Im Mülleimer vor dem Leergutautomaten fand ein Kollege eine Cola-Flasche, deren originales Etikette mit den beiden Aufklebern einer Club-Mate-Flasche überklebt waren. Haha, dachte ich, wieder ein Dummer, der eine unbepfandete Flasche auf diese Weise versilbern wollte. Dabei erkennt der Automat doch bei Mehrwegflaschen (wie bei Club Mate) die Flaschenform und nicht das Etikett. "Stell mal da hin, das kommt später noch ins Blog", sagte ich.
Als ich mir die Flasche zwischendurch mal genauer ansah, fiel mir auf, dass es sich bei der Flasche um eine offiziell mit 25 Cent bepfandete und mit DPG-Logo bedruckte Colaflasche handelt.
Wenn da jemand versucht hat, auf diese Weise den Automaten zu "überlisten", hat er sich nur selber betrogen.
(Eine weitere Erklärung, um Dummheit oder böse Absicht mal auszuschließen: Vielleicht hat jemand diese Flasche tatsächlich genutzt, um darin die Mate zu lagern oder transportieren (z.B. dort hin, wo Glasflaschen verboten sind) und hat dann mit den übereinander geklebten Etiketten vom Leergutautomaten eine Abfuhr bekommen und die Flasche ohne weitere Diskussion weggeworfen.)
Da wir unterschiedliche Variationen von unterschiedlichen Herstellern an unterschiedlichen Orten im Laden stehen haben, erkundige ich mich, welche Sie denn genau suchen würde.
Sie klärte mich auf: "Das sind so längliche Gebäckstangen."
Fundstück von Thomas in einem Rewe-Markt. Dort haben sie ein Ausgussbecken für Getränkereste installiert. Sowas hatte ich (aufgeschoben, nie gänzlich aufgehoben) auch mal angedacht, bei mir scheiterte es aber an den Überlegungen, wie man einerseits das Kanalrohr vor groben Dreck (Kronkorken, Zigarettenstummel, Etiketten und Strohhalme) schützt, gleichzeitig aber verhindert, dass der Abfluss ständig verstopft ist und man in irgendwelchen Flüssigkeiten herumangeln muss, um das Sieb wieder zu reinigen.
Wenn jemand die Technik auf dem Fotos erkennt: Ich bin für jeden Tipp dankbar.
So sehen übrigens unsere Nachbarn unseren Leergutautomaten. So richtig erkennen kann man durch die Glasbausteine natürlich nicht, was dort passiert – aber rechts ist der B500, der sich durch die grüne Lampe und den rot leuchtenden Ring um das Annahmewerk verrät, und davor steht jemand, der seine Flaschen abgibt.
Ach, ist doch eigentlich doch ganz leicht zu erkennen.
Zwischen dem ganzen alten Geraffel hier auf dem Hof stand noch unser altes (aber natürlich noch voll funktionsfähiges) Bio-Brot-Regal, das nun durch unser neues großes Regal überflüssig geworden ist und von mir auch mit auf dem Schrott gelandet wäre.
"Kann ich das haben?", erkundigte sich zwischendurch unser Bio-Bäcker.
Der große Vorteil, wenn man mit Keystone-Modulen arbeitet: Man kann die Dinger bequem am Schreibtisch sitzend montieren und muss nicht mühsam an dem mit allen Verlegekabeln verbundenen Patchfeld (vorzugsweise noch im Netzwerkschrank) die Kabel in die Schneidklemmen fummeln.
Blogleserin Ruth hat ein SPAR-Feuerzeug gefunden und mir zumindest ein Foto davon geschickt. So weit, so langweilig – eigentlich. Aber besonders bemerkenswert finde ich nämlich, dass da die Bedienungsanleitung gleich mit draufgedruckt wurde.
Ich war dabei, ein paar unserer LED-Röhren einzusetzen, als mich ein Mann mittleren Alters darauf ansprach, der seinen gefüllten Einkaufswagen durch die Gänge schob. Nach kurzem Dialog konstatierte er frei raus, dass es mit der LED-Beleuchtung immer schlimmer wird. Überall würde die Beleuchtung auf LED umgestellt werden und dabei sei das doch total ungesund. Die Lichtfarbe wäre regelrecht Körperverletzung und von den hohen Frequenzen bekäme er immer sofort ganz schlimme Kopfschmerzen, so dass solche Läden immer sofort wieder verlassen würde.
Ich gab zu, dass fast der komplette Laden schon seit Jahren umgerüstet ist.
Er überlegte kurz und dann fiel ihm ein, dass er das mit der Hochfrequenz auch schon im Kopf merken würde und zusehen muss, dass er jetzt ganz schnell zur Kasse und aus dem Laden kommt.
Ob die Wychwood-Biere gut schmecken, kann ich anhand einer leeren Flasche natürlich nicht beurteilen, das Design der Etiketten (auch bei den anderen Sorten) finde ich jedenfalls extrem genial.
Hatte gerade überlegt, ob ich den Importeur mal kontaktiere und versuche, ein paar dieser ausgefallenen Biersorten mit ins Sortiment aufzunehmen. Aber die Flaschen müssten wir als bepfandete Glas-Einwegflaschen verkaufen und damit auch Glas-Einweg ganz allgemein zurücknehmen. Den Aufwand werde ich mir aber nicht antun.
Eine kleine Molkerei, von der wir frische Milch anbieten, hatte offenbar Kartonverpackungen geliefert bekommen, auf die sich ein Druckfehler eingeschlichen hat.
So bekommen wir momentan und seit zwei Wochen schon Milchpackungen, auf denen die Angabe der Kilokalorien handschriftlich ausgebessert wurde. Ungewohnt, aber doch irgendwie richtig. Diese Vorgehensweise tut keinem weh und so werden Kosten gespart und Ressourcen geschont. Gerade, weil es sich dabei um einen Bio-Betrieb handelt, würde es schon ausgesprochen komisch anmuten, wenn sie hunderte oder tausende ungenutzte Kartonverpackungen direkt wieder entsorgen würden.
Muss ich heute wirklich in die Firma?
Liegen wichtige Termine an?
Bin ich abkömmlich geplant?
Lohnt sich der Weg zurück nach Hause?
Ist das Bett noch warm genug?