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Bröseliges Fundstück im Keller

In einer Kiste im Maschinenraum lag noch eine alte Dreiersteckdose, deren Weichmacher sich wohl schon vor langer Zeit aus dem Plastikgehäuse verflüchtigt haben. Aufgrund vermurkster Kameraperspektive gibt es kein Video davon, wie das Teil buchstäblich unter meinen Fingern zu Staub zerfällt.

Frage an die zahlreichen ausgebildeten Elektrofachkräfte unter euch: Kann man da mit grün-gelbem Isolierband aus dem Werkzeugkasten noch was retten? :-)


Rückdatierte Facebook-Beiträge

Inzwischen wurde mir mehrfach über WhatsApp der Link zu einem Facebook-Beitrag von "2016" geschickt, in dem die Rede davon ist, dass ein neuartiger Virus entwickelt wird, der im Jahr 2020 die Menschheit dezimieren und das gesamte Leben weltweit beeinflussen wird. Beschrieben wird alles, was gerade passiert, so dass die scheinbare Wahrheit dieser Meldung nicht angezweifelt wird.

Wenn ihr den Text / Link bekommt: Ab in den Orkus damit. Man kann bei Facebook Beiträge zu jedem beliebigen Datum in die Timeline verschieben, aber es bleibt der Hinweis auf das Ursprungsdatum der Nachricht erhalten, die kleine Uhr neben dem Datum zeigt dies an. In diesem Fall war es der 14. März 2020 / 23:42 Uhr, so viel zu Glaubwürdigkeit der angeblichen Vorhersage, die aber wohl schon millionenmal geteilt wurde. (Mourad Yaseen hat 9,5 Millionen Abonnenten)


Berliner mit nassen Füßen

Keine Panik, der Name dieses Beitrags hat nichts mit der über die Ufer getretenen Spree zu tun. Nachdem ich am Morgen bei uns in der Brötchenküche ein paar Berliner auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gelegt hatte, schob ich das Blech gedankenverloren beiseite. Dummerweise genau unter den automatischen Wasserhahn unseres Handwaschbeckens, dessen Sensor sofort auslöste und das Blech in Sekunden komplett flutete. Die nun an der Unterseite nassen Berliner wollte ich so natürlich nicht mehr in den Verkauf stellen, wenngleich sich später herausstellte, dass sie in wieder getrocknetem Zustand absolut einwandfrei waren, und so gab ich sie spontan für die Mitarbeiter frei.

Sind dann auch alle geworden. :-)


Ausfall Sydney Nummer 1

Eine unserer wunderbaren Sydney-Truhen ist nach rund 1,5 Jahren Betrieb aufgetaut, der Warenschaden war nicht ganz unerheblich. Schuld war die Sicherung in unserem Verteilerschrank. Warum sie jedoch rausgeflogen ist, weiß keiner: Der Techniker für die Kühlanlagen hat alles durchgemessen, die Truhe ist augenscheinlich hundertprozentig in Ordnung. Im Fehlerprotokoll stand auch nichts, es war einfach irgendwann kein Strom mehr da. Ein anderes Gerät hat den Ausfall auch nicht verursacht, jede Truhe hat nämlich ihre eigene Absicherung, die sie sich mit keinem weiteren Verbraucher teilt.

Was den Ausfall nun verursacht hat, wird wohl nie aufgeklärt werden. Inzwischen hängen die Truhen aber mit an der Überwachung dran, die permanent die Temperaturen und Systemzustände kontrolliert und bei Problemen schnell genug eine Warnung versendet, sogar an mich per E-Mail. Insofern bin ich da jetzt (wieder) ganz entspannt.


Undisziplinierter Bewerber

Vor einer Weile rief ein junger Mann an, der augenscheinlich nicht nur auf einen Telefonspaß aus war, sondern glaubhaft nach einem Job fragte. Er berichtete, dass er schon mal in einem von hier mehrere hundert Kilometer entfernten EDEKA-Markt gejobbt hätte, dort aber rausgeflogen sei und ob das schlimm sei.

Ob das "schlimm" ist, kommt natürlich ganz auf die Umstände an und so frage ich ihn ziemlich direkt: "Warum denn rausgeflogen?"

Er erklärte es: "Ich war etwas, ähm, undiszipliniert. Aber nun bin ich älter, vernünftiger und habe inzwischen auch mein Studium angefangen."

Vermutlich hatte er in dem Laden einen Schülerjob und hat als pubertierender Junge besseres zu tun gehabt, als immer pünktlich und regelmäßig seinem Job nachzukommen. Wenn er nun aber studiert, wird er ja wohl die Kurve geschafft haben. Ich bat ihn also, einfach mal eine Kurzbewerbung hier abzugeben.

Da kam aber bis heute nichts und wird dann wohl auch nicht mehr.

Warensicherung bei Lidl auf Malle

In einem Lidl-Markt in Palma hat Blogleser Florian ein paar mit Warensicherungsetiketten beklebte Deodorant-Sprühdosen gefunden. Im Gegensatz zu den bei uns eingesetzten Etiketten ist es bei diesem Typ (zumindest meiner Meinung nach) zwar nicht so dramatisch, wenn sie geknickt und gebogen werden, aber alleine schon aus ästhetischen Gründen sollte man die Dinger nicht so anbringen, wie hier geschehen. :-D


Bake-Off-Modul beim Quickshop

Von den Bake-Off-Modulen in Findorff hatten wir irgendwann mal drei Stück gekauft, aber immer nur zwei verwendet. Das dritte stand nun seit Jahren im Keller / Lager des Marktes.

Im Rahmen der Auflösung des Ladens geht bis auf ein paar bestimmt Dinge (wie zum Beispiel die gesamte Kassen- und IT-Technik) die gesamte Einrichtung in Bausch und Bogen an einen Schrotti über, der mit gebrauchten Ladeneinrichtungen handelt. Was zu entsorgen ist, entsorgt er, was zu verwerten ist, verkauft er. Dafür hat er die Arbeit, alles abzubauen, auszuräumen und eben auch zu entsorgen. Teilweise natürlich entsprechend fachgerecht, wie zum Beispiel bei den alten Kühlanlagen. An die reine Ladeneinrichtung geht es natürlich erst ab Mitte Mai, aber was meint ihr wohl, wieso die Lagerräume im Keller schon leer sind? Eben. Dort stand eben auch bis vor einer Weile das besagte Brotregalteil.

Seit ein paar Monaten ist die Delmenhorster Innenstadt um einen begehbaren Kiosk reicher. Aufgrund der exponierten Lage am Rande der Fußgängerzone komme ich häufiger mal mit dem Fahrrad an dem Laden vorbei und seit kurzer Zeit fällt mir hinterm Schaufenster ein einzelnes Bake-Off-Modul auf, dessen Design mir erstaunlich bekannt vorkommt. Mir hatten sie die Dinger damals zwar nicht als Einzelstücke verkauft, aber so häufig sind diese Regale nun auch nicht.

Antwort vom Schrotti: "Ja, das habe ich nach Delmenhorst verkauft, ich kenne da einen, der so einen größeren Kiosk in der Innenstadt betreibt."

Alles klar, das Ding ist "meins". Da bin ich aber mal gespannt, wie lange auf diese Weise die Erinnerung an Findorff bleiben wird. Seufz …


Dönermüll

Döner hier im Laden fressen: Nein.

Seinen Müll (Serviette, Alufolie und die Tüte) hier dann einfach zusammengeknüllt in der Getränkeabteilung in eine Bierkiste stopfen: Erst recht nein.

Haben die Leute alle keinen Anstand mehr? :'(

Umentschieden?

Im Weinregal lag ein Einkaufszettel voller Obst und Gemüse und einiger Nährmittel. Insgesamt eher gesunde Artikel, aber Alkohol stand auf jeden Fall nicht mit drauf.

Ich interpretiere da jetzt ein "ach, sch... drauf" rein. :-)

Das Toilettenpapierloch

So, Toiletten- (und Küchen-) Papier ist komplett ausverkauft bei uns. Die Lieferung von gestern ist quasi verdampft. Bleibt zu hoffen, dass wir am Dienstag Nachschub bekommen …


Weinflaschen? Pfand? Ohhh!

Es ergab sich vor der Leergutannahme, dass Ines mit einem Kunden ins Gespräch über die verschiedenen Leergutsorten kam. Dabei ging es auch um die Bereitschaft unseres Rücknahmeautomaten, auch mal ungewöhnlichere Flaschen zu nehmen oder welche zu verweigern, die ihm bekannt sein müssten. "Mit den Weinflaschen haben wir immer noch dauernd Probleme", gab sie zu.

Der Kunde fragte erstaunt: "Weinflaschen haben Pfand?"

"Nicht alle, aber die ganzen Bio-Weine in den goldenen Kisten, die wir hier bei uns verkaufen, haben 25 Cent pro Flasche."

"Oooohoh, wir haben davon gerade erst einen ganzen Berg ins Altglas geworfen", erklärte der Mann und es machte dabei den Eindruck, als würde er sich schon ausrechnen, wie viel Geld er da vernichtet hat. Bei "einem ganzen Berg" dürften bei dem Pfandwert ja schnell ein paar Euro zusammengekommen sein.