Unser Herr Ingenieur war ja nun vorhin da und hat sich mal angesehen, wie man hier die Rampe mit einer Konstruktion aus Stein und Beton erweitern könnte. Spontaner Vorschlag von ihm: Fundamente gießen, darauf ein paar Mauern aus Schalungssteinen und dann darauf vorgefertigte Betonplatten legen. Alles vergießen, fertig.
Das klingt sinnvoll, der finanzielle Aufwand für das Material hält sich dafür ebenfalls in überschaubaren Grenzen. Mal gucken, was da in dem Angebot stehen wird, auf das ich nun warte.
Ein Typ verhielt sich hier im Laden nicht ganz so, wie unser Geschäftsmodell es gewöhnlich vorsieht und so komplimentierten wir ihn nach draußen. Dies ging nicht ganz geräuschlos vonstatten, er schrie, drohte, spuckte und fluchte. Schließlich hatte er wohl eine (in seinem Geiste) ganz kreative Idee und brüllte quer durch den Laden, damit es auch ja jeder Kunde mitbekommen konnte (die ihn aber allesamt nicht ernst nahmen und lachten), dass er wegen der Ratte noch das Gesundheitsamt verständigen würde.
Wäre da ein Tierarzt nicht angebrachter? Was soll denn eine Ratte beim Gesundheitsamt? Untersuchung, ob sie überhaupt hier arbeiten und dabei Lasten über 5 kg heben darf?
Das ging schnell: Der erste (kleine) Aufsteller mit Lebkuchen ist schon leer. Sag mal keiner, dass diese Artikel jetzt nicht schon heiß begehrt sind.
Hihi, ich wusste doch, dass die Zeit für mich arbeiten würde:
Gestern Abend hat jemand von der Moschee einen Kollegen und mich angesprochen, ob sie meinen Schutthaufen entsorgen dürften. Dass das auf eigene Mühe und Kosten geschehen müsste, hat ihn augenscheinlich gar nicht so sehr abgeschreckt. Auch dass ein Teil des Schutts Anhaftungen von Teer und Teerpappe (
Teer, nicht Bitumen) hat und als Sondermüll entsorgt werden muss, was die Sache wiederum ein gutes Stück teurer macht, schien ihn ebenfalls nicht gestört zu haben. (Keine Panik in den Kommentaren bitte, das wird nur mit belastbarem Entsorgungsnachweis oder gar nicht erledigt!)
Na, denn.
Ein kleines Holzregal, das unseren Umbau überlebt hat, ist das mit den kleinen "Wattwurm"-Lakritz- und Fruchtgummivariationen. Der kleine Ständer hatte früher immer seinen Platz in einer Wie-dafür-gemacht-Ecke neben den Vitrinen an der Kasse, seit dem Umbau steht das Teil in einer Fast-wie-dafür-gemacht-Ecke neben dem Hachez-Regal.
Eine Website kann ich euch leider nicht liefern, offenbar hat die Firma keine. Aber dafür sind die Produkte umso brauchbarer. Und tatsächlich ein Dauerbrenner hier im Sortiment und bestimmt mit einem besseren Image als die Lookolook-Produkte.
Irgendjemand hat aus eigenem Antrieb einen Stift gekauft (oder aus dem eigenen privaten Bestand gespendet), um die Echtheit von Geldscheinen überprüfen zu können. Ich habe dazu niemanden genötigt, ich schwöre. Hier in meiner Firma muss nun wirklich keiner die Arbeitsmaterialien selber kaufen.
Firma Zotter hat's erkannt!
(Wenngleich das Glück bei Schokolade viel mehr eine Kopfsache als eine durch Botenstoffe bedingte biologische Wirkung im menschlichen Körper ist.)
Die Monteure haben eben Feierabend gemacht, morgen müssen noch ein paar Kleinigkeiten erledigt werden. Das "Fundament" (das nicht als solches geplant war) am Fuße der Treppe ist etwas schief, da kommen ganz pragmatisch ein paar Distanzstücke zwischen. Bis dahin hängt die Treppe in der Luft, aber das würde keiner merken, dem man das nicht ausdrücklich gesagt hat.
Ansonsten hat auch hier wieder das alte Leiden eines 50er-Jahre-Gebäudes voll durchgeschlagen: Auch diese Betonrampe ist krumm und schief gebaut und das neue Werkstück aus verzinktem Stahl in absolut korrekten Winkeln ließ sich nur irgendwie ungefähr gemittelt darauf anbringen. Aber jetzt ist alles gut, ich bin voll zufrieden damit. Die Treppe hat übrigens eine lichte Weite von einem Meter, ist also definitiv ausreichend breit:
Ich wette, dass es eben
doch die defekte oder zumindest sich kurz vor einem Ausfall befindliche Kupplung des Crunchers war, die unseren Leergutrücknahmeautomaten, aka Traudl, vor ein paar Tagen zum Stillstand brachte.
Da sich die gesamte Mechanik im Cruncher ohne Widerstand von Hand drehen lässt, dürfte die Kupplungsscheibe wieder ein mal das Zeitliche gesegnet haben. Ich schwanke noch, ob ich das Ding für eine Fehlkonstruktion oder eine den Rest der Technik schützende Sollbruchstelle halten soll. In dem Fall wäre es zumindest gar nicht so sinnlos, wenn wir hier vor Ort das Bauteil selber ohne großen Aufwand austauschen könnten.
Auf diesem Bild ist das komplette Geländer schon zu sehen. Zwar in diesem Moment nur provisorisch mit Klemmen fixiert, aber bevor die Löcher gebohrt werden, muss ja erst mal alles vernünftig ausgerichtet sein.
Die neue Treppe ist übrigens nicht deutlich schmaler als die alte. Das ist auf dem Bild eine optische Täuschung, da das Teil noch nicht ganz an die Rampe herangeschoben steht:
So sieht die kleine Rampe nun ganz nackig aus:
Der Inhalt dieses Anhängers soll in den nächsten Stunden zu dem neuen Geländer und der neuen Treppe an unserer kleinen Rampe werden. Ich bin gespannt. Zunächst muss jetzt aber erst mal das alte Geländer weg …
Fundstück auf einer Packung unserer Edeka Bio-Vollkorn-Penne: Ein Strichcode, der wie ein Kochtopf aussieht. Die Idee ist zwar
nicht ganz neu, aber der hier sieht auch wieder anders aus als die bisherigen:
Beim Umbau war dieses Produkt irgendwie in Vergessenheit geraten, aber nach einigen Kundenanfragen haben wir nun endlich wieder
Analogkäse vegane Käsealternativen im Sortiment. In sechs verschiedenen Sorten Scheiben"käse" und auch geriebenen für zum Beispiel Pizza:
Aber dieses Wissen hat das kleine Kartoffelscheibenkerlchen nicht davor bewahrt, genüsslich von mir persönlich aufgefuttert zu werden.
Nachtrag: Und schon für
9Gag verschwurbelt: