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Detach, fold and place in Front

In meinem Leben habe ich schon viel Ware in irgendwelche Regale geräumt und auch schon viele Pringles-Kartons in der Hand gehalten. Entweder ist mir das nur nie aufgefallen oder sie machen es erst relativ neu oder zu bestimmten Zeiten: Auf der Oberseite der aktuellen Umkartons befindet sich ein mit Pringles-Logo bedruckter und ausgestanzter Bereich, über dem ein kleiner Hinweis zu finden ist, was man damit machen soll:



Aha, das soll ein kleines Fähnchen sein, das man vorne an die im Regal stehenden Kartons stecken kann, damit die Kunden auch von der Seite erkennen können, wo denn die Pringles zu finden sind. Das habe ich jetzt einmal für euch und für dieses Blog gemacht – aber macht das irgendjemand weltweit regelmäßig? Ob die da bei Kellogg's einfach nur eine bei irgendeinem Meeting entstandene witzige Idee umgesetzt haben oder hat dieses Fähnchen schon eine Bedeutung bezüglich der Absatzzahlen? Wer weiß, wer weiß …


Exoteninfozettelchen aus den 80ern

Vor ein paar Tagen bekam ich per E-Mail eine Anfrage, ob ich sagen könnte, wo es diese kleinen Infozettel über Obst und Exoten gibt, die wir bis vor 15 Jahren auch mal hatten.

Keine Ahnung, wo es die (wenn überhaupt noch) gibt. Die stammten ursprünglich vom Verlag Gerhard Röhn aus Heusenstamm. Aber gibt es den überhaupt noch? Ich habe diese Kärtchen schon selber lange Zeit nicht mehr gesehen und im Internet findet man auch nicht viel über den Verlag.

Medion-Fernbedienung

Diese kleine Fernbedienung von Medion liegt seit ein paar Tagen im Leergutraum auf dem Fenstersims vor den Glasbausteinen. Sie gehört(e) wohl zu einer Kompaktanlage, so einem Modell in der Bauart eines Ghettoblaster-Nachfolgers, genauer gesagt einem P65104 Bluetooth CD-Party-Sound-System. Dass die Fernbedienung dort überhaupt liegt, finde ich kaum verwunderlich. Die Leute verlieren und vergessen ja ständig irgendwelche Dinge hier im Laden. Geradezu erstaunlich ist jedoch, dass sie noch nicht wieder von irgendjemandem mitgenommen wurde … :-P


Schirmmützkorken 2, eigentlich 1

Wir hatten das Phänomen zwar schon sehr lange nicht mehr, vielleicht ist das Problem mit einem Umbau der Abfüllanlage verschwunden oder wir hatten einfach nur Glück oder Pech, je nach Betrachtungsweise, aber immerhin hatten wir schon zwei "doppelt verkronte" Bierflaschen hier im Laufe der Zeit. Eine hatte es ins Blog geschafft, die andere war in unseren Anfängen im "Kuriositätenkabinett" auf unserer Website gelandet. Das Kabinett gibt es nicht mehr, daher hier das Bild noch mal fürs Archiv. :-)


Shop-Art XLVI

Hab nach langer Zeit mal wieder mein Makroobjektiv ausgepackt. Das ist zwar alles noch nicht perfekt, ich bin mit den Einstellungen etwas aus der Übung und auch meinen Ringblitz für die anständige Beleuchtung habe ich hier nicht in der Firma liegen (hier hat die LED-Leuchte meines Handys den Job erledigt) – aber es war immerhin ein Anfang.

Apropos Anfang: Zum Wiedereinstieg musste ein Mohn-Körnchen eines Brötchens herhalten, das mit nur gerade mal 1 Millimeter Größe schon eine Herausforderung war. :-)


Lustige Strichcodes – 246

Fundstück von mir selber hier im Laden, während ich gerade dabei war, eine Bestellung zu machen: Auf den Packungen unserer Eigenmarke-Saucenbinder sieht der Strichcode so aus, als hätte man den Karton drumherum weggerissen. Auch mal eine nette Idee. :-)


Geretteter Kugelschreiber am Bändchen

Als wir die Reste des EDEKAlenders verschrottet haben, retteten wir vorher den daran befestigten Kugelschreiber. Einerseits deswegen schon, weil er nicht in die Papppresse gehört. Andererseits weil er noch gut und mit einem elastischen Kunststoffband an einer Klebefläche mit Klemmbacken befestigt ist, so dass er nicht so leicht wegkommen kann. Kurz: Das Ding war geradezu dafür prädestiniert dafür, an der Leergutkasse Verwendung zu finden.

So geschah es dann auch:


Nie bestellter nicht lieferbarer Artikel

Auf unserem letzten großen Lieferschein der EDEKA wurde bei den Bemerkungen ein bestimmter Artikel als nicht mehr lieferbar vermerkt. Großer Lieferschein bedeutet bei uns, dass er zu einer der zweimal wöchentlich stattfindenden Trockensortiment-Lieferungen gehört, über die der Löwenanteil an Ware hier in den Markt gelangt. Dass Artikel aus unterschiedlichen Gründen temporär oder auch generell nicht mehr lieferbar sind, kommt immer wieder vor. Das ist ein alltäglicher Vorgang, der entsprechende Handlungen auslöst. Zum Beispiel, in dem neue Etiketten mit Nachfolge-Artikeln gesteckt werden. In diesem Fall jedoch tat sich erst beim Kollegen, der den Schein bearbeitete, als auch kurze Zeit später bei mir ein riesiges Fragezeichen auf: Wie, der Artikel ist nicht mehr lieferbar? Wir haben den nie gehabt. Wer soll den bestellt haben? Wir kennen das Produkt nicht einmal.

Eine kurze Suche im Web nach der EAN-Nummer ergabt, dass es sich dabei wohl um "Mc Ilhenny Spicy Tomato Drink", einen mit Tabasco gewürzten Tomatensaft handelt. Wie der jedoch in unseren Auftrag gekommen ist, werden wir wohl nie herausfinden. Manchmal bestellen wir zwar interessante und außergewöhnliche Artikel "auf gut Glück" mit (Ähem …), aber das war diesmal wohl nicht der Fall. Oder, wenn doch, dann gibt es keiner meiner lieben Mitarbeiter zu.

Ein weiteres ungelöstes Rätsel in unserer Geschichte. :-)

Keine Wackelpappe

Als ich euch die übereinanderstehenden Pappballen gezeigt habe, kam auch die Frage auf, wie sicher das Gebilde ist. Die Quader stellen überhaupt keine Gefahr* dar und sind trotz (oder wohl eher gerade wegen) ihres Gewichts vollkommen standsicher. Also alles im grünen Bereich.

*) Keine Gefahr, solange sie hier einfach nur herumstehen und ab und zu mit einem Hubwagen auf den Paletten bewegt werden. Was manch einem nach dem Satz "halt mal mein Bier" damit noch einfällt, überlasse ich eurer blühenden Fantasie. ;-)


Haarig

Stammkunde Gerd begrüßte mich im Vorbeigehen: "Moin Uwe!"

"Ich. Bin. Nicht. Uwe."

"Ach, Entschuldigung, Björn natürlich. Moin. Björn. Die Haare …"

Boah, da hab ich lieber gar keine als weiße Haare. :-P