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Das schreckliche LED-Licht

Ich war dabei, ein paar unserer LED-Röhren einzusetzen, als mich ein Mann mittleren Alters darauf ansprach, der seinen gefüllten Einkaufswagen durch die Gänge schob. Nach kurzem Dialog konstatierte er frei raus, dass es mit der LED-Beleuchtung immer schlimmer wird. Überall würde die Beleuchtung auf LED umgestellt werden und dabei sei das doch total ungesund. Die Lichtfarbe wäre regelrecht Körperverletzung und von den hohen Frequenzen bekäme er immer sofort ganz schlimme Kopfschmerzen, so dass solche Läden immer sofort wieder verlassen würde.

Ich gab zu, dass fast der komplette Laden schon seit Jahren umgerüstet ist.

Er überlegte kurz und dann fiel ihm ein, dass er das mit der Hochfrequenz auch schon im Kopf merken würde und zusehen muss, dass er jetzt ganz schnell zur Kasse und aus dem Laden kommt.

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Comments

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Tamara on :

Handelt es sich etwa nicht um zertifizierte biologisch-dynamische Yttrium-Aluminium-Granat-beschichtete Galliumnitrid-Photonenemitter in hexagonaler Wurtzit-Struktur?

NetzBlogR on :

Das erinnert mich an das Dorf, wo ein neuer Funkmast fürs mobile Telefonieren aufgebaut wurde und ganz plötzlich bekamen viele der Einwohner Kopfschmerzen, hatten Schwindelgefühle und die ganzen Symptome, die auf Elektrosmog zurückzuführen sind.

Interessant an der Sache war dann, dass der Funkmast noch gar nicht mit Strom versorgt worden war.

So sind'se eben...

John Die on :

Ist das das selbe Dorf indem Nachts einer rückwärts besoffen durch den Kreisverkehr gefahren ist? Oder die Geschichte von einem Kumpel der da einen kannte?

Fabian on :

Man sollte auch lesen, was man postet:
QUOTE:
CONCLUSIONS:
The study did not provide any evidence for short-term physiological effects of EMF emitted by mobile phone base stations on objective and subjective sleep quality.

Peter on :

Der Bezug war (erkennbar durch den Kommentar auf den geantwortet wurde): Es ist eben keine Urban-Legend, dass Leute sich auch bei ausgeschaltetem Sendemast beschweren. Sondern, dass es dieses Dorf wirklich gab', sogar wissenschaftlich dokumentiert.
Aber danke für den freundlichen Kommentar: "Man sollte auch lesen, was man postet" *facepalm*

Antje Faber on :

Ich habe da gerade keine Quelle zu, aber die Geschichte ist mit recht hoher Sicherheit eine Urban Legend.

Und selbst wenn nicht: auch ein Sendemast außer Betrieb kann Menschen, die sich für Elektro(smog)sensibel halten stören - warum sollte hier der Placebo- (bzw. in diesem Fall Nocebo-)Effekt keinen Einfluss haben?

scanner on :

Aahh schaade, schankssè verpasst den lichtverstärker zu zünden (slow burn) ihm ein selbst erkennendes licht aufgehen zu lassen. Du hättest ihn noch ein bischen hinhalten sollen; so dass er sich noch etwas reinreitet - "..daher komme ich gerne hierher..." "..schon seit vielen jahre.." - und ihm es dann ganz freundlich zu stecken.

TripleT on :

Hier um die Ecke gibt's nen Lampen-Laden, der sich (durchaus sehr löblich) dem Handel mit alten Glühlampen verschrieben hat. Leider verbreiten sie diversen Quatsch, was LEDs angeht: http://www.lichtservice-schrader.de/de/758-Das-Maerchen-der-LED.html

Hendrik on :

Sehr cool, danke für den Link. :-D Der Laden ist auch für mich mehr oder weniger um die Ecke.
Ich mag den Humor der Schwurbler. Man bezieht sich auf eine Studie von 1991, in Auftrag gegeben von Greenpeace und gemacht von einem Filmregisseur, der Psychologie und Biologie studierte. Ganz mein Humor, dafür fahre ich gerne mal nach Hamburg.

Supporthotline on :

Bei Punkt 9 (glaub ich, hab die Seite nicht mehr offen) haben sie gar nicht mal so unrecht: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27751961

Supporthotline on :

Der hohe Anteil des blauen Spektrums ist auf Dauer schädlich für die Augen. Es führt in der Makula zu Entzündungsprozessen. Es entstehen vermehrt Eiweisse, die Sehzellen unwiderrufbar absterben lassen. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27751961

Siana on :

Angenehm fällt (zumindest "billiges"/nicht angepasstes) LED-Licht tatsächlich nicht auf. Andererseits will man Einkaufsstätten ja ohnehin schnellstmöglich wieder verlassen.

Übrigens: Durch die kühlen LED-Röhren stiegen Björns Heizkosten unerwartet um drölftausend EUR monatlich *lach*.

Chris_aus_B on :

Da er die Röhren nach und nach ersetzt hat, wird sich das leider nur schwer aus den Abrechnungen herauslesen lassen - aber im Prinzip wirst du Recht haben, wobei im Sommer auch wieder weniger zum kühlen notwendig war.

Josef on :

Leider stimmt es: viele LED Leuchtmittel flimmern stark. Stärker als die ollen Leuchtstofflampen.
Das ist keine Esoterik. Manche sehen es, andere sehen es nicht. Es würden richtig dimensionierte Stromversorgungen helfen ( Glättkoondensatoren oder was weiß ich), aber da wird gespart, teils aus Platzmangel bei Umrüst-Leuchtmitteln, teils aus billig-Pfuscherei. Ich habe selber LED Leuchten daheim, da sehe ich es flimmern, bei anderen sehe ich es nicht. Es ist eine Frage der individuellen Empfindlichkeit, ich kriege davon leider einen Rappel, wenn der Effekt zu stark ist.

Dass der hohe blauanteil schlecht für die Makula ist, habe ich leider auch schon gehört. Etwas präventive Vorsicht wäre hier nicht schlecht...

Fabian on :

Also sollte man dir genau so wenig wie dem, von dem Björn berichtet hat, erzählen, dass LED verbaut ist, um die Hypochonditris nicht zu triggern ^^

josef on :

Nein. Ich sehe das auch so ganz von selbst, wenn es flimmert. Leider. Das ist auch kein reines led Problem. Und es ist wie gesagt vermeidbar.

wupme on :

Flimmern? Er redet von irgend einer komischen hohen Frequenz welche die LEDs schlichtweg nicht haben, dafür jedoch Leuchtstoffröhren.

Hochwertige LED Leuchtmittel flimmern übrigens nicht. Hör halt auf die Supermarkt Eigenmarken zu kaufen.

Georg on :

Flimmern: 2 Möglichkeiten: 1. Die LEDs haben einen Trafo, der mit extrem hoher Wechselspannung arbeitet. Das ist ein "theoretisches" flimmern, praktisch aber erheblich weniger als das 50-Hz-Flimmern von Neonröhren mit konventionellem Vorschaltgerät. 2. PWM-Regelung. Die Schalten die LEDs quasi ständig ein und aus. Das ist das, was man mit der Kamera z.B. bei LED-Autoscheinwerfern sieht. Immernoch weniger als Leuchtstoffröhren. Keine gesundheitlichen Auswirkungen bewiesen. Farbwiedergabe: Ist wahr. Die meisten zuhause eingesetzten kostengünstigen LEDs haben einen eher schlechten Farbwiedergabeindex. Gibt es Lösungen für - Höherwertige LEDs setzen LEDs unterschiedlicher Farben nebeneinander ein und erreichen einen sehr guten Farbwiedergabeindex. Auch das Problem gibt es bei Leuchtstoffröhren, auch da gibt es entsprechend hochwertige Lösungen. Bei für Einkaufsläden eingesetzten LEDs würde ich mal vermuten, das diese entsprechend hochwertig sind. Kein Ladenbesitzer möchte, das seine Obst- und Gemüseabteilung eher grau aussieht. Allerdings haben meine eigenen Recherchen ergeben, das hochwertige Leuchtstoffröhren mit hochwertigen LEDs absolut vergleichbar sind. In Röhrenform / Nachrüstung gibt es keine spezifischen Vor- oder Nachteile, insbesondere wenn bei der Nachrüstung nicht die komplette Elektrik getauscht wird (Effizienzverluste bei den LEDs durch mehrere Netzteile, die Röhren erreichen durch ihre rundum-Beleuchtung durch Reflexion evtl. die bessere Abdeckung etc...). Bei NEUinstallationen sind die LEDs von Vorteil. Flexiblere Gestaltungsmöglichkeit, geringerer Platzbedarf, flexiblere Stromversorgung, bessere Steuerungsmöglichkeiten.

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