Wir haben seit ein paar Tagen einen Aufsteller mit Mentos-Kaubonbons im Laden stehen. So weit, so unspektakulär. Auffällig an dem Ding ist diese Mentos-Riesenrolle an der Seite, deren Pappdeckel schon ganz schlabberig ist. Ich war wohl nicht der erste, der da reingucken wollte.
(Ist nur Pappe und keine Riesen-Kaubonbons. Also spart euch das Fass mit Light-Cola.)
Vor rund drei Jahren hatte ich zuletzt die angenommen D-Mark-Bestände in Euro getauscht. Da wir am Anfang der Woche einen privaten Termin in Oldenburg hatten, habe ich die Chance genutzt und gleich die seit dem hier angefallenen Banknoten, Markstücke und Pfennige bei der Bundesbankfiliale abgegeben.
Knapp 700 Euro habe ich mitgenommen.
Den Löwenanteil machten Banknoten aus:
Dicht gefolgt vom Kleingeld:
Sonderfall: Silbermünzen, also die 10-DM-Münzen und einige Fünfmarkstücke:
Langsam läuft die Zeit auch ab: Noch vier Monate werden wir hier DM annehmen. Danach ist der Euro volljährig und dann muss es einfach mal gut sein.
Mit bislang nur 4 Euro (wir wollen auf 5 erhöhen) pro Tag und Festzeltgarnitur, ist die Verleihgebühr bei uns nicht sehr hoch. Entsprechend oft sind die Sets im Einsatz und genau sehen sie auch nach einer Weile aus.
Nun haben wir mal zwei neue Bierzeltgarnituren besorgt und mehrere alte Bänke und einen Tisch ausgemustert und auch schon zerlegt. (Metall zu Altmetall, Holz zu Sperrmüll)
Auf dem Foto nur zu erahnen: Der Tisch (rechts im Bild) ist auf der vollen Länge von 2,20 Meter in der Mitte durchgebrochen. Da fragt man sich ja, wer das Ding so misshandelt hat und wie man das hinbekommt. (Und nebenbei frage ich mich auch, wer den hier mal so von einem Kunden zurückgenommen hat, aber das werde ich wohl nie mehr herausfinden …)
Während vereinzelte Discounter schon seit zwei Wochen die Weihnachtsware, aka Herbestgebäck oder nennt es doch wie ihr wollt in den Läden stehen haben, sind wir wie immer etwas später dran – aber auch bei uns gibt es nun seit gestern die ersten Lebkuchen, Stollen und Spekulatius.
Denkt immer dran, jetzt sind sie noch schön frisch.
Eine etwa 60 Jahre alte Maggi-Werbung und Hühnersuppe, für die kein Huhn geschlachtet werden muss; naja, zumindest nicht mehr zu Hause durch einen selber.
Der Maggi-Fridolin hätte heute wohl keine Chance mehr.
Ich staune nicht mal mehr und rege mich auch nicht mehr auf. Aber ich wundere mich auch nach den vielen Jahren noch immer wieder darüber, dass Leute solche augenscheinlich belanglosen Kleinigkeiten wie Nähgarn klauen …
Ich würde das jetzt nicht mutwillig ausprobieren, schon gar nicht bei wichtigen Postsendungen, aber ein Werbebrief einer privaten Parkwächter-Firma, die in meiner Adresse die Postleitzahl "0" eingetragen hatte, kam hier auch erfolgreich an.
Vor einer Weile kontaktierte mich eine mir unbekannte Firma aus dem Schwarzwald, die Gin in unterschiedlichen Variationen produziert. "Fünf Sinne" (V Sinne) heißt das Produkt und ich bot an, es zu versuchen – aber nur in kleinsten Mengen. Bei einem Verkaufspreis von immerhin 35, bzw. 37 Euro pro Halbliterflasche, wollte ich mir nicht gleich die Ware kartonweise hier hinstellen.
So stehen jetzt jeweils eine Flasche Gin und Gin mit Himbeere hier in der Vitrine und warten auf Kunden, die die preisgekrönten Spirituosen zu schätzen wissen.
Fundstück und Zusendung von Blogleser Jonathan, der diesen Strichcode auf einer Packung Zartbitterschokolade unserer Edeka-g&g-Eigenmarke entdeckt hat.
Was dieses tropfenähnliche Gebilde jedoch darstellen soll, hat sich uns allen nicht wirklich erschlossen. Vielleicht die Schokoladenmasse in der Conche oder der in dieser Sorte nicht vorhandene Schluck Milch?
Eine Firma, die auf Elektrofahrzeugen mobile, digitale Werbung vermarktet, hat mich kontaktiert und wollte nach einigen Tagen Bedenkzeit wissen, ob ich mir dieses fantastische Angebot entgehen lassen möchte. Ich bejahte, denn so richtig überzeugt hat mich deren System nicht.
Der Anrufer versuchte, mich mit dem Preis zu ködern: "300 Euro im Monat, das ist doch nicht viel Geld." – aber das ist ja immer relativ zu sehen. Ich zahle hier monatlich knapp 30.000 Euro an Gehältern aus, aber dafür bekomme ich einen sichtbaren Gegenwert, nämlich die wertvolle Arbeit meiner Mitarbeiter. 300 Euro, gerade mal ein Prozent von diesen Kosten, mögen dagegen wirklich nicht viel Geld sein. Aber für diese 300 Euro bekomme ich etwa 300 mäßig sichtbare und vermutlich kaum beachtete Einblendungen auf einem an einer Fahrzeugwand montierten Display.
Wenn ich das Geld einfach für irgendwelchen privaten Firlefanz ausgebe, habe ich möglicherweise eine Handvoll weniger Kunden im Laden, aber ganz sicher das bessere Gefühl dabei.
An unserem Ständer mit den Gutscheinen und Guthaben-Karten haben wir seit einer Weile auch einen Bereich von Lizengo. Ist mir nun erst aufgefallen, was wir da so haben. Aktuell Softwarelizenzen für Microsoft Office (kauft sowas mal eben jemand für knapp 200 Euro im Supermarkt?) und, das war auch der Auslöser für diesen Blogeintrag, Windows 7.
Windows 7 war klasse, ich habe es geliebt – aber da ist in ein paar Monaten offiziell Feierabend. Wer kauft da jetzt denn noch originale Lizenzen für dieses OS? Einige Profis vielleicht, die das System für bestimmte Anwendungen brauchen und denen weitere Pflege völlig egal ist, aber kaufen die sowas im Edeka?
Die nächsten beiden Sydney-Tiefkühltruhen, die hier im Alltag gelitten haben und momentan mit ziemlich üblen Beschädigungen hier im Laden stehen.
Die linke der beiden Truhen mit Gebäck und Kuchen muss zwei Schläge abbekommen haben (Rollcontainer dagegen gefahren?), so dass trotz der Stoßleiste auch hier zwei Stücke des Gehäuses weggebrochen sind. Im Gegensatz zu der abgebrochenen Ecke an der Pommes-Truhe, sind diese beiden Stücke aber noch vorhanden und lassen sich bestimmt irgendwie wieder festkleben. Ärgerlich ist das aber allemal.
Auch ärgerlich ist der Schaden an der anderen Kuchen-Truhe. Dort ist vermutlich unser Getränke-Lieferant mit seinem mit einer Palette beladenen Elektrohubwagen an der Stoßleiste entlanggeschrabbt. Die ist zwar nur geklebt und lässt sich deswegen als Verschleißteil zwar relativ problemlos austauschen, aber einerseits kostet auch das wieder Geld und andererseits sieht es bis dahin einfach scheiße aus.
Japanischer Asiatischer Werbespot für deutsches mehrkörniges Landbrot. Sag noch mal einer, Brotwerbung sei trist. Aber für eine japanische Werbung ist der Spot ja eigentlich sogar noch ausgesprochen harmlos.
Mit diesem Schmankerl entlasse ich euch ins Wochenende.
Seit gestern haben wir auch an der Kasse zwei neue Kameras. Endlich können wir Geldscheine nicht nur an der Farbe unterscheiden ("der leuchtet pink" (10 €), "der leuchtet braun" (50 €)), sondern können sogar die Beschriftung der Scheine erkennen und sogar schon in Maßen einzelne Münzen unterscheiden
Wenn jetzt mal wieder versehentlich (oder durchaus auch mit betrügerischer Absicht mutwillig) jemand behauptet, eine größere Banknote gegeben zu haben, als meine Mitarbeiter/innen eingegeben hat, lässt sich das ab sofort zweifelsfrei herausfinden.
(Im Original natürlich wieder mal deutlich bessere Qualität als das kleine Bild hier im Blog aus dem Screenshot heraus mit Jpeg-Kompression verunstaltet.)