sein dürfte.

Wenn's negativ ausgeht, ist das Unternehmen im schlimmsten Fall komplett ausgelöscht und die Mitarbeiter stehen buchstäblich über Nacht auf der Straße.

SPAR-Märkte auf den Azoren

Blogleser Felix hat mir geschrieben:
Lieber Björn!

Während du dich in diesem Jahr schweren Herzens von der grünen Tanne verabschiedest, wächst SPAR im Ausland weiter. Das belegen zwei Fotos, die wir im Mai während unserer Hochzeitsreise auf den Azoren gemacht haben.

Nr. 1 befindet sich auf der "Hauptinsel" Sao Miguel in Furnas. Hier bei Google StreetView (wow, wo die schon überall waren!) hat der Laden noch ein anderes Label: 37.772962,-25.307528

Nr. 2 befindet sich im winzigen Hauptort der westlichsten Insel Flores und dürfte damit der westlichste SPAR-Markt Europas sein. In der Google-Luftaufnahme ist das Gebäude offenbar noch gar nicht errichtet: 39.459217,-31.129638
Im Hintergrund ist der Mini-Tower des Flughafens zu erkennen. Der Laden hat immerhin zwei Kassen und Rollbänder - damit dürfte er der größte auf der ganzen Insel sein! Sonst dominieren auf den Inseln "Mini-Mercados", also garagengroße, vollgerammelte Dorfläden.

Falls jemand Urlaub auf den Azoren machen möchte: Es ist landschaftlich toll und sehr preiswert, aber der Hochsommer ist eine bessere Reisezeit als Mai. Auf der "Blumeninsel" Flores haben wir fast nur Knospen gesehen.
Vielen Dank für die Zusendung der beiden Fotos! :-)

Es ist nicht leicht zu erkennen, aber die beiden Koordinatenangaben sind anklickbar und führen direkt zu Google Maps.

Für die große Ansicht auf das Bild klicken!


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Hersteller-Sammelaktionen

Lisa und Luis wollten wissen:
Was sind deine Erfahrungen wenn Hersteller Sammelaktionen oder sogar Gewinnchancen beim Kauf eines Produkts durchziehen? (Öffne die Flasche und wenns muht, kam die Milch von der Kuh und du bist 5 Mrd Euro reicher ;-)

Wirkt sich das doch so positiv auf deine Abverkaufszahlen oder steigt sogar die Diebstahlrate bei dem Produkt?
Ich gebe zu, dass ich das noch nie konkret beobachtet habe – aber wenn ich spontan aus meiner Erinnerung heraus antworten sollte, würde ich sagen, dass eher die Zahl der Diebstahle, bzw. Sachbeschädigungen (geöffnete Packungen, entfernte Deckel) steigt. Gerade erst vor zwei Wochen hat eine Frau zwei Coca-Cola-Flaschen aufgeschraubt, die Deckel (mit eingedruckten Gewinncodes) mitgehen- und die geöffneten Flaschen einfach im Regal stehenlassen.

Zu früh gefragt…

Irgendwie gemein, wenn man ein Anliegen und/oder Problem hat und seinen Kunden via E-Mail mitteilen möchte, dass es z.B. bei einer Lieferung zu einer Verzögerung kommt – und einem die Kunden zuvorkommen und nach dem Grund für das Problem fragen.

Mal ehrlich… Wenn ich jetzt schreibe, dass ich mich sowieso heute noch melden wollte, klingt das doch wie eine faule Ausrede. :-O

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Frage zum Leergut-"Verdienst"

Edward wollte wissen:
Hast du in deinem Kassensystem Statistiken darüber, ob du mit dem Pfandsystem Geld "verdienst" (weil zu wenig zurückgebracht wird) oder "verlierst" (weil zu viel abgegeben wird)? Oder gleicht sich das vielleicht aus?
Ich hoffe, ich habe die Frage richtig verstanden. Für mich klingt es so, dass Edward davon ausgeht, dass ich Gewinn mache, wenn ich Pfandflaschen verkaufe und von diesem Gewinn einen Teil wieder auszahlen muss, wenn die Kunden die Flaschen zurückgeben. Wenn mehr Leergut zurückkommt, als ich verkauft habe, mache ich Verlust.

Das ist so natürlich komplett falsch, denn die Flaschen sind ein durchlaufender Posten. Ich bezahle das Pfand also beim Einkauf bei meinem Großhändler mit und bekomme, wenn ich das Leergut an ihn zurückgebe, den Pfandwert wieder erstattet. Es ist also vollkommen egal, ob ein Geschäft gleich viel Vollgut verkauft und Leergut annimmt oder ob es da große Differenzen gibt. Kioske und Tankstellen verkaufen z.B. oft mehr, als sie annehmen.

Naja, fast egal. Zwei Faktoren muss man berücksichtigen:

a) Leergut macht Arbeit. Wenn ein Geschäft kaum Getränke verkauft, aber sehr viel Leergut zurückbekommt, ist der damit verbundene Aufwand oft unverhältnismäßig hoch. Ich würde als Händler versuchen, die Leergutannahme entsprechend zu steuern und zu begrenzen, generell denke ich aber, dass es dennoch keine ruinösen Ausmaße annehmen wird.

b) Die Umsatzsteuer. Die Pfandbeträge werden im gesamten B2B-Bereich netto gerechnet, während es für den Endkunden Bruttopreise sind. Beispiel: Ich kaufe eine Getränkekiste und zahle dem Großhändler 3,30€+19% = 3,93€. Von meinem Kunden bekomme ich aber nur 3,30€ dafür. Bei der Rückgabe funktioniert es genau andersrum. Daraus ergibt sich letztendlich tatsächlich ein gewisser Gewinn, wenn ein Markt viel Leergut annimmt. Kein Vermögen, aber immerhin…

Grr…

…und dann war da noch der Kunde, der um fünf Minuten vor Mitternacht (und damit Feierabend) hier noch mit ein paar prall gefüllten Tüten Leergut reinkam.

Und das vor einer sowieso nur nichtmal fünf Stunden dauernden Nacht, denn morgen früh um 5:45 Uhr muss ich schon wieder hier im Laden sein. :-|

Baustelle 2.0

Ich bitte um Entschuldigung dafür, dass es hier noch eine Weile etwas unhübsch hässlich bleibt.

Irgendwie hat's die aktuelle Installation der Blogsoftware komplett zerschossen und wenn wir schon daran arbeiten müssen, dann können wir auch gleich eine Großbaustelle daraus machen. Im Idealfall wird alles besser! :-)